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Dank Preisrenaissance: Explorationsbudgets im Uransektor wieder gestiegen!

Von Björn JunkerRohstoffe17.01.2022 13:25
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Dank Preisrenaissance: Explorationsbudgets im Uransektor wieder gestiegen!
Von Björn Junker   |  17.01.2022 13:25
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Einem aktuellen Bericht von S&P Global Market Intelligence zufolge, sind im vergangenen Jahr weltweit die Budgets für die Uranexploration gestiegen – zum ersten Mal seit 2011. Zahlreiche Gesellschaften wollen von der Erholung im Uranmarkt profitieren.

Laut den Experten stiegen die bereitgestellten Mittel für die Suche nach dem strahlenden Metall im Jahresvergleich um 10,7%. 67 Mio. Dollar wurden dabei in Kanada freigegeben, während es in den USA 10,1 Mio. Dollar waren.

Weltweit standen 2021 demzufolge für Juniors insgesamt 94,3 Mio. Dollar zur Verfügung, während die Großen der Branchen rund 22,7 Mio. Dollar für die Uranexploration budgetierten, so S&P Global Market Intelligence.

Die Experten wiesen darauf hin, dass die Explorationsbudgets weltweit immer noch weit von den Hochs Ende der 2000er Jahre entfernt seien, doch selbst moderate Erhöhungen würden neue Hoffnung für eine schwer unter Druck geratene Branche darstellen, hieß es.

Wie die S&P-Analysten ausführten, habe die steigende Nachfrage der Nuklearindustrie in Kombination mit den Käufen des Sprott Physical Uranium Trust und anderer Unternehmen dazu beigetragen, dass der Uranpreis im vergangenen Jahr die Marke von 46 USD pro Pfund überschritt – ein Wert, der zuletzt 2012 erreicht worden sei. Die Unternehmen würden hoffen, von den steigenden Preisen profitieren zu können.

Allerdings müsse der Uranpreis auf mehr als 50 USD pro Unze steigen, bevor damit begonnen werde, signifikante Produktion an neuen Standorten aufzubauen, erklärte S&P weiter. Da viele Prognosen aber davon ausgingen, dass die Preise deutlich über diese Marke steigen werden, seien insbesondere viele Juniors auf die Jagd nach Uranvorkommen gegangen.

Die Analysten wiesen zudem darauf hin, dass die jüngsten Unruhen in Kasachstan, wo der größte Uranproduzent der Welt beheimatet ist, das Interesse daran, diverse Quellen für Uranerz aufzutun, erhöht hätten – insbesondere in Regionen mit stabilen Regierungen und Infrastruktur. Davon würden Explorer in Kanada und den USA profitieren, die somit größere Investmentbeträge auf sich ziehen könnten.

Das trifft auch auf die kleine Searchlight Resources (TSXV:SCLT) (TSXV: SCLT; FRA: 2CC2), die sich erst kürzlich die Kassen füllte und das frische Kapital im kommenden Frühjahr voraussichtlich für die Exploration auf dem Kulyk Lake-Projekt nahe dem Athabasca Basin verwenden wird. Wir werden dazu berichten.





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