Eilmeldung
45% sparen 0
🌊 NVIDIA im Fokus, doch die besten KI-Chancen könnten woanders lauern!
Unsere KI-Favoriten

WTI und Brent – Russland setzt Preis unter Druck

Von Feingold Research (Nicolas Saurenz)Rohstoffe14.06.2018 09:02
de.investing.com/analysis/bovespa-devera-romper-zona-de-indecisao-no-dia-de-hoje-200224205
WTI und Brent – Russland setzt Preis unter Druck
Von Feingold Research (Nicolas Saurenz)   |  14.06.2018 09:02
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
 
XAU/USD
-0,01%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
XAG/USD
+0,56%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
CBKG
+1,36%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
Gold
+0,35%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
LCO
-0,08%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
Silver
+1,40%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 

Im Nordkorea-Konflikt sind nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in Singapur am Dienstag die geopolitischen Risiken gesunken, was Gold als sicherer Hafen entsprechend weniger gefragt sein lässt. Beim Ölpreis sieht die Situation ähnlich aus, durch gestiegene Fördermengen in Russland und Saudi-Arabien stand der Preis unter Druck. Dies könnte vorerst so bleiben, da Russland weiterhin die Fördermengen erhöhen möchte. Mit den beiden Knock-Outs auf WTI und Brent VL6U6T (Hebel 5) und VL6U72 (Hebel 7), kann man bei diesem Trend mitgehen.

Wir stellen Ihnen die ausführliche Rohstoffkolumne der Vontobel-Experten vor:

Rohöl: Russland schafft Fakten – OPEC zerstritten

Die Ölpreise machten zu Wochenbeginn anfängliche Kursverluste im Handelsverlauf wieder wett. Grund war offenbar, dass in Nigeria eine große Ölpipeline wegen eines Lecks außer Betrieb genommen wurde. Der Betreiber wollte kein Datum nennen, wann die Lieferung wieder anlaufen kann.

Zuvor hatten Meldungen über eine erhöhte Fördermenge in Russland die Ölpreise gedrückt. Interfax berichtete, dass das Land seit Juni seine Produktion auf 11,1 Mio. Barrel täglich ausgeweitet hat. Dies entspricht in etwa dem Niveau, das Russland bis Anfang 2017 innehielt, bevor die mit der OPEC vereinbarten Produktionskürzungen vollständig umgesetzt waren.

Bemerkenswert ist nun, dass Russland bereits im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Treffens der OPEC-Staaten am 22. Juni offenbar Fakten schafft. Denn das Land würde im Verbund mit Saudi-Arabien nur allzu gerne die Fördermenge erhöhen, um Angebotsengpässen wegen der Produktionsausfälle in Venezuela und möglicher Exportbeschränkungen gegen den Iran vorzubeugen. Nach Informationen von Bloomberg haben auch die Saudis ihre Ölförderung im Mai auf den höchsten Stand seit Oktober 2017 getrieben.

Bei dem Treffen in Wien kommende Woche werden die OPEC-Mitglieder gemeinsam mit anderen wichtigen Förderstaaten über die weitere Entwicklung der Fördermengen beraten. Dabei rechnet Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank (DE:CBKG), angesichts stark konkurrierender Interessen der Teilnehmer mit einer schwierigen Verhandlungssituation. Die Unstimmigkeiten zwischen den verschiedenen OPEC-Ländern seien groß, so Weinberg. So wollten die Länder mit aktuell hoher Produktion und geringen freien Produktionskapazitäten – z.B. der Irak und Iran – per se keine Produktionsanhebung der anderen dulden. Saudi-Arabien und Russland seien dagegen gerne dazu bereit.

Gold: US-Geldpolitik gibt die weitere Richtung vor

Gold notierte zu Wochenbeginn in einer engen Spanne um die Marke von 1.300 US-Dollar je Feinunze. Im Nordkorea-Konflikt sind nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in Singapur am Dienstag die geopolitischen Risiken gesunken, was Gold als sicherer Hafen entsprechend weniger gefragt sein lässt.

Das Treffen war laut Trump eine „herausragende Begegnung“ und es hätte „viele Fortschritte“ gegeben. Die USA sollen Nordkorea Sicherheitsgarantien angeboten haben, sofern sich Nordkorea im Gegenzug denuklearisiert. Trump hat sich auch dazu entschlossen, die Militärmanöver der USA mit dem Verbündeten Südkorea einzustellen. „Diese Kriegsspiele sind sehr teuer“, sagte er. Wann die gemeinsamen Übungen eingestellt werden sollen, ließ Trump allerdings offen.

Die weitere Richtung für Gold wird aus Sicht der Commerzbank die US-Notenbank Fed vorgeben, die diese Woche (aller Voraussicht nach) ein weiteres Mal die Zinsen anheben wird. Die Analysten erwarten in diesem Fall zunächst ein weiteres Nachgeben des Preises auf dann unter 1.300-er Dollar/Unze. Gold verliert mit steigenden Zinsen an Attraktivität. Wer das Edelmetall hält, erzielt bekanntlich keine Zinsen, die er einnehmen könnte, wenn er stattdessen zinstragende Papiere hielte. Zum anderen lastet der durch den Zinsanstieg in den USA stärker werdende Dollar auf der Notierung, weil Gold in der US-Währung gehandelt wird.

Silber: Preisanstieg könnte sich verstärken

Das Edelmetall Silber ist zu Wochenbeginn aus seiner monatelangen Seitwärtsbewegung nach oben ausgebrochen und hat sich der Marke von 17 US-Dollar je Feinunze genähert.

Der kleine Bruder des Goldes hat in den letzten Wochen mächtig aufgeholt. Das Gold/Silber-Verhältnis ist unter 77 gefallen. So niedrig stand die Relation zuletzt Anfang des Jahres. Laut der Einschätzung des Research-Unternehmens Metals Focus gibt es auch einen Grund für neue Attraktivität von Silber. Die Experten erwarten Commerzbank-Informationen zufolge in diesem Jahr mit 37,2 Mio. Unzen einen um rund 8 Mio. Unzen geringeren Angebotsüberschuss am globalen Silbermarkt als im letzten Jahr. Metals Focus führe dies auf eine rekordhohe Silbernachfrage aus der Industrie zurück, hieß es.

Das charttechnische Bild hat sich nach Einschätzung der Commerzbank deutlich verbessert. Sollte die 17 US-Dollar-Marke nachhaltig überwunden werden, könnte dies weitere Käufer anlocken und sich der Preisanstieg verstärken.

Quelle: Vontobel, eigene Recherche

WTI und Brent – Russland setzt Preis unter Druck
 

Verwandte Beiträge

Jörg Schulte
Die Liebe zum Gold ist stärker denn je Von Jörg Schulte - 26.02.2025

Gold ist knapp, wertvoll, ist ein sicherer Hafen und Anker, wenn Unsicherheiten und schwindendes Vermögen drohen. Die Nachfrage nach Gold steigt stärker als die Goldmenge....

Rafael Müller
WTI Update: Support wackelt bedenklich Von Rafael Müller - 26.02.2025

Der Eintritt des Irans als zusätzlicher Rohölproduzent mit einem Volumen von vorläufig 185.000 Barrel pro Tag hat die weltweiten Rohölpreise unter Druck gesetzt, ein...

WTI und Brent – Russland setzt Preis unter Druck

Kommentieren

Community-Richtlinien

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Mit Apple anmelden
Mit Google registrieren
oder
Registrierung