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Ifo-Geschäftsklimaindex weiter auf Talfahrt

Veröffentlicht am 25.08.2023 10:36
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Investing.com - Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich im August stärker eingetrübt als von Volkswirten erwartet. Der Ifo-Geschäftsklimaindex, ein Schlüsselbarometer für die wirtschaftliche Stimmung im Land, fiel auf 85,7 Punkte. Das markiert bereits den vierten aufeinanderfolgenden Rückgang. Von Investing.com befragte Volkswirte hatten mit einem Wert von 86,6 Punkten gerechnet.

Die Lagebeurteilung, die die aktuelle wirtschaftliche Situation widerspiegelt, ging auf 89,0 Punkte zurück, während die Geschäftserwartungen, die auf zukünftige Entwicklungen hinweisen, auf 82,6 Punkte sanken.

"Die anhaltende Schwäche der chinesischen Wirtschaft, die weitere Straffung der Geldpolitik und die politische Unsicherheit in Bezug auf die Energiewende und die Energiepreise scheinen die Stimmung der deutschen Unternehmen zu belasten", sagte Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-Bank. Angesichts der jüngsten Daten würden die Hoffnungen, dass die derzeitige Konjunkturschwäche nur kurzfristiger Natur sei, gedämpft, fügte er hinzu.

Der Ifo-Index verdeutlichte, dass der Dienstleistungssektor besonders stark von dieser Verschlechterung betroffen ist. Die Unzufriedenheit mit der aktuellen Geschäftslage sowie pessimistische Erwartungen haben zu einer deutlichen Eintrübung der Stimmung unter den Dienstleistern geführt.

Auch im Handelssektor trübte sich die Stimmung ein. Negative Bewertungen der aktuellen Lage sowie zunehmend pessimistische Ausblicke prägen das Bild.

Im Bauhauptgewerbe zeichnete sich ein ähnliches Bild. Der Stimmungsindikator zeigte weiter abwärts. Hier gehen Unzufriedenheit mit laufenden Geschäften und wachsender Pessimismus für die kommenden Monate Hand in Hand.

Capital Economics-Ökonom Andrew Kenningham sagt dazu: "Die sektorale Aufschlüsselung macht deutlich, dass der Abschwung breit angelegt ist und alle wichtigen Sektoren umfasst, d. h. verarbeitendes Gewerbe, Dienstleistungen, Einzelhandel und Baugewerbe."

Insgesamt lässt die aktuelle Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex keine Zweifel daran, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland weiterhin bestehen und sich sogar verschlimmern. Die vierte aufeinanderfolgende Eintrübung des Index deutet auf eine anhaltende Unsicherheit und ein geringes Vertrauen der Unternehmen hin, was die Aussichten für die kommenden Monate weiter trübt.

Ifo-Geschäftsklimaindex weiter auf Talfahrt
 

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Kommentare (8)
Prinzessin Leia
Prinzessin Leia 25.08.2023 22:24
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Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist doch nicht auf Talfahrt, sondern lediglich etwas weniger euphorischer als sonst, würde der Märchenbaron aus Bullerbü jetzt sagen, außerdem haben immer nur die anderen Schuld und niemals der Antiwirtschaftsminister
25.08.2023 22:14
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Die grüne seuche…
Astrid Rome
Astrid Rome 25.08.2023 12:35
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"Die anhaltende Schwäche der chinesischen Wirtschaft, die weitere Straffung der Geldpolitik und die politische Unsicherheit in Bezug auf die Energiewende und die Energiepreise scheinen die Stimmung der deutschen Unternehmen zu belasten"  Ganz klar, hier haben überall die Grünen ihre Finger im Spiel. Die aktuellen Pläne zur Energiewende mögen nicht die besten sein, aber die Abschaltung der AKW hat die CDU beschlossen. Anfang der 80er kostete eine Hypothek über 12 % und trotzdem ist die Wirtschaft nicht zugrunde gegangen. Und wer hat uns so abhängig gemacht von China? Die Grossen Firmen, die ihre Taschen nicht voll genug bekommen konnten, sh.Apple und Ikea z.B.. Das gleiche gilt für die grossen Ölkonzerne wie z.B. BP/Shell, die ihren Gewinn in dieser Krise mal eben verdreifacht haben. Und die heutige Regierung muss zusehen, wie sie mit diesen Hinterlassenschaften klar kommt. Was wollt ihr eigentlich? Immer währenden Wohlstand ohne nachdenken? Nicht vergessen: hate und Daumen runter
Michael Sachse
Michael Sachse 25.08.2023 12:35
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Ja natürlich, die großen Firmen und die pösen Ölkonzerne, die sind Schuld... Solchen roten Sprech kenne ich zur Genüge!
Astrid Rome
Astrid Rome 25.08.2023 12:35
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Michael Sachse  Das hat doch nichts mit rot, schwarz , grün oder gelb zu tun. Es ist einfach unfair. Die Benzinpreise hätten nicht so hoch sein müssen. Das ärgert uns doch alle und hat auch mit zu der hohen Inflation geführt. Ausserdem sind ja hier mehrere Ursachen genannt. U.a. eine zu lockere Geldpolitik der Notenbanken usw.
Holger Thede
Holger Thede 25.08.2023 12:02
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Deutschland auf dem Weg in die Bananenrepublik
25.08.2023 11:56
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Umbau der Gesellschaft hin zu Arbeitern und Bauern.... der Rest ist bekannt.
Michael Sachse
Michael Sachse 25.08.2023 11:03
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... und alle schauen zu, manche klatschen auch, nicht zu fassen!
Ed Barner
Ed Barner 25.08.2023 10:58
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Wie geplant. Das Programm wird knallhart umgesetzt.
Nico Na
Naruma 25.08.2023 10:42
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