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Manager-Umfrage zur Energiewende: Skepsis in der Bevölkerung ist Hürde

Veröffentlicht am 21.02.2024, 05:59
Aktualisiert 21.02.2024, 06:00
© Reuters.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Viele Manager sehen nach einer neuen Umfrage die Skepsis in Teilen der deutschen Bevölkerung als Hemmnis der Energiewende. Größte Priorität beim Umbau der Energieversorgung sollten aus Sicht der befragten Unternehmen demnach in diesem Jahr der Ausbau von Energiespeichern haben, gefolgt von Netzanschluss und dem Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Das teilte am Mittwoch die Münchner Baywa (ETR:BYWGnx) r.e. mit, ein großer Projektentwickler von Ökostromkraftwerken. Das Unternehmen ließ im Dezember 2500 Manager aus fünf Wirtschaftszweigen in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien befragen - in jedem Land jeweils 500 und je zur Hälfte aus mittelständischen Unternehmen und großen Firmen.

Als größte Hürde für die Energiewende nannten 28 Prozent der in Deutschland arbeitenden Führungskräfte fehlende Unterstützung aus der Bevölkerung, 27 Prozent beklagten Lieferkettenprobleme und 26 Prozent nannten mangelnde Verfügbarkeit erneuerbarer Energien. Bei den dringlichsten Aufgaben nannten 22 Prozent den Ausbau der Kapazitäten für Energiespeicherung, und je 21 Prozent Netzanschluss beziehungsweise den Abschied von fossilen Brennstoffen.

Laut Umfrage ist die Sorge um eine ablehnende Haltung der Bevölkerung bei deutschen Managern auch stärker ausgeprägt als bei ihren Kolleginnen und Kollegen in den vier anderen Nationen: International führte die mangelnde Verfügbarkeit von grüner Energie die Sorgenliste an, gefolgt von bürokratischen Hürden.

Der in der Umfrage thematisierte Bau großer Energiespeicher ist wegen des Ungleichgewichts in der deutschen Stromversorgung zum Thema geworden: Da in Süddeutschland mittlerweile sehr viel mehr Strom verbraucht als produziert wird, ist der finanzielle und technische Aufwand zur Stabilisierung der Stromnetze gestiegen: 2022 kostete das sogenannte "Engpassmanagement" laut Bundesnetzagentur über vier Milliarden Euro.

Großbatterien sollen überschüssigen Ökostrom speichern und als kurzfristig einsetzbare Puffer Netzüberlastungen ausgleichen. Nach Einschätzung der Befürworter würde das sowohl Milliardenkosten sparen als auch den Bedarf an Stromerzeugung in Gaskraftwerken verringern, die vor allem im Süden bisher Engpässe im Netz ausgleichen.

"Wir benötigen Batteriespeicher, um das Potenzial der erneuerbaren Energiequellen voll ausschöpfen zu können, sagte Julian Gerstner, Leiter des Speichergeschäfts bei der BayWa r.e. Im Dezember hatte die Bundesregierung Eckpunkte einer "Speicherstrategie" vorgelegt. Das Münchner Unternehmen plant und baut große Solarparks, ist aber auch im Energiehandel und im Speichergeschäft tätig und hat von daher ein Eigeninteresse an der Energiewende.

Aktuelle Kommentare

Diese "Energiewende" ist eine Katastrophe für Deutschland, durchgeführt von einer Regierung die eine fragwürdige Agenda hat, stark ideologisch und von aussen sehr beeinflussbar ist. Neuerdings soll auch Regierungskritik zensiert werden und gar mit Strafverfolgung enden. Wer hier nicht stutzig wird, dem kann man kaum noch als naiv bezeichnen. Deutschland wird mit dieser Regierung kein Wirtschaftsstandort bleiben und die Umwelt leidet zusätzlich.
Der Fisch stinkt vom Kopf her.
Die Bevölkerung bekommt auch keinen Industriestrompreis. Ich selber habe gestern von ENBW meine Erhöhung auf 39.8Cent/kWh erhalten. Ich verzichte gerne auf grünen Strom.
Klingt nach einer Ausrede. Skepsis aus der Bevölkerung gibt es sicherlich. Aber das ist absolut zu vernachlässigen. Mangelnde Bildung, politische Ideologie und Bequemlichkeit müssen überwunden werden, wenn Deutschland eine Industrienation bleiben will. Da sollten die lauten und dummen Stimmen überhört werden. Die Zukunft ist wichtiger.
Bei euch gibt es immer nur Pro oder Kontra Regierung… Man kann auch Kontra Regierung sein und Pro Energiewende. Mangelnde Bildung ist die Unfähigkeit Differenziert zu Denken und das kann man dem Großteil der Bevölkerung definitiv vorwerfen. Ich bezweifle auch das ihr versteht wieso eine europäische Energiewende so unglaublich wichtig ist. Das hat was mit Unabhängigkeitkeit zu tun und die bekommt man eben nicht umsonst. Das schöne ist die Wirtschaft hat es schon lange kapiert.
 Wir können gerne ohne Ideologie über diese "Energiewende" reden, aber auch dann komm ich zu dem Schluss, dass Windräder und riesige Solarparks uns nicht den Strom für einen Industriestandort liefern werden. Zudem ist diese Form extrem umweltschädlich in den Bereichen in denen Sie gebaut wurde. Wenn es eine Energiewende geben soll, dann bitte nicht so dilletantisch wie diese.
Ja das ist halt einfach falsch! Mit einer intelligenten Netzsteuerung und genügend Batteriekapazität in E-Autos und Netzspeichern kann man ein Industrieland in Verbindung mit Europa als Backup absolut mit Wind und Sonne versorgen. Es mangelt halt einfach an Rahmenbedingungen und akzeptanz sowie dem Willen der Bevölkerung und nicht an Konzepten. Ich arbeite bei dem größten Netzbetreiber Deutschlands und kann aus erster Hand sagen das es absolut möglich ist und das darauf hingearbeitet wird.
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