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Europas Märkte freut der Brexit-Entwurf, aber weiter Sorgen um Italien

Von Ivan MarchenaMarktüberblick16.11.2018 11:12
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Europas Märkte freut der Brexit-Entwurf, aber weiter Sorgen um Italien
Von Ivan Marchena   |  16.11.2018 11:12
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Die europäischen Märkte dürften aufgrund der anhaltenden Unsicherheit in den US-chinesischen Handelsbeziehungen, Problemen mit der italienischen Wirtschaft und vor dem Hintergrund einer überwiegend pessimistischen Stimmung der Anleger auf dem globalen Ölmarkt zurückgehen. Gleichzeitig werden sie durch die nun endlich erreichte Übereinstimmung über den Brexit unterstützt. Trotz der vielen pessimistischen Prognosen konnten Großbritannien und die EU über alle Punkte des Entwurfs eines Abkommens über den Austritt des Landes aus der Union, einschließlich der schwierigsten, einigen.

Dabei herrscht im Handelskonflikt zwischen den USA und China noch immer völlige Unsicherheit über die Lösung dieses Problems. Die Anleger hoffen weiterhin, dass die Parteien die Verhandlungen zu diesem Thema bald wiederaufnehmen werden. In Europa selbst bleibt die Situation mit dem Defizit des Haushalts Italiens ein akutes Problem. Vorläufig will man nicht die wichtigsten Parameter des Entwurfs für 2019 einschließlich der Wachstumsrate des BIP und der Höhe des Haushaltsdefizits nicht ändern. Vor dem Hintergrund der unsicheren Situation mit dem Haushalt wächst die Rentabilität italienischer Staatsanleihen schneller, was zu einer schweren Schuldenkrise führen kann. In Bezug auf die Staatsverschuldung liegt Italien in der EU schon jetzt an zweiter Stelle nach Griechenland.

In Frankreich waren die Marktteilnehmer von der Kritik des US-Präsidenten Donald Trump enttäuscht, der sich negativ über die hohen Einfuhrzölle für Wein äußerte, die den Verkauf von amerikanischem Wein auf dem französischen Markt hindern.

Nach der Meinung der Finanz-Scouts herrscht die Nervosität auch auf dem globalen Ölmarkt. Die Dynamik der Ölpreise ändert sich ständig in Abhängigkeit von den eingehenden Nachrichten, aber mittelfristig befürchten die Anleger jedoch ein Überangebot an Öl auf dem Markt.

Ivan Marchena, Analyst bei Libertex

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