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Airbus dominiert die Konkurrenz – und hat Sorgen um Boeing

Veröffentlicht am 19.02.2024, 14:27
Aktualisiert 09.07.2023, 12:31

Vor ein paar Wochen musste ein Flugzeug des nordamerikanischen Luftfahrtriesen Boeing (NYSE:BA) notlanden, weil auf 5000 Metern Höhe ein türgroßes Teil aus dem Rumpf der Maschine gebrochen war – eine Katastrophe wurde nur knapp abgewendet. Eine ganze Reihe der betroffenen Flugzeugmodelle wurde anschließend aus dem Verkehr gezogen, mehrere internationale Fluglinien waren betroffen. Wer nun aber dachte, dass darunter die ganze Branche leiden würde, wurde erst kürzlich eines Besseren belehrt: Während Boeing aus den Turbulenzen kaum mehr herauskam, konnte die Konkurrenz auftrumpfen. Allen voran breitete der deutsch-französische Flugzeugbauer Airbus (EPA:AIR) seine Flügel aus und übertraf die Wachstumsprognosen für das abgelaufene Geschäftsjahr deutlich, die Auftragsbücher sind auf Jahre hinaus gefüllt. Mit dem stetigen Ausbau der Produktionskapazität arbeitet man sich bei Airbus aus dem Corona-Tief hinaus. Während man den nordamerikanischen Kontrahenten Boeing immer weiter hinter sich lässt, drängt neue Konkurrenz aus China auf den Markt. Der Airbus-Aktie könnte laut unserer Analyse derweil eine Rallye bevorstehen.

Der deutsche Flugzeugbauer schreibt Rekorde und enteilt seinem nordamerikanischen Konkurrenten. Dabei ist das gar nicht gut für den Wettbewerb. Ein Glück, dass China nun auch mitmischen will.

Historisch viele Airbus-Aufträge – Boeing hechelt hinterher

65.4€ Milliarden Umsatz machte Airbus im vergangenen Jahr, der operative Gewinn stieg um vier Prozent auf rund 5.8€ Milliarden. Nach dem kürzlichen Allzeithoch des Wertpapiers Ende Februar überraschte Airbus seine Aktionäre nun mit einer Sonderdividende von 1€ pro Aktie – die ursprüngliche Ausschüttung betrug 1.80€ pro Anteilsschein. Das hat auch mit deutlich gestiegenen Lieferzahlen zu tun: 2023 wurden 735 Flugzeuge an Airbus-Kunden übergeben, im laufenden Jahr hofft man, die 800er-Marke zu erreichen. Bei Boeing liefen im selben Zeitraum 528 Maschinen vom Band. Das bedeutet mit Blick auf die 480 im Vorjahr ausgelieferten Flugzeuge zwar eine deutliche Steigerung um zehn Prozent und eine ähnliche Zuwachsrate wie Airbus – in absoluten Zahlen hat der DAX-Konzern die Flugzeugnase aber weiterhin deutlich vorn. Zum ersten Mal in seiner über 50-jährigen Geschichte konnte Airbus 2020 den ewigen Konkurrenten Boeing übertrumpfen, dank hervorragender Aussichten für die nahe Zukunft wächst der Vorsprung nun wohl weiter. Airbus-Vorstandschef Guillaume Faury bezeichnete die Zahlen als „Meilenstein für das Airbus-Verkehrsflugzeuggeschäft mit außergewöhnlichen Bestellungen und Auslieferungen am oberen Ende der Zielvorgaben“. Das sei „angesichts des komplexen Geschäftsumfelds eine beachtliche Leistung.“

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Tatsächlich hat Airbus die eigenen Prognosen für das vergangene Jahr um 15 ausgelieferte Flugzeuge übertroffen. Um die steigende Nachfrage zu bedienen, weitet Airbus seine Produktionskapazitäten in Frankreich aus. Alexis Lafont, Chef der Auslieferung von Airbus in Toulouse, bemerkte zum Ausbau des Auslieferungszentrums in der südfranzösischen Stadt, die für ihre lange Tradition in der Luftfahrtindustrie bekannt ist: „Vorher konnten wir vier Übergaben am Tag abwickeln, in unserem neuen Gebäude sind es dann zwölf“. Im vergangenen Jahr gingen bei Airbus abzüglich Stornierungen ganze 2094 neue Aufträge ein, niemals zuvor hatte der Fliegerriese so viel Interesse auf sich gezogen. Der gesamte Auftragsbestand beläuft sich mittlerweile auf 8600 Flugzeuge, die in den nächsten Jahren für verschiedene Airlines gebaut werden sollen. Entsprechend lang seien die Lieferzeiten, gab Alexis Lafont vor wenigen Tagen in einem Interview zu bedenken: „Wir veröffentlichen keine genauen Zahlen – aber wenn man jetzt einen A320 bestellt, was unser beliebtestes Flugzeug ist, gibt es Lieferslots frühestens im nächsten Jahrzehnt“. Bis 2026 will Airbus pro Monat 75 Maschinen fertigen, im vergangenen Jahr waren es rund 60 Stück alle vier Wochen.

