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FED in der Falle - schlecht für Gold gut für den USD

Von André StaggeMarktüberblick17.06.2021 11:02
de.investing.com/analysis/fed-in-der-fall--schlecht-fur-gold-gut-fur-den-usd-200456730
FED in der Falle - schlecht für Gold gut für den USD
Von André Stagge   |  17.06.2021 11:02
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  • Notenbanker erwarten Zinserhöhungen bis Ende 2023
  • Leitzins verharrt aktuell bei 0,00 bis 0,25 Prozent
  • Fed will Tapering-Signal weit im Voraus senden
  • FED hat den Zins für Überschussreserven (IOER) von Banken um 5 Basispunkte auf 0,15 Prozent erhöht.
  • FED erhöht den Reverse-Repo-Satz um 5 Punkte auf 0,05 Prozent.

Die FED-Mitglieder haben durch Ihre Projektionen (Dots) signalisiert, dass die Zinssätze bis Ende 2023 steigen können, das ist deutlich früher als sie es im März noch erwartet hatten. Grund dafür ist, dass sich die Wirtschaft schnell erholt und die Auswirkungen der Pandemie geringer werden. Das führt dazu, dass die Inflation deutlich steigt steigt. Man kann hier von einem Paradigmenwechsel der FED sprechen der durch die deutliche wirtschaftliche Erholung getrieben wir die die Inflationsrate auf 5% getrieben hat. Die FED wird also nervös.

Wie erwartet hat man auf der aktuellen Sitzung einstimmig beschlossen die Leitzins bei 0-0,25 zu belassen. Das war erwartet wurden. Für Überraschungen sorgen die DOTs also die Prognosen der Banken. Der Median der Projektion zeigt, dass die stimmberechtigten FED-Mitglieder eine Anhebung des Leitzinses von Null auf 0,60 Prozent bis Ende 2023 erwarten. Im März hatten sie noch erwartet, den Leitzins bis 2023 konstant zu halten. Der Geldmarkt preist aktuell sogar einen weiteren Anstieg ein!

In den neuen Projektionen gaben 13 der 18 Notenbankern an, dass sie erwarten, den Leitzins bis Ende 2023 steigen wird. Sieben Währungshüter sind sogar der Ansicht, dass der Leitzins schon nächstes Jahr nach oben gehen könnte. Die Fed hat den Leitzins seit März 2020 konstant gehalten.

Die Zentralbank kauft seit Juni 2020 monatlich Staatsanleihen und Hypothekenanleihen im Wert von mindestens 120 Milliarden Dollar. Das Ankaufprogramm wird nicht verändert und die Fed bestätigte, dass sie, die Anleihekäufe fortzusetzen wird, bis "substanzielle weitere Fortschritte" bei der Erholung erzielt worden sind. Ich denke damit zielt sie insbesondere auf eine erhoffte Erholung am Arbeitsmarkt.

Historisch bot das Symposium in Jackson Hole, welches Ende August - diesmal wieder als Präsenzveranstaltung – stattfindet, einen guten Rahmen um konkret über Tapering zu sprechen und eine Reduktion der Anleihenkäufe anzukündigen.

Nicht nur die Zinserwartungen wurde gestern angehoben, auch die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation fallen jetzt höher aus. Die Fed rechnet für das Jahr 2021 mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von 7,0 Prozent (davor waren es 6,5 Prozent). Die Inflationserwartung wurde aktuell für die Jahre 2021 bis 2022 deutlich angehoben, für 2021 wird ein Anstieg der PCE-Kernrate um 3,4 und für 2022 um 2,1 Prozent erwartet. Ob dieser Rückgang in 2022 tatsächlich kommt, gerade wenn die Rohstoffpreise teuer bleiben, ist abzuwarten.

Enthaltene Werte: US10Y, US-Dollar, Gold, Dow Jones, Nasdaq, S&P 500, DAX

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Kommentare (1)
Omga HQ
Omga HQ 17.06.2021 14:30
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Nicht eine wirtschaftliche Erholung treibt die Inflation an, sondern die Ausweitung der Geldmenge ist die Inflation, die bei gleichzeitig stark beschränktem Angebot die Preise nach oben treibt. Klingt nicht nach Zufall und auch nicht nach starker Erholung. Statt Powell Sprüche nachzuklopfen, sollten die Schreiberlinge Mal ihre eigenen Augen auf die Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten richten. Diese sind leicht zugänglich, leicht verständlich und haben praktisch nichts mit der Berichterstattung oder der Einschätzung der FED gemeinsam.
 
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