Sichern Sie sich 40% Rabatt
🚨 Volatile Märkte? Keine Sorge! Wir haben die Perlen für Ihr Portfolio!
Jetzt Aktien finden

Rückkehr des Untergetauchten

Veröffentlicht am 07.12.2023, 08:30
Aktualisiert 12.10.2023, 15:37

Im laufenden Strafprozess gegen den ehemaligen Wirecard-Chef Markus Braun vor dem Landgericht München gibt es neue Entwicklungen im Zusammenhang mit Jan Marsalek, dem ehemaligen Vorstand von Wirecard (ETR:WDIG), der derzeit auf der Flucht ist. Marsaleks Verteidiger, Frank Eckstein, kündigte an, dass er noch vor Weihnachten eine Rücksprache mit seinem Mandanten halten werde, um eine Frage des Gerichts zu klären. Dies wurde am Mittwoch vor Gericht bekanntgegeben.

Die Ankündigung von Eckstein, sich mit Marsalek in Verbindung zu setzen, war ein bedeutender Moment in diesem Prozess, da Marsalek seit seinem Untertauchen vor dreieinhalb Jahren nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten ist. Marsalek, dem Kontakte zu russischen Geheimdiensten nachgesagt werden, gilt als Schlüsselfigur im Wirecard-Skandal, der im Juni 2020 aufgeflogen ist, als herauskam, dass 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten in Asien fehlten. Marsalek wird international mit Haftbefehl gesucht.

Der Anwalt Eckstein lehnte vor Gericht detaillierte Auskünfte ab und verwies auf die gesetzliche Schweigepflicht als Rechtsanwalt, von der Marsalek ihn nicht befreit hat. Die genaue Natur der Rücksprache zwischen Eckstein und Marsalek bleibt somit vorerst unbekannt.

Eine weitere Ankündigung wurde im Zusammenhang mit dem Kronzeugen Oliver Bellenhaus gemacht, der bereits im Gefängnis sitzt. Sein Verteidiger Florian Eder plant im Januar einen Antrag auf Entlassung seines Mandanten aus der Untersuchungshaft zu stellen. Bellenhaus hatte bisher als einziger ehemaliger Wirecard-Manager seine Beteiligung an dem milliardenschweren Betrug eingeräumt und belastende Aussagen gegenüber anderen Angeklagten, einschließlich Marsalek, gemacht.

Das Schreiben, das Marsalek im Juli dieses Jahres überraschend in den Münchner Prozess eingebracht hatte, sorgte für Kontroversen und Meinungsverschiedenheiten unter den Prozessbeteiligten. Während die Verteidigung von Markus Braun es als Entlastung ansah, betrachteten die Verteidiger von Bellenhaus es als Ablenkungsmanöver. In dem Schreiben äußerte Marsalek die Behauptung, dass das Drittpartnergeschäft, das als zentraler Punkt der Anklage gilt, existiert habe, und beschuldigte Bellenhaus, für den Betrug verantwortlich gewesen zu sein.

Anzeige eines Dritten. Hierbei handelt es sich nicht um ein Angebot oder eine Empfehlung von Investing.com. Siehe Offenlegung hier oder Werbung entfernen .

Der Prozess gegen Braun und die anderen ehemaligen Wirecard-Manager läuft weiterhin, und die Rücksprache zwischen Marsalek und seinem Anwalt Eckstein vor Weihnachten könnte weitere Entwicklungen in diesem hochkarätigen Fall mit sich bringen

Entwicklungen im Wirecard-Prozess: Anwalt kündigt Rücksprache mit Marsalek an, Kronzeuge plant Entlassungsantrag

---------------------------------------------------------------

Dieser Artikel erschien zuerst auf Aktien.news

Aktien.news ist ein Service der Dot.news Finanzmedien Ltd. Bitte beachten Sie folgende Hinweise und Pflichtmitteilungen gemäß §86 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV): Dies ist eine werbliche Anzeige und stellt in keinem Fall eine Aufforderung zum Kauf der behandelten Wertpapiere dar!

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Der Ersteller dieser Publikation sowie mit ihm verbundene Personen halten möglicherweise Aktien an den präsentierten Gesellschaften. Außerdem erfolgen für die Erstellung dieser Empfehlung möglicherweise finanzielle Zuwendungen an den Herausgeber und die Redakteure. Der Herausgeber und mit ihm verbundene Personen stellen ausdrücklich klar, dass sie beabsichtigen, im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt der Empfehlung, Kauf- und Verkaufsaufträge in der entsprechenden Aktie auszuführen.

Für den vollen Disclaimer besuchen Sie bitte www.aktien.news/disclaimer

Aktuelle Kommentare

Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2024 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.