ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Deutliche Verluste - Iran-Unsicherheit hält an
Der Abstand zwischen der Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen und ihrer geschätzten „Fair-Value“-Bewertung hat sich laut der durchschnittlichen Schätzung von drei Modellen, die von CapitalSpectator.com berechnet wurden, zuletzt auf den geringsten Spread seit einem Jahr verringert.
Die jüngste Analyse, die Daten bis einschließlich September berücksichtigt, zeigt, dass die Marktprämie im Laufe des Jahres weiter gesunken ist. Aktuell liegt die Fair-Value-Schätzung für die 10-jährige Rendite bei 3,85 % – rund 27 Basispunkte unter dem durchschnittlichen Marktzins von 4,12 % im September.

Der jüngste Rückgang der Marktprämie im Verhältnis zum geschätzten fairen Wert setzt den Abwärtstrend fort, der sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet hat. Diese Entwicklung unterstreicht eine Tendenz zur Mittelwertumkehr bei den Auf- und Abschlägen der 10-jährigen Rendite gegenüber der Fair-Value-Schätzung. Ihren Höchststand erreichte die Prämie Ende 2023 mit fast 1,4 Prozentpunkten.

Dabei ist zu beachten, dass die jüngste Schätzung auf einer Modellierung basiert, bei der aufgrund des Regierungsstillstands eine Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten noch aussteht. So wurde etwa die für Anfang dieser Woche geplante September-Aktualisierung der Inflation der Verbraucherpreise verschoben.
Die fehlenden Daten hatten jedoch nur einen minimalen Einfluss auf die durchschnittliche Fair-Value-Analyse, da drei unterschiedliche Modelle verwendet werden, die auf einer breiten Basis von Wirtschafts- und Marktdaten beruhen. Es ist davon auszugehen, dass die Regierung ihre Arbeit in Kürze wieder aufnimmt und die verzögerten Berichte nachreicht. Sobald diese Daten verfügbar sind, werden wir die Analyse umgehend aktualisieren und einen überarbeiteten Bericht zum fairen Wert vorlegen.
