
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Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.1150 (07.54 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.1133 im nordamerikanischen Handel markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 103.05. In der Folge notiert EUR-JPY bei 114.88. EUR-CHF oszilliert bei 1.0966.
Wir befinden uns in einer Woche, die gespickt ist mit interessanten Daten. Zwar halten sich die Bewegungen (noch) in Grenzen, aber es stecken einige neue Erkenntnisse in dem gelieferten Datenmaterial. Besonders der heute anstehende ADP-Report gilt als Vorläufer
für den Freitag mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht aus den USA. Dieser hat nach zwei starken Monaten Potenzial die neue Dollar-Stärke zu untermauern. Nach den vergangenen Freitag getroffenen Aussagen der US-Notenbankchefin Yellen hat der Dollar die Oberhand gegenüber dem Euro, ohne nachhaltig in eine neue Stärkephase begründen zu können. Die Wertpapiermärkte treten vor dem wichtigen Freitag auf der Stelle…
So viel zu den vorläufigen Trends. Das gemischte Bild verfestigt sich bei Analyse der europäischen Zahlen:
Der Economic Sentiment Index konnte das Niveau aus dem Vormonat nicht bestätigen. Der Wert fiel um 0,6 Punkte auf 103,50 Zähler. Der Chart seit Anfang 2013 verdeutlicht die Gesundungstendenzen in der Eurozone, zeigt allerdings auch wieder latent zunehmende Unsicherheit seit Anfang dieses Jahres, ohne dass nach dem Brexit großer Stress aufgekommen ist.
Sowohl das Vertrauen in der Industrie, das von -2,6 auf -4,4 Punkte nachgab und auch die Stimmung im Diestleistungssektor (-1,2 Zähler) auf 10,0 Punkte gaben nach, befinden sich aber auf unkritischen Niveaus. Insgesamt verfestigt sich das Bild, das die wirtschaft weiter solide performt und der Brexit nicht als aktue Bedrohungslage für Eurolands Wirtschaft gesehen wird.
Brexit? Ein Tiger ohne Zähne? Nein, das wäre nicht nur verfrüht, sondern sogar fahrlässig zu behaupten. Es zeigt sich aber, dass erste Panikreaktion nach dem Referendum deutlich eingefangen wird. In der ersten Erhebung eine Woche nach der Exit-Entscheidung fiel der Rückgang so deutlich aus wie seit 1990 nicht. Die Verbraucherstimmung kollabierte förmlich und stürzte auf -12 Punkte ab. Nachdem sich in den folgenden Wochen keine direkten negativen Auswirkungen zeigten, hat sich inzwischen die Stimmung wieder deutlich auf -7 Zähler gefangen.
Es ist aber davon auszugehen, dass die britische Premierministerin May ohne das heimische Parlament zu befragen die EU um Aufnahme der Beitrittsverhandlungen ersuchen wird, um dem Wunsch der Bevölkerung nach mehr eigener Souveränität gerecht zu werden.
Hierfür wird ein Übergangszeitraum von mindestens zwei Jahren veranschlagt. Die zuletzt eingesetzte Entspannungstendenz könnte also zum Jahreswechsel einen deutlichen Dämpfer erfahren. Bisher ist völlig offen, welche Position die EU als Verhandlungspartner einnehmen wird. Dann könnten auch die überzogenen Hauspreise, die zuletzt wieder deutlich angestiegen sind, unter erheblichen Druck geraten.
Weitere Skepsis verdienen sich dagegen die Zahlen aus den USA, die eine faustdicke Überraschung lieferten…
Das Verbrauchervertrauen nach Lesart des Conference Board ist deutlich auf 101,1 Punkte nach zuvor 96,7 Zählern angestiegen.
Damit wird aktuell die beste Verbraucherstimmung seit September 2015 festgeschrieben!
Doch damit nicht genug…wie überraschend der Sprung war, zeigt dieser Chart. Wenn das mal kein Grund für gute Laune ist
Der Case/Shiller Hauspreisindex 20 Städtevergleich (M/J) lieferte mit 5,1 Prozent auf Jahresbasis einen Anstieg im erwarteten Umfang – eine Randnotiz.
In diesem Sinne: Wir freuen uns auf einen exorbitanten Arbeitsmarktbericht.
Aktuell ergibt sich ein Szenario, das den Euro gegenüber dem USD favorisiert. Ein Unterschreiten des Unterstützungsniveaus bei 1.0950 – 1.0970 dreht den Bias.
Viel Erfolg!
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