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Barrick Gold: Kupferproduktion sinkt, Kosten steigen

Von Björn JunkerRohstoffe13.07.2018 10:20
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Barrick Gold: Kupferproduktion sinkt, Kosten steigen
Von Björn Junker   |  13.07.2018 10:20
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Der Branchenprimus des Goldsektors Barrick Gold (NYSE:ABX) (WKN 870450 / TSX ABX) hat die Prognose für die Kupferproduktion des laufenden Jahres gesenkt. Gleichzeitig musste man die Kostenvorhersage erhöhen – auf Grund „operativer Herausforderungen“ und geplanter Arbeiten an der Lumwana-Mine in Sambia.

Der Konzern aus Toronto, der seine Position an der Spitze der globalen Goldproduzenten dieses Jahr verlieren könnte, hielt aber an der Goldproduktionsprognose für das laufende Jahr fest. Die schätzt man derzeit auf 4,5 bis 5 Mio. Unzen zu so genannten „all-in sustaining costs“ (AISC) von 765 bis 815 USD pro Unze.

Barricks größter Konkurrent Newmont Mining (WKN 853823 / NYSE NEM) geht davon aus, 2018 zwischen 4,9 und 5,4 Mio. Unzen Gold zu fördern.

Barrick jedenfalls senkte seine Prognose für den Kupferausstoß des laufenden Jahres auf 345 bis 410 Mio. Pfund. Noch im April hatte man mit 385 bis 450 Mio. Pfund gerechnet. Mühlenschließungen und niedrigere Gehalte hatten die Performance der Lumwana-Mine im ersten Quartal beeinträchtigt. Die AISC der Kupferproduktion veranschlagt der Konzern mit 2,55 bis 2,85 USD pro Pfund Kupfer, während man zuvor von 2,30 bis 2,60 USD ausging.

Der Konzern, der seine vollständigen Zahlen am 25. Juli präsentieren will, erklärte, dass man im zweiten Quartal 83 Mio. Pfund Kupfer produzierte, was noch einmal einen leichten Rückgang im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2018 bedeutet. Im zweiten Halbjahr allerdings erwartet Barrick wieder einen Anstieg des Kupferausstoßes, der bessere Gehalte und eine verbesserte Verlässlichkeit der Mahlwerke widerspiegeln soll.

Die Goldproduktion des zweiten Quartals gab Barrick mit 1,07 Mio. Unzen an, was auf dem Niveau des Märzquartals liegt. Die AISC allerdings stiegen um 5 bis 7% auf Grund von geplanten Wartungsarbeiten in Nevada sowie Freilegungsarbeiten auf der Pueblo Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik, teilte das Unternehmen mit.

Auch der Goldausstoß soll laut Barrick im zweiten Halbjahr aber steigen und die Kosten im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres zurückgehen, da dann die Wartungsarbeiten abgeschlossen seien und in Nevada und auf Pueblo Viejo höhere Goldgehalte abgebaut würden.

Barrick erzielte im zweiten Quartal einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 1.306 USD pro Unze Gold und von 3,12 USD pro Pfund Kupfer.


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