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Zum ersten Mal seit Ende Dezember hat der US-Dollar auf wöchentlicher Basis keinen Verlust verzeichnet. Auftrieb gaben zum Wochenschluss gute Jobdaten aus den Vereinigten Staaten.
Per Berichtsmonat Januar wurden 200.000 neue Stellen in der US-Wirtschaft geschaffen. Erfreulich war aber vor allem die Entwicklung der Löhne. So hat das Lohnwachstum im Januar spürbar angezogen. Die durchschnittlichen Stundenlöhne lagen zu im Jahresvergleich 2,9 Prozent höher, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit 2009.
Steigendes Lohnwachstum schürt Hoffnung auf steileren Zinspfad
Das dynamische Lohnwachstum dürfte der Federal Reserve ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Sie plant zwar eine weitere Zinsanhebung im März. Sie sieht aber in den nur gedämpft steigenden Löhnen einen Hinweis für Slack am Arbeitsmarkt. Insofern sprangen die Zinserwartungen nach dem Jobbericht deutlich an und so rechnen die Marktteilnehmer nun mit einem aggressiveren Zinserhöhungszyklus aufgrund einer potenziell steigenden Inflation.
US-Haushaltsstreit: Klappe, die Zweite
Trotzdem herrscht nicht eitel Sonnenschein. Der US-Dollar erholte sich zwar in Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten. Die nächste Belastungsprobe für die US-Währung steht jedoch schon auf der Agenda. Denn der US-Haushalt ist nur bis 8. Februar durchfinanziert. Danach könnte der Streit wieder entfachen.
Außerdem ist noch immer nicht geklärt, wie sich US-Präsident Donald Trump die Finanzierung der US-Steuerreform vorstellt. Denn wer die auf die US-Regierung zu rollenden Schulden überhaupt übernehmen soll, weiß keiner so recht. China fällt raus und die Fed als Käufer ebenfalls.
Alles in allem dürfte sich die Unsicherheit fortsetzen und der US-Dollar bleibt eine Währung, die Anleger derzeit mit Vorsicht genießen sollten.
