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Eine gute Auftragslage und der Verkauf einer Tochter haben der mVISE AG (ETR:C1VG) nach Darstellung von SMC-Research starke Zahlen ermöglicht. Demgegenüber habe es bei der lang geplanten Übernahme einen Rückschlag gegeben. Wie es diesbezüglich weitergehe, sei laut SMC-Analyst Adam Jakubowski nach dem Wechsel an der Unternehmensspitze noch unklar.
mVISE habe laut SMC-Research für das erste Halbjahr starke Zahlen gemeldet, die von einem soliden Umsatzwachstum (+14 Prozent auf 9,1 Mio. Euro) und vor allem von einer massiven Ergebnisverbesserung gekennzeichnet gewesen seien. Während das EBITDA auf 1,5 Mio. Euro fast verzehnfacht worden sei, habe der Halbjahresüberschuss, der im Vorjahr noch deutlich negativ ausgefallen sei, um 1,7 Mio. Euro auf +0,9 Mio. Euro zugelegt.
Entscheidend dafür seien die gute Auftrags- und Auslastungssituation im Beratungsgeschäft und der Wegfall der Belastungen durch die im Herbst 2021 mehrheitlich verkaufte Tochter elastic.io gewesen. Neben den operativen Fortschritten habe mVISE auch die Finanzierungsstruktur entscheidend verbessern und die beiden alten Wandelanleihen tilgen können (für einen Restbetrag von ca. 1 Mio. Euro sei nach Unternehmensangaben eine Ratenzahlung bis Mitte 2023 vereinbart worden) bzw. in eine neue, bis 2026 laufende, umwandeln können.
Überschattet gewesen sei die positive Entwicklung von der Absage der seit einem Jahr vorbereiteten Akquisition, mit der mVISE in eine Größendimension von mehr als 100 Mio. Euro Umsatz gewachsen wäre. mVISE wolle zwar an dem Plan einer großen Übernahme weiter festhalten, doch derzeit scheine das Thema auf der Prioritätenliste zunächst weiter nach unten gerutscht zu sein. Ursächlich dafür sei der Ende August beschlossene Wechsel an der Unternehmensspitze, dem nach Unternehmensangaben nun eine Findungsphase folge, an deren Ende eine erneute Neujustierung der Strategie stehen könnte, so das Researchhaus.
Wohin der Prozess führe, bleibe abzuwarten. Die Analysten haben ihr Bewertungsmodell, in das sie die geplante und nun abgesagte Akquisition noch nicht eingepflegt hatten, weiter an dem bisherigen Szenario einer kontinuierlichen organischen Entwicklung des Beratungsgeschäfts ausgerichtet und lediglich im Detail an die Halbjahreszahlen angepasst. Die größte Veränderung habe aus der Anpassung des Diskontierungszinssatzes an das verändert Zinsumfeld resultiert, weswegen sich der von den Analysten ermittelte faire Wert auf 2,80 Euro ermäßigt habe. Gleichwohl sehen sie auf dieser Basis ein sehr hohes Kurspotenzial für die mVISE-Aktie, weswegen sie das bisherige Urteil „Speculative Buy“ bestätigen.
(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 02.11.2022 um 10:00 Uhr)
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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958
Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 02.11.2022 um 8:40 Uhr fertiggestellt und am 02.11.2022 um 9:15 Uhr veröffentlicht.
Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2022/11/2022-11-02-SMC-Update-mVISE_frei.pdf
Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.
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