Gold und Silber erklimmen weitere Rekorde - Grönland-Konflikt heizt Rally an
Der EUR/USD konnte sich gestern moderat erholen, nachdem er tags zuvor mit 1,1216 Dollar ein neues Jahrestief markierte. In der Spitze kletterte die Gemeinschaftswährung auf 1,1276 Dollar, konnte sich dort aber nicht stabilisieren und so bröckelten die Gewinne zum Handelsende am Dienstag wieder etwas ab.
Für etwas Entlastung sorgten die ZEW-Zahlen, die besser als erwartet ausgefallen waren. So stieg die Erwartungskomponente im November um 0,6 auf minus 24,1 Zähler. Die Mannheimer betonten jedoch, dass sich das Barometer weiter sehr deutlich im negativen Bereich befinde. Der langfristige Durchschnitt liege bei 22,7 Punkten. Von einem schnellen Wiederaufhellen der Korrektur der schwächeren Wirtschaftsentwicklung gehen die befragten Experten nicht aus.
Schwach ausgefallen sind die Konjunkturerwartungen für die Eurozone, wo sich der ZEW-Index um 2,6 auf minus 22,0 Punkte verschlechterte. Die Lageeinschätzung kollabierte um 13,8 auf plus 18,2 Punkte.
Für heute können sowohl die Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt als auch die Wachstumszahlen für die Eurozone für Kursbewegung sorgen. Am Nachmittag stehen dann die Verbraucherpreise aus den USA auf der Agenda.
Wichtig für den EUR/USD wäre nun eine schnelle Rückeroberung der ehemaligen Jahrestiefs bei 1,1299 Dollar, um das Chartbild etwas aufzuhellen. Danach wäre ein Rücklauf auf 1,1333 Dollar möglich. Auf der Unterseite gilt es dagegen einen Rutsch unter 1,1216 Dollar zu verhindern, da dann mit Kursen um 1,1178 Dollar zu rechnen wäre.

