Gold im Konsolidierungsmodus

Veröffentlicht am 31.01.2018, 07:05

Der Goldpreis ist fulminant in das neue Jahr gestartet. Seit Jahresanfang stieg das gelbe Metall um mehr als 60 Dollar auf in der Spitze 1.366 Dollar. Nach einer solch dynamischen Rallye gönnt sich das Edelmetall nun eine wohlverdiente Atempause und so befindet es sich in den letzten Tagen in einer ungefährlichen Konsolidierungsphase.

Auffällig ist vor allem das gestrige Tagestief, das nicht nur das 23,6% Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses von Mitte Dezember bis Ende Januar (1.336 Dollar), sondern auch gut mit dem Trump-Hoch (1.337 Dollar) harmoniert. Ein Unterschreiten unter diese Kumulationszone dürfte eine längere Korrektur nach unten nach sich ziehen.

Solange der Goldpreis aber nicht unter die Schlüsselunterstützung aus dem seit Dezember 2016 bestehenden Aufwärtstrend und den Glättungen der letzten 38- und 90 Tage in der Kursregion um 1.300 Dollar zurückfällt, bleibt die positive Ausgangslage intakt.

Für eine Wiederaufnahme der jüngsten Rallye-Dynamik benötigt es jedoch zunächst einen Sprung zurück über die kurzfristigen Widerstandslinien im Dunstkreis der 1.344/1.345 Dollar. Danach stünde einem Wiederanstieg auf die Jahreshochs bei 1.366 Dollar nichts mehr im Wege. Gelingt den Bullen der Sprung darüber, rückt das Hoch aus dem Jahr 2016 bei 1.375 Dollar in den Vordergrund.

Von der Konjunkturseite gibt die amerikanische Notenbank Fed ihre zinspolitische Entscheidung am Mittwochabend bekannt. Überraschungen sind nicht zu erwarten, zumal es die letzte Sitzung der amtierenden Fed-Chefin Janet Yellen ist und weder eine Pressekonferenz noch Wirtschaftsprojektionen auf der Agenda stehen.

Gold

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