Eilmeldung
Investing Pro 0
Werbefreie Version. Jetzt upgraden für ein Surferlebnis auf Investing.com ganz ohne Werbung. Sparen Sie bis zu 40% Jetzt upgraden

WOCHENAUSBLICK: Rezessionssorgen und Konzerngewinne bestimmen das Bild

Aktien 01.08.2022 06:28
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
© Reuters
 
FMEG
-1,59%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
SHLG
-0,13%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
1COV
-0,89%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
ZALG
+3,20%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
VNAn
-1,25%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
SY1G
-0,97%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 

FRANKFURT (dpa-AFX) - Satte Unternehmensgewinne und trübe konjunkturelle Aussichten dürften am deutschen Aktienmarkt auch in der neuen Woche die bestimmenden Themen bleiben. Hinzu kommt das Risiko der Gasversorgung. Am Ende einer soliden Woche für den deutschen Aktienmarkt weisen Experten darauf hin, dass die Unternehmensgewinne bis dato besser ausgefallen seien als erwartet. Sie könnten auch in der neuen Woche die Stimmung aufhellen - ganze 15 Dax-Konzerne öffnen ihre Bücher.

Die Anleger hätten den Krieg in der Ukraine zwar weiter auf dem Radar, schreiben die Experten von LBBW. "Im Fokus der Finanzmärkte steht aber der Gasfluss nach Europa". Denn Wohl und Wehe der deutschen Wirtschaft hingen am russischen Gashahn - zumindest ein beachtlicher Teil.

"Die Gas-Krise treibt Deutschland wahrscheinlich in die Rezession", schreibt Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck (ETR:MRCG) Finck zu den wirtschaftlichen Aussichten. Vor allem im Winter rechnet er deshalb mit einem "spürbaren Rückgang" der deutschen Wirtschaftskraft.

Vor diesem Hintergrund stehen auch inmitten der Berichtssaison Konjunkturdaten im Fokus. Sowohl der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe am Montag als auch der für den Dienstleistungssektor am Mittwoch dürften das Bild in den USA weiter eintrüben, schätzen die Experten von LBBW. Sie richten ihren Blick zudem auf die Bank of England, die am Donnerstag "vor ihrer ersten 'großen' Zinsanhebung seit 27 Jahren" stehe. Der Arbeitsmarktbericht in den Vereinigten Staaten rundet das Programm am Freitag als "US-Daten-Highlight" ab, wie Robert Greil von Finck Merck schreibt.

Dass es angesichts der vielen konjunkturellen Risiken auch am deutschen Aktienmarkt bergab gehe, sei derweil nicht ausgemacht, schreibt Markus Reinwand, Aktienstratege der Helaba. Der deutsche Leitindex habe bereits viel Negatives eingepreist - und bewege sich mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis auf dem Niveau der Finanzkrise von 2008. Unternehmensgewinne hätten sich auch bei den zwölf Dax-Konzernen robust gezeigt, die ihre Bücher bis dato geöffnet haben - bis auf eines hätten alle über den Erwartungen gelegen.

In der neuen Woche steuert die Berichtssaison ihrem Höhepunkt entgegen - fast der halbe Dax öffnet seine Bücher. Den Start machen am Montag Fresenius (ETR:FREG) , FMC (ETR:FMEG) , Covestro (F:1COV) und Symrise (ETR:SY1G) . Der Duftstoff- und Aromenhersteller sei gut aufgestellt, um auch in schwierigen Zeiten gute Ergebnisse zu liefern, schreibt Analyst Thomas Swoboda von Societe Generale (EPA:SOGN). Symrise profitiere dabei unter anderem von einer aktiven Preispolitik.

Am Mittwoch richtete sich der Blick neben Vonovia (ETR:VNAn) in Berlin vor allem ins Bayrische: Hier legen Siemens Healthineers (ETR:SHLG) , BMW (ETR:BMWG) und Infineon (ETR:IFXGn) ihre Zahlen vor. Beim letzteren ist das Gros der Analystenzunft weiter zuversichtlich. Die Resultate dürften mindestens so gut wie vom Markt erwartet ausfallen, eher besser, schrieb Analyst Sandeep Deshpande von JPMorgan (NYSE:JPM).

Nach Zalando (ETR:ZALG) , Merck , Bayer (ETR:BAYGN) , Beiersdorf (ETR:BEIG) und Adidas (ETR:ADSGN) am Donnerstag komplettieren die Deutsche Post (ETR:DPWGn) und Allianz (ETR:ALVG) am Freitag das üppige Programm. Beim Versicherer rechnen viele Analysten mit soliden Ergebnissen ohne großes Überraschungspotenzial. Weil Versicherungskonzerne nicht direkt von der Realwirtschaft abhingen, sei das Risiko im Falle einer Rezession begrenzt, schreibt Analystin Claudia Gaspari von Barclays (LON:BARC).

WOCHENAUSBLICK: Rezessionssorgen und Konzerngewinne bestimmen das Bild
 

Verwandte Beiträge

EnBW kauft noch mehr Flüssiggas aus den USA
EnBW kauft noch mehr Flüssiggas aus den USA Von dpa-AFX - 07.10.2022

KARLSRUHE/ARLINGTON (dpa-AFX) - Der Energieversorger EnBW (ETR:EBKG) hat seine geplanten Flüssiggas-Käufe aus den USA aufgestockt. Das Unternehmen habe die bereits im Juni dieses...

Kommentieren

Richtlinien zur Kommentarfunktion

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
Kommentare (1)
01.08.2022 6:47
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Deswegen priorisierung von gas überdenken, grünenwähler bekommen kein gas und dafür die wirtschaft
Thomas Frisch
Thomas Frisch 01.08.2022 6:47
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Wenn das die Messlatte ist, So müsdte das für fast alle Wähler gelten. Diese Situation wurde von den Regierungen der letzten 40 Jahre geschaffen und nan hat leider keine klugen Kinzequenzen 2014 gezogen.
01.08.2022 6:47
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Da gebe ich recht, dass der deutsche durchschnittsbürger eher dumm bis naiv ist, allerfings wollen die grünen ja verzicht voeschreiben und könnten es bei sich ja schon mal üben!
sir smke
sir smke 01.08.2022 6:47
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Stammtisch Geschwätz ohne Mehrwert
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Mit Google registrieren
oder
Registrierung