Die Zukunft von Intel (NASDAQ:INTC), einem der traditionsreichsten Unternehmen der Halbleiterbranche, steht zunehmend in Frage. Spekulationen über eine mögliche Aufspaltung und Übernahme einzelner Geschäftsbereiche treiben die Debatte an. Mehrere namhafte Akteure der Branche, darunter Broadcom (NASDAQ:AVGO) und TSMC (NYSE:TSM), sollen bereits Interesse signalisiert haben. Gleichzeitig werfen geopolitische Bedenken und wirtschaftliche Herausforderungen zusätzliche Schatten auf Intels Perspektiven.
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Interesse an Intels Geschäftsbereichen wächst
Zu den prominentesten Gerüchten gehört das Interesse von Broadcom, einem der führenden Halbleiterunternehmen, an Intels Chip-Design- und Marketing-Sparte. Laut dem Wall Street Journal führt Broadcom informelle Gespräche mit Beratern über ein mögliches Angebot. Allerdings scheint Broadcom nur dann zum Zug kommen zu wollen, wenn ein anderer Akteur, wie beispielsweise TSMC, die Fertigungssparte (Intel Foundry) übernimmt.
Parallel dazu gibt es Berichte über Verhandlungen zwischen Intel und der Private-Equity-Firma Silver Lake Management. Insbesondere Altera, Intels Sparte für programmierbare Chips, steht im Fokus. Quellen von Reuters zufolge könnte Altera mit bis zu neun Milliarden Dollar bewertet werden. Dies ist Teil von Intels Strategie, nicht strategische Geschäftsbereiche auszugliedern und finanzielle Mittel freizusetzen. Altera wurde 2015 von Intel für 17 Milliarden Dollar übernommen, doch zuletzt kündigte der Konzern an, einen Teil der Sparte veräußern zu wollen.
Neben Silver Lake sollen auch andere Unternehmen wie Lattice Semiconductor (NASDAQ:LSCC) Interesse an Altera gezeigt haben. Diese Entwicklungen verstärken die Spekulationen, dass Intel Teile seines Portfolios restrukturieren könnte, um sich auf Kernbereiche zu konzentrieren.
Herausforderungen und geopolitische Bedenken
Intels Schwierigkeiten in den vergangenen Jahren sind unübersehbar. Der Konzern hat Marktanteile an Konkurrenten wie TSMC und Samsung (F:SAMEq) verloren, vor allem weil er bei den modernsten Fertigungsverfahren zurückgefallen ist. Der ehemalige CEO Pat Gelsinger versuchte mit Milliardeninvestitionen, die Fertigungssparte Intel Foundry zu stärken, um gegen TSMC zu bestehen. Dennoch blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück, und Gelsinger trat im Dezember 2024 in den Ruhestand.
Die mögliche Aufspaltung Intels ruft jedoch auch die US-Regierung auf den Plan. Das Unternehmen ist ein zentraler Akteur in sensiblen Projekten wie dem „Secure Enclave Program“ des Verteidigungsministeriums. Eine Übernahme durch ausländische Unternehmen könnte aus Sicht der Regierung eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen. Trotz dieser Bedenken soll die US-Administration TSMC gebeten haben, eine mögliche Beteiligung an Intels Fertigungssparte zu prüfen.
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