Investing.com - Der Dax ging heute mit einem deutlichen Kursrutsch von 1,61% auf 7.744,77 Punkte aus dem Handel. Auch in der zweiten Reihe notierten der MDax sowie auch der TecDax um jeweils 0,64% auf 13.307,89 Punkte und 0,96% auf 929,31 Punkte im Minus.
Für den Abwärtstrend sorgten einerseits die Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende nach den Kursanstiegen der letzten Tage, andererseits trübte aber auch der nun von der zyprischen Regierung von zuvor 17,5 auf 23 Mrd. revidierte Finanzierungsbedarf die Stimmung der Anleger.
Die Eurogruppe stimmte am Nachmittag dem Rettungspaket für den schuldengeplagten Mittelmeerstaat zu. Vorgesehen ist nach wie vor 10 Mrd. Euro beizusteuern. Ob die Regierung in Nikosia nun doch eine Erweiterung der Finanzhilfen um 6 Mrd. Euro beantragen wird bleibt dahingestellt. Wie aus verschiedenen Medien verlautete, wird sich Zypern um eine Lockerung der Konditionen des Rettungspakets bemühen, aber kein weiteres Geld verlangen.
Zuvor hatte der Eurogruppenchef-Jeroen Dijsselbloem gesagt, der restliche Bedarf an Finanzierung bis zu 23 Mrd. Euro solle durch eine Beteiligung der Banken an den Kosten der Rettungshilfen, Privatisierungen und andere Maßnahmen bedeckt werden.
Die deutsche Regierung lehnte eine Erweiterung der Finanzhilfen strikt ab. Nächste Woche muss dann noch bevor das Rettungspaket überhaupt umgesetzt werden kann der Deutsche Bundestag grünes Licht geben. Die SPD soll Medienberichten zufolge bereits ihre Zustimmung angedeutet haben.
Auch Österreich muss den Finanzhilfen zustimmen. In dem Sinne zeigte sich die Finanzministerin Maria Fekter eher skeptisch. Eine Meldung Reuters zufolge zweifle sie an der Schuldentragfähigkeit der Kredithilfen. Schließlich habe auch das IWF seine Beteiligung mit einer Million Euro an den Hilfen davon abhängig gemacht hat.
Zusätzlich kamen heute die Euro-Finanzminister auf eine Grundsatzvereinbarung, um die Frist die von den internationalen Gläubigern vergebenen Not-Kredite an Irland und Portugal zu begleichen um sieben Jahre zu verlängern. Das Treffen der Euro-Finanzminister fand heute in Dublin im Rahmen des Ecofin-Gipfels statt.
Unterdessen wurde heute bekannt, dass die Industrieproduktion der Eurozone sowie der gesamten EU im Februar gegenüber Januar um 0,4% gestiegen ist, meldete heute das europäische Statistikamt (Eurostat). Im Januar war die Produktion noch um 0,6% bzw. 0,5% zurückgegangen. Im Vorjahresvergleich sank die Industrieproduktion allerdings um jeweils 3,1% und 2,5%.
In den USA legte die größte Bank JP Morgan Chase zu Jahresbeginn über den Erwartung liegende starke Geschäftszahlen vor, dank einträglicher Geschäfte bei der Vergabe von Immobilienkrediten. So steigerte das Finanzinstitut seinen Überschuss im ersten Quartal um 33% auf 6,53 Mrd. US-Dollar, meldete heute die Großbank in New York.
Trotz der guten Geschäftszahlen sackte die Aktie des Finanzinstituts kurz nach US-Börseneröffnung um 0,32% auf 37,88 Dollar ab und notierte nach europäischem Börsenschluss ein Minus von 0,51% auf 37,80 Euro. Der Dow Jones notierte in den ersten Handelsminuten um 0,11% tiefer mit 14.848,67 Punkten. Nach europäischem Feierabend weitete sich das Minus leicht auf 0,28% bei 14.823,94 Punkten aus.
Womöglich wirkte sich der Rückgang um 0,4% der US-Einzelhandelsumsätze im März sowie auch die deutliche Verschlechterung des US-Verbrauchervertrauens für April von 78,6 Punkte im März auf derzeit 72,3 Zähler belastend auf den US-Markt aus. Erwartet wurde nur ein leichter Rückgang des Verbrauchervertrauens auf 78,5 Punkte.
An der Frankfurter Börse ging die Fresenius SE & Co-Aktie als Spitzenreiter der Gewinner des Dax bei einem leichten Zuwachs von 0,50% auf 98,54 Euro aus dem Handel. Tief im Minus schlossen dagegen K+S mit minus 3,90% auf 34,28 Euro und Deutsche Bank, die um 3,60% auf 31,30 Euro abrutschte.
Vorreiter des MDax war die Dürr-Aktie bei einem Aufschlag von 3,91% auf 87,40 Euro. NORMA Group büßte dagegen einen Verlust von 3,70% auf 25,13 Euro ein.
Topwert des TecDax war die STRATEC-Aktie, die um 1,23% auf 34,61 Euro vorrückte. Kontron verbuchte als Anführer der Verlierer einen deutlichen Verlust von 5,17% auf 4,20 Euro.
An den europäischen Aktienmärkten schlossen alle wichtigsten Leitindexe mit rotem Vorzeichen. Der FT-SE verbuchte einen Verlust von 0,53% auf 6.381,94 Punkte, der CAC 40 rutschte um 1,23% auf 3.729,30 Punkte ab, der Ibex sank um 1,46% auf 8.040,40 Punkte und der FTSE MIB gab um 1,50% auf 15.780,08 Punkte nach.
