S&P 500: Übergang in mittelfristigen Abwärtstrend droht

Veröffentlicht am 14.02.2018, 08:05

Gerade noch hatten die amerikanischen Aktien neue Rekorde erklommen, jetzt haben der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average die schlimmsten Wochen seit Jahren. Einige Investmentbanken empfehlen Investoren allerdings laut aktuellen Indexanalysen weiterhin den Dip zu kaufen. Das Problem ist nur: die US-amerikanischen Aktienmärkte sind trotz der jüngsten Korrektur im historischen Vergleich weiterhin überbewertet.

Die Korrektur im S&P 500 um 12 Prozent sorgte zwar für eine Entladung. Das gezeigte KGV von 24,80 deutet aber immer noch auf eine relative Überbewertung der US-amerikanischen Aktien im historischen Kontext hin.

Charttechnisch ist in der letzten Woche die mittelfristige Aufwärtsdynamik vollständig verloren gegangen. Denn seit 7. Februar steckt der S&P 500 bereits unterhalb eines gestaffelten Widerstandsbereichs von 2.656 bis 2.719 Punkten fest.

Die jüngste Erholungsbewegung wird wohl nicht ausreichen, diese Widerstandszone zu überwinden. Insofern gilt es die nächsten Kursziele auf der Unterseite zu suchen. Sollte der S&P 500 mit einem steigenden Handelsvolumen wieder den Weg gen Norden antreten und die charttechnische Bastion aus einer Aufwärtstrendlinie und der Glättung der letzten 200 Tage bei 2.540 Punkten nachhaltig unterschreiten, dann droht eine nachhaltige Kursetablierung unterhalb der besagten Schlüsselmarken sowie ein neuer mittelfristiger Abwärtstrend.

Aufhellen würde sich die charttechnische Perspektive nur mit einer raschen Rückeroberung des besagten Widerstandsbereichs von 2.656 bis 2.719 Punkten.

S&P 500 im Tageschart

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