Sehr geehrte Damen und Herren,
im Folgenden sehen wir den EUR/USD M5 sowie den M30-Chart.
EUR/USD M5
Wie Sie sehen können, habe ich zwei Widerstandszonen (blau) eingezeichnet.
Als erste Widerstandszone (1) gilt die Marke [1.1227; 1.1228], da wir dort das ein markantes Hoch haben sowie an diesem Handelstag zwei weitere Hochpunkte hatten, die nicht zu vernachlässigen sind. Diese Widerstandszone wird allerdings nur von kurzer Dauer sein, denn die ausschlaggebende Widerstandszone (2) liegt bei [1.12345; 1.12371], da das Tageshoch vom Freitag, den 20.05.16, sich an diesem Punkt befindet.
Ebenso habe ich auch eine Unterstützungs-Trendlinie (1) eingezeichnet, an der sich der Markt wohl - zumindestens kurzfristig - long positionieren sollte. Als weitere Unterstützung (2) dient dann die Unterstützungszone bei [1.12042; 1.12059].
Das Bild spricht wohl für sich.
Allerdings sollten wir einen Blick auf unseren EMA 350 (blau) sowie EMA 200 (grün) haben, welche ich gerne als Unterstützung/Widerstand verwende. Eine Kreuzung dieser beiden EMAs kommt erfahrungsgemäß nur einmal die Handelswoche vor und deutet auf einen Trend hin, welcher sich mehrere Tage vollstrecken kann. Sollte der grüne EMA (200) den blauen EMA (350) von unten nach oben kreuzen, so ist dies als bullishes Signal zu deuten.
Schauen wir uns nun den EUR/USD M30 an.
EUR/USD M30
Das selbe Schema spielt sich im M30-Chart ab. Auch dort befinden sich gewisse Widerstands- sowie Unterstützungscluster, die für sich sprechen. Ebenso die Trendlinie.
Der EUR/USD M30 hat, um auf den Stand von letzter Woche zu gelangen, vier markante Widerstände vor sich, welche alle durch Fibonacci Retracements gedeckt sind. Dadurch, dass der Chart in diesem Timeframe bis zum nächsten Widerstand (1) bei [1.12585; 1.12630] bei einem Schlusskurs von 1.2222 noch einige Pips vor sich hat, ist davon auszugehen, dass die oben genannten nahe kollidierenden EMAs tatsächlich ein bullishes Signal darstellen könnten.
Der Wirtschaftskalender
Je nachdem, wie am Montag der deutsche Herstellungs-Einkaufsmanagerindex (PMI) ausfällt, könnte Widerstand 1 durchbrochen werden und je nach Eröffnung sogar Widerstand 2, sodass gewisse Pending Orders nicht die erwünschten Resultate liefern könnten.
Ebenso betrifft dies natürlich die Unterstützungszonen.
Eine weitere Problematik entsteht dadurch, dass hohe Volatilität die EMAs sich beispielsweise bullish kreuzen lässt, wodurch einige Trader das Long-Potenzial erkennen, der Abverkauf allerdings zu einer weiteren Kollision der EMAs führt, wodurch wir damit widerrum ein noch stärkeres Short-Signal hätten.
Den M30 werden mehrere Wirtschaftsnachichten im Laufe der nächsten Handelswoche in verschiedene Richtungen lenken; auch Wirtschaftsnachrichten, die ein positiv/negativ korrelierendes Währungspaar betreffen.
Schauen wir uns gewisse Indizes an, welche einen signifikanten Korrelationskoeffizienten zum EUR/USD haben und spekulieren mit Bedacht auf die kommenden Wirtschaftsnachrichten, so denke ich, dass wir den EUR/USD im Laufe der nächsten Handelswoche fallen sehen werden. Und da ist eine Menge Platz nach unten.
Ich werde bis und zwischen den Wirtschaftsnachrichten (je nach Volatilität) versuchen, das oben genannte Setup im M5 sowie im M30 zu traden. Fallen die Wirtschaftsnachrichten relativ unvolatil aus, so sollte keine große Gefahr für Markteinstiege bei den o.g. Clusterzonen bestehen, wobei das Hauptaugenmerk natürlich auf dem M30 liegt, da diese Widerstände/Unterstützungen natürlich auch im M5 vorhanden sind.
Ich bedanke mich hiermit für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, dass Ihnen meine EUR/USD Analyse gefallen hat.
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!
Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Thielmann
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