Für 1.000 Euro Siemens-Aktie gekauft: So stehst du möglicherweise 2036 da!
Im Fokus der Finanzmärkte steht die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag. Wortmeldungen einiger Vertreter der Notenbank lassen darauf schließen, dass der Passus zu einer möglichen Verlängerung des Anleihekaufprogramms aus dem geldpolitischen Begleittext gestrichen wird.
Dagegen werden die Währungshüter den Passus, , wonach die Leitzinsen für eine längere Zeit und weit über den Zeithorizont des Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf dem derzeitigen Niveau bleiben, unverändert beibehalten. Das sollte dem Anstieg der Gemeinschaftswährung den Wind aus den Segeln nehmen.
Angesichts der immer noch sehr tief angesiedelten Inflation sind sehr günstige Finanzierungsbedingungen weiter notwendig. Eine weitere Anpassung für die Orientierung über die zukünftige Ausrichtung der Geldpolitik (Forward Guidance) sehe ich deshalb nicht. Auch das dürfte den Höhenflug des Euro bremsen.
Insgesamt bleibt eine weitere Modifizierung der Forward Guidance abhängig von den mittelfristigen Aussichten für die Inflationsentwicklung.
Neben der EZB-Entscheidung werden auch einige Stimmungsindikatoren aus der Euro-Zone veröffentlicht, die jedoch in den Hintergrund treten werden. So stehen zahlreiche Einkaufsmanagerindizes als auch der ifo-Geschäftsklimaindex auf der Agenda. Angesichts der guten Stimmung im europäischen Wirtschaftsraum werden die Frühindikatoren wohl in der Nähe ihrer Hochs verharren.
In den USA rückt das Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal in den Fokus. Zu erwarten ist ein kleiner Rücksetzer von 3,2 auf 2,9 Prozent. Wer plant in den Dollar zu investieren, der sollte die US-Rendite im Blick haben, die derzeit eine divergierende Entwicklung zum Greenback aufweist.