Dass der skandalumwitterte nordamerikanische Flugzeugbauer Boeing im Wettrennen um die globale Krone in der Luftfahrtindustrie gerade merklich zurückfalle, sei für Airbus trotz der hervorragenden Prognosen kein Grund zu feiern – ganz im Gegenteil. Internationale Airlines können sich nicht auf einen einzelnen Zulieferer verlassen, das zeigt laut Branchekennern der Fall von Ryanair (IR:RYA), einer englischen Billigfluglinie, die ausschließlich auf Boeing-Maschinen setzt. Da die Auslieferungen aber stocken, muss Ryanair Flugpläne ändern und dadurch drastische Umsatzeinbußen in Kauf nehmen. Ein wiederkehrendes Problem sind Komplikationen auf internationalen Lieferketten, die im vergangenen Jahr wie nie zuvor in den globalen Fokus rückten. Auch deshalb vertrauen Fluglinien lieber auf mehrere Standbeine, was auch das Airbus-Geschäft stützt. Auch technische Innovation wird durch den Wettbewerb stimuliert, schließlich wollen die großen Flugzeugbauer bis 2050 klimaneutral werden und hoffen dabei auf gegenseitige Herausforderung. Vor Langeweile in der Branche müssen sich aber weder Airbus noch Boeing fürchten, denn ein chinesischer Hersteller schickt sich an, das globale Duopol zu durchbrechen. Der Staatskonzern Comac präsentierte erst vor einigen Wochen seinen ersten Passagierjet mit der Bezeichnung C919. Nach zehn Jahren Entwicklungszeit absolvierte das Flugzeug im vergangenen Frühsommer seinen Jungfernflug, bereits im Dezember verzeichnete man über 1000 Bestellungen.

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Kursverdopplung bei den Aktien von Airbus und Boeing?

Ob von internationaler Konkurrenz oder dem eigenen Wachstum – sowohl Airbus als auch Boeing dürften ihren Anlegern an der Börse in nächster Zeit Freude bereiten. So befindet sich der US-Titan Boeing laut unserer Analyse schon länger in einem übergeordneten Aufwärtstrend, die letzte übergeordnete Korrektur sollte mit dem Tief aus dem Juni 2022 abgeschlossen worden sein. Trotz des überwiegend bullischen Momentums waren die vergangenen Monate wechselhaft: Bis zum Spätsommer 2023 konnte sich das Wertpapier mehr als verdoppeln, den Boden der anschließenden Korrektur prognostizierten wir korrekt in der Zielzone für unsere Abonnenten – wer dort einstieg, hatte bis Jahresende ein Plus von rund 50 Prozent im Portfolio stehen. Obgleich es seit Jahresbeginn erneut ein gutes Stück abwärts ging, erwarten wir alsbald einen langfristigen Anstieg bis in den Bereich der $400 – vom aktuellen Kurswert von rund $200 würde diese Bewegung eine Verdopplung bedeuten.

Airbus erlebte im Frühjahr 2020 nicht nur hinsichtlich der Lieferzahlen, sondern auch in Sachen Aktienkurs deutliche Einschnitte: Um fast zwei Drittel brach der Preis von Februar bis Mai 2020 ein und erreichte dadurch das Tief der von uns identifizierten langfristigen Korrektur. Seitdem sprüht die Aktie vor Elan, um seine aktuelle Impulsstruktur auszubauen: Bis zum Frühjahr 2022 ging es um starke 150 Prozent aufwärts, von einem Rücksetzer im September desselben Jahres bis zum aktuellen Februar wuchs das Wertpapier nochmals um gute 75 Prozent. Aktuell rechnen wir mit weiteren leichten Anstiegen und einem folgenden deutlichen Rücksetzer, der bis in den Bereich der $50 führen könnte. Vom Boden der nächsten Korrektur aus, für den wir für unsere Abonnenten eine Zielzone skizzieren möchten, sobald der Chart die notwendigen Daten preisgibt, erwarten wir eine Attacke auf die 300€-Marke – auch hier von aktuellen Preisen um 145€ eine lockere Verdopplung. Die jüngsten Anstiege des Airbus-Papiers trugen nachhaltig zu den Höhenflügen des Deutschen Aktienindex (DAX) bei, der erst kürzlich sein neues Allzeithoch oberhalb der 17 000 Punkte feierte. Für alle, die sowohl beim zuletzt höchst lukrativen DAX als auch bei den Aktien der größten deutschen Unternehmen stets auf dem neuesten Stand bleiben wollen, sind unsere Analysepakete zum DAX-Index und den 40 darin enthaltenen Titeln genau das Richtige. Teil davon sind nicht nur Kursprognosen, sondern auch rechtzeitige Signale für vielversprechende Einstiegs- und Handelsmöglichkeiten. Wie unsere eigenen Investments performen, die wir anhand unserer Analyse treffen, können Sie als Abonnent ebenfalls jederzeit einsehen.

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