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Aktien Frankfurt: Dax im ruhigen Handel leicht schwächer - Rüstung boomt weiter

Veröffentlicht am 25.03.2024, 11:32
© Reuters.
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Auch nach einer siebenwöchigen Gewinnstrecke zeigt der Dax zu Beginn der verkürzten Handelswoche nur wenig Schwäche. Für den deutschen Leitindex ging es zunächst im frühen Handel in Rekordhöhen weiter. Gegen Mittag gab er gleichwohl etwas nach und notierte mit minus 0,16 Prozent auf 18 177,32 Punkten. Zinssenkungserwartungen trotz robuster Wirtschaft in den USA waren vor allem in der Vorwoche die entscheidenden Treiber.

"Wer derzeit Aktien hat, gibt sie nicht her und wer keine hat, ist immer stärker gezwungen, auf den fahrenden Börsenzug aufzuspringen und treibt damit die Kurse weiter nach oben", analysierte der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets die Lage. Irgendwann könnten aber Gewinnmitnahmen einsetzen, warnte er.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Montag um 0,55 Prozent auf 26 475,68 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,4 Prozent. In der Woche vor Ostern wird nur bis Gründonnerstag gehandelt. Am Karfreitag bleiben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen.

Rüstung bleibt bei weltweit brisanter Sicherheitslage ein gefragtes Anlagethema. Rheinmetall (ETR:RHMG) und Hensoldt (ETR:HAGG) kletterten am Montag so hoch wie nie zuvor mit Zuwächsen von 3,8 beziehungsweise 7,9 Prozent. Damit waren Rheinmetall im Dax und Hensoldt im MDax auf dem ersten Platz.

LEG Immobilien (ETR:LEGn) profitierten mit einem Plus von 1,7 Prozent von positiven Analysten-Einschätzungen. So stufte die Barclays (LON:BARC) Bank die Titel doppelt hoch. Goldman Sachs (NYSE:GS) strich die Verkaufsempfehlung.

Delivery Hero (ETR:DHER) sackten um rund sechs Prozent ab. Der langjährige Finanzchef Emmanuel Thomassin des Essenslieferdienstes wechselt in derselben Funktion zum britischen Fintech Wise.

Die Deutsche Pfandbriefbank (ETR:PBBG) (PBB) erwartet 2024 weiter ein deutlich höheres Ergebnis als 2023. Die Anteile gewannen 3,4 Prozent.

Geschäftszahlen gab es zum Wochenauftakt zudem vom Labordienstleister Synlab (ETR:SYAB) , dessen operative Marge ein Händler als enttäuschend bezeichnete. Auch der Ausblick auf 2024 liege etwas unter den Erwartungen. Im Fokus steht aber ohnehin die geplante Übernahme durch den Finanzinvestor Cinven. Zuletzt gaben die Titel um 1,9 Prozent nach.


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