In der vergangenen Handelswoche hat Gold seine Korrektur weiter fortgesetzt, allerdings ohne Signifikantes zu bewerkstelligen. Dennoch habe ich mich zur Umstellung meiner Wellenzählung entschieden. Der Grund hierfür ist im Bruch des 1.00 Retracements bei 1.302 $ (mittlerer Chart) zu suchen. Denn dadurch wurde eine andere Variante etwas wahrscheinlicher. An der Grundaussage, an den längerfristigen Avancen, hat sich so gut wie nichts verändert. Nach wie vor bleibt das im Langzeitchart dargestellte Szenario in Amt und Würden. Diesem folgend bewegt sich das Edelmetall im Rahmen einer sehr großen seit 2011 laufenden Korrektur.
Ausblick:
Momentan bildet sich Welle (e) der übergeordneten (b) aus. Als ein sehr positives Indiz hierfür ist der bislang ausgebliebene Schlußkurs unterhalb des 0.62 Retracements (1.289 $) zu werten. Allein dieser Aspekt läßt die Hoffnung auf eine mittelfristige Stabilisierung realistisch erscheinen. Eine Welle „E“ endet fast immer deutlich vor der Trianglelinie, innerhalb eines Contracting Triangles. Lediglich in dominanten Trianglen muß auch „E“ bis zu dieser Begrenzungslinie laufen.
Sollte sich an den kommenden Tagen diese Unterstützung verteidigen können, ist davon auszugehen, daß sich ein kleiner Aufwärtstrend einstellt. In dessen Verlauf kann das Edelmetall durchaus bis zum Widerstand bei aktuell 1.419 $ (1.00 Retracement) steigen. Noch ist das letzte Wort hierüber nicht gesprochen, noch bleibt das Gespenst der Korrektur dem Edelmetall erhalten.
Zunächst sollte sich das 0.62 Retracement (aktuell 1.366 $) als Ziel anbieten und kann durchaus bereits an den sich folgenden 2-3 Wochen erreicht werden. Größeres Ungemach kann ich dem Chartverlauf aktuell nicht ablesen. Erst der Bruch der 1.00-Unterstützung (1.185 $) würde eine gewisse gefährlichere Situation heraufbeschwören.
Fazit:
Ein Kaufsignal ist aufgrund der korrektiven Konstellation aktuell nicht in Sichtweite. Erst nach Abschluß von Welle (e) ist ein solches zu erwarten. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.62 Retracement (1.289 $) ab.