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Europas Aktienmärkte stabilisieren sich zum Wochenschluss

Aktien19.05.2017 18:20
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© Reuters. Traders work in front of the German share price index, DAX board, at the stock exchange in Frankfurt

Frankfurt (Reuters) - Aktienanleger in Europa haben die politischen Querelen um US-Präsident Donald Trump zum Wochenschluss etwas beiseite geschoben.

Der Dax ging am Freitag 0,4 Prozent höher bei 12.638,69 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 legte 0,7 Prozent auf 3587,01 Punkte zu. An der Wall Street lagen Dow Jones & Co unterstützt von starken Quartalszahlen von Unternehmen rund 0,6 Prozent im Plus.

"Der Markt stabilisiert sich, da es keine neuen politischen Nachrichten in die Schlagzeilen geschafft haben", sagte Analyst Peter Cardillo von First Standard Financial. Zuvor hatten Enthüllungen in der Russland-Affäre um mögliche geheime Absprachen von Trumps Wahlkampfteam und Moskau[nL8N1IL061] viele Anleger verschreckt. Bei ihnen wuchsen die Zweifel, ob der unter Druck geratene Republikaner seine Steuersenkungs- und Investitionspläne durchsetzen kann. Auf Wochensicht verlor der Dax rund ein Prozent.

DOLLAR WEITER AUF DEM RÜCKZUG - GOLDPREIS STEIGT

Trotz der Erholung zum Wochenschluss warnten Börsianer vor verfrühtem Optimismus. "Wir sehen durch die Trump-Enthüllungen zwar keine Panik, aber die Verunsicherung hat bei den Investoren deutlich zugenommen", sagte Fondsmanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Die Nachfrage nach Absicherung ist in den letzten Tagen deutlich angestiegen." So verteuerte sich etwa die "Anti-Krisenwährung" Gold um ein halbes Prozent auf 1252 Dollar je Feinunze.

Auch am Devisenmarkt war die Nervosität der Marktteilnehmer noch spürbar. Der Dollar-Index, der den Wert der US-Devise zu anderen wichtigen Währung widerspiegelt, rutschte weiter ab. Auf Wochensicht verlor er fast zwei Prozent und erreichte zeitweise Niveaus wie vor der Wahl Trumps zum Präsidenten im November 2016. Der Euro kletterte im Gegenzug auf ein Sechs-Monatshoch von 1,1197 Dollar.

SPEKULATIONEN AUF SALZGESCHÄFT-BÖRSENGANG TREIBEN K+S

Ein Reuters-Bericht über eine mögliche Allianz (DE:ALVG) der Energiekonzerne RWE (DE:RWEG) und Engie trieb die Aktien von RWE zeitweise auf ein Zwei-Jahreshoch. Sie schlossen 5,4 Prozent höher bei 16,97 Euro und lagen an der Dax-Spitze. Insidern zufolge erwägt RWE, seine Beteiligung an der Ökostromtochter Innogy an Engie abzugeben. Die Essener würden im Gegenzug eine Beteiligung an dem französischen Konzern erhalten. Innogy-Aktien legten im MDax 3,4 Prozent zu. Die Titel des RWE-Konkurrenten E.ON (DE:EONGn) gewannen 3,2 Prozent.

Im Nebenwerteindex stachen auch die Aktien des Salz- und Düngemittelherstellers K+S mit einem Kursplus von 3,6 Prozent hervor. Anleger spekulierten auf einen Börsengang des Salzgeschäfts. Zudem haben die Kasseler im Streit um die angebliche illegale Entsorgung von Abwässern ihre Ruhe. Das Oberlandesgericht Jena wies eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft Meiningen ab, die auf einen Prozess gepocht hatte[nL8N1IL364].

In London fielen Hikma wegen eines pessimistischeren Ausblicks um 2,1 Prozent auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. Die Pharmafirma erwartet Verzögerungen bei der Markteinführung eines Asthma-Mittels in den USA.

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