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DAX und Dow Jones: Wöchentliche Standortbestimmung ab 26.09.

Von Holger StruckAktienmärkte25.09.2022 13:54
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DAX und Dow Jones: Wöchentliche Standortbestimmung ab 26.09.
Von Holger Struck   |  25.09.2022 13:54
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DAX: Generell ist die denkbar beste Ausgangsbasis für eine Jahresendrallye ja ein möglichst tiefes Kursniveau als Startpunkt. Momentan aber mag daran kaum jemand denken. Die Notenbanken dieser Welt bzw. der westlichen Welt korrigieren beinahe ausnahmslos ihre vorherigen Fehler (Infaltionsproblematik wurde als "temporär" verharmlost) und erhöhen reihenweise die Zinsen, kündigen weitere Straffungen an und betonen sogar, dass eine Rezession zur Eindämmung der Inflation nun klar in Kauf genommen wird. Starker Tobak.

Die Börsen beschäftigen sich bisweilen das komplette Jahr 2022 damit, negative Szenarien einzupreisen. Erst die Problematik gestörter Lieferketten nach der Post-Corona-Aufholjagd der Weltwirtschaft. Dann die Energie- und Rohstoffpreiskrise inmitten der russischen Invasion in die Ukraine. Nunmehr letzlich die Zinserhöhungsproblematik durch die Notenbanken und eben die Aussicht auf eine Rezession. So notiert der DAX nunmehr bereits 25 % unterhalb seines Allzeithochs von 16290 Punkten, ein MDAX beispielsweise ist da schon wesentlich weiter.

Zu Beginn des Jahres wurde dieser historische Höchststand noch einmal getestet, seither ist ein intakter Abwärtstrend mit immer tiefer liegenden Zwischenhochs entlang der fallenden 200-Tage-Durchschnittslinie (blau) etabliert. Am vergangenen Freitag wurden dann auch erstmals die bisherigen Jahrestiefs aus dem März und Juli d.J. durchbrochen. Was bisher also ein charttechnischer Doppelboden war und immer wieder zu kräftigen Bear-Market-Rallyes führte ist nun verletzt und zunächst einmal ein Widerstandsbereich geworden. Der DAX müsste also glasklar über den Bereich zwischen 12390 und 12438 Punkten hinauskommen, um charttechnisch wieder positiv(er) eingeschätzt werden zu können!

Ausrufungszeichen. Solange das eben nicht der Fall ist, kann man sich an Kurszielen bzw. möglichen Auffangbereichen so ziemlich alles zusammenmalen: Allein mit dem Blick auf den gezeigten Chart "nach links" spontan etwa 11450, 11232 oder darunter auch 10158 ... . Jedenfalls steht unterhalb von 12390-12438 Punkten das Freitagstief von 12180 Punkten erst einmal ziemlich alleine da. Die nunmehr auch im Wochen- wie Monatschart stark überverkaufte Lage mag zusammen mit der nun beginnenden, stark positiven Saisonalität aber helfen. Mein Blick bzw. meine Erwartung geht u.a. deshalb nicht etwa in Richtung der Corona-Tiefstände des Jahres 2020 bis hin zu 8255 Punkten. Vielmehr geht es mir fortan um Re-Etablierungsversuche, die glasklar aber nur über 12440 Punkten gelingen können. Dann aber sähe die Börsenwelt vermutlich ziemlich schnell und ziemlich entschieden wieder besser aus.

DAX Weekly
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Dow Jones: Auch hier gerade ein neues Jahrestief und Kurse des Dow Jones unterhalb von 30 K. Nächster Supportbereich wäre 29,2-29 K, darunter 27,6 K. Nur die Re-Etablierung über 29,7 K als Erstbedingung, dann über 30 K und v.a. 30,6 K brächte eine spürbare markttechnische Verbesserung.

Dow Jones Weekly
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Infos zu meinen Tradingsignalen und Börsenanalysen finden Sie unter hslivetrading.de

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Kommentare (1)
Manuel Geis
Manuel Geis 25.09.2022 21:42
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Danke für den Bericht.Aber eine Rally wird es nicht geben, ich rechne mit einer Erholung bis zu den nächsten CPI Daten. Sobald die Berichtssaison startet werden die Märkte nochnal stark abverkauft werden. Die Unternehmen werden ihre Gewinnerwartungen zurückschraubenden und die Guidance wird nicht die beste sein. Der Weg der FED ist klar, es bedarf einer starken Abkühlung der Wirtschaft hierfür muss auch die Arbeitslosigkeit in den USA deutlich zunehmen.Die Kurse aktuell werden gestützt von den aufgelegten Sparplänen sowie den Privatanleger mit Ihrer Buy the Dip taktikt was villeicht die letzten 13 Jahre funktionierte aber nicht mehr heute.Die Märkte werden spätestens 03-06/23 ein Max Pain Momentum erreichen. Eine weitere Korrektur der Indexe von 10-15% ist nicht ausgeschlossen denn eins ist klar die Rezession in einer solchen Größe ist nicht eingepreist
25.09.2022 21:42
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