Für den Abwärtstrend sorgten einerseits die Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende nach den Kursanstiegen der letzten Tage, andererseits trübte aber auch der nun von der zyprischen Regierung von zuvor 17,5 auf 23 Mrd. revidierte Finanzierungsbedarf die Stimmung der Anleger.
Die Eurogruppe stimmte am Nachmittag dem Rettungspaket für den schuldengeplagten Mittelmeerstaat zu. Vorgesehen ist nach wie vor 10 Mrd. Euro beizusteuern. Ob die Regierung in Nikosia nun doch eine Erweiterung der Finanzhilfen um 6 Mrd. Euro beantragen wird bleibt dahingestellt. Wie aus verschiedenen Medien verlautete, wird sich Zypern um eine Lockerung der Konditionen des Rettungspakets bemühen, aber kein weiteres Geld verlangen.
Zuvor hatte der Eurogruppenchef-Jeroen Dijsselbloem gesagt, der restliche Bedarf an Finanzierung bis zu 23 Mrd. Euro solle durch eine Beteiligung der Banken an den Kosten der Rettungshilfen, Privatisierungen und andere Maßnahmen bedeckt werden.
Die deutsche Regierung lehnte eine Erweiterung der Finanzhilfen strikt ab. Nächste Woche muss dann noch bevor das Rettungspaket überhaupt umgesetzt werden kann der Deutsche Bundestag grünes Licht geben. Die SPD soll Medienberichten zufolge bereits ihre Zustimmung angedeutet haben.
Auch Österreich muss den Finanzhilfen zustimmen. In dem Sinne zeigte sich die Finanzministerin Maria Fekter eher skeptisch. Eine Meldung Reuters zufolge zweifle sie an der Schuldentragfähigkeit der Kredithilfen. Schließlich habe auch das IWF seine Beteiligung mit einer Million Euro an den Hilfen davon abhängig gemacht hat.
Zusätzlich kamen heute die Euro-Finanzminister auf eine Grundsatzvereinbarung, um die Frist die von den internationalen Gläubigern vergebenen Not-Kredite an Irland und Portugal zu begleichen um sieben Jahre zu verlängern. Das Treffen der Euro-Finanzminister fand heute in Dublin im Rahmen des Ecofin-Gipfels statt.
Unterdessen wurde heute bekannt, dass die Industrieproduktion der Eurozone sowie der gesamten EU im Februar gegenüber Januar um 0,4% gestiegen ist, meldete heute das europäische Statistikamt (Eurostat). Im Januar war die Produktion noch um 0,6% bzw. 0,5% zurückgegangen. Im Vorjahresvergleich sank die Industrieproduktion allerdings um jeweils 3,1% und 2,5%.
In den USA legte die größte Bank JP Morgan Chase zu Jahresbeginn über den Erwartung liegende starke Geschäftszahlen vor, dank einträglicher Geschäfte bei der Vergabe von Immobilienkrediten. So steigerte das Finanzinstitut seinen Überschuss im ersten Quartal um 33% auf 6,53 Mrd. US-Dollar, meldete heute die Großbank in New York.
Trotz der guten Geschäftszahlen sackte die Aktie des Finanzinstituts kurz nach US-Börseneröffnung um 0,32% auf 37,88 Dollar ab und notierte nach europäischem Börsenschluss ein Minus von 0,51% auf 37,80 Euro. Der Dow Jones notierte in den ersten Handelsminuten um 0,11% tiefer mit 14.848,67 Punkten. Nach europäischem Feierabend weitete sich das Minus leicht auf 0,28% bei 14.823,94 Punkten aus.
Womöglich wirkte sich der Rückgang um 0,4% der US-Einzelhandelsumsätze im März sowie auch die deutliche Verschlechterung des US-Verbrauchervertrauens für April von 78,6 Punkte im März auf derzeit 72,3 Zähler belastend auf den US-Markt aus. Erwartet wurde nur ein leichter Rückgang des Verbrauchervertrauens auf 78,5 Punkte.
An der Frankfurter Börse ging die Fresenius SE & Co-Aktie als Spitzenreiter der Gewinner des Dax bei einem leichten Zuwachs von 0,50% auf 98,54 Euro aus dem Handel. Tief im Minus schlossen dagegen K+S mit minus 3,90% auf 34,28 Euro und Deutsche Bank, die um 3,60% auf 31,30 Euro abrutschte.
Vorreiter des MDax war die Dürr-Aktie bei einem Aufschlag von 3,91% auf 87,40 Euro. NORMA Group büßte dagegen einen Verlust von 3,70% auf 25,13 Euro ein.
Topwert des TecDax war die STRATEC-Aktie, die um 1,23% auf 34,61 Euro vorrückte. Kontron verbuchte als Anführer der Verlierer einen deutlichen Verlust von 5,17% auf 4,20 Euro.
An den europäischen Aktienmärkten schlossen alle wichtigsten Leitindexe mit rotem Vorzeichen. Der FT-SE verbuchte einen Verlust von 0,53% auf 6.381,94 Punkte, der CAC 40 rutschte um 1,23% auf 3.729,30 Punkte ab, der Ibex sank um 1,46% auf 8.040,40 Punkte und der FTSE MIB gab um 1,50% auf 15.780,08 Punkte nach.