Eilmeldung
45% sparen 0
🚨 Wer 10X will, muss HIER hinschauen - die heißesten deutschen Aktien laut KI!
Investiere mit KI-Power

Forex Report per 11. Juli 2016

Von Folker HellmeyerForex11.07.2016 13:43
de.investing.com/analysis/forex-report-per-11.-juli-2016-200140473
Forex Report per 11. Juli 2016
Von Folker Hellmeyer   |  11.07.2016 13:43
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
 
DBKGn
-0,39%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.1048 (07.54 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.1002 im europäischen Handel markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 101.44. In der Folge notiert EUR-JPY bei 112.07. EUR-CHF oszilliert bei 1.0861.

Bevor Konjunkturdaten der USA an dieser Stelle verarbeitet werden, bedarf das globale Umfeld einiger Kommentierungen.

Man könnte das Thema Handel mit den aufstrebenden Ländern im Kontext zum Verhältnis zu Russland, das elementar für die Teilnahme an den Großprojekten der Seidenstraße (One Road, One Belt) und partiell existentiell für die europäische Agrarwirtschaft ist, bezüglich des jüngsten Nato-Gipfels thematisieren.
Man könnte auch die Beschlußlage des Nato-Gipfels als auch die Expansion der Nato in den letzten 25 Jahren unter Wortbruch der versprochenen Nichtexpansion kritisch hinterfragen.
Ebenso könnte die Frage gestellt werden, ob die seitens der Nato unterstellten Aggressionen Russlands vor diesem Hintergrund der Verschiebung der Nato-Grenzen nicht vollständig anders interpretierbar sind.
Man könnte, man muss nicht. Nein, das steht an dieser Stelle nicht an.

Man könnte auch über die Einlassungen des Chefvolkswirts der Deutschen Bank (DE:DBKGn) diskutieren, der eine Rekapitalisierung der Banken Europas in einem Volumen von 150 Mrd. Euro fordert, um damit die volkswirtschaftlichen Funktionen der Banken so auszurichten, dass aus der anhaltenden Bankenkrise nicht weiter gesamtwirtschaftlicher Schaden angerichtet wird.
Man könnte Folkerts-Landau in dem Punkt zustimmen, dass das Krisenmanagement in den USA mit der Zwangsrekapitalisierung in der Tat erfolgreicher war als der Versuch, Banken abzustrafen und widerwillig mit Fremdkapital zu versorgen.
Nein, auch das wollen wir heute Morgen nicht.

Man könnte auch über die Wachstumsprognose des IWF für die Eurozone reden. Der IWF hat die BIP-Prognose der Eurozone per 2016 von 1,6% auf 1,4% wegen des Brexit-Votums reduziert.
Es ist schon bemerkenswert, wie schnell man bei dem IWF am Abzug bei Negativanpassungen in der Prognostik der Eurozone ist. wenn das auch nur für andere untersuchte Wirtschaftsräume so wäre …
Die positiven Folgen für die Eurozone mit einer Verlagerung von Produktionskapazitäten, die viel wesentlicher als kurzfristige Zyklikeinbußen sein könnten (), wurden hier wohl ausgeblendet.
Nein, das wollen wir heute an einem Montagmorgen auch nicht.

Reden wir über den Arbeitsmarkt der USA, der eine sensationelle Wendung genommen hat.
Am Freitag fühlte man sich an Helene Fischers Lied „Atemlos“ ob der notwendigen intellektuellen Verarbeitung dieser nahezu historischen Wendung erinnert.

Mein Gott, wie machen die das in den USA nur. Wie von Zauberhand entstehen Jobs, als ob sich die US-Wirtschaft in einem Boom befände. Das ist aber nicht der Fall.
Wir sind mit dem schwächsten Expansionsbild der US-Wirtschaft seit 2012 konfrontiert.
Wir sind mit der größten Gewinnrezession bei US-Unternehmen seit 2009 konfrontiert.
Wir sind mit der Tatsache konfrontiert, dass die Einzelhandelsumsätze das schwächste nominelle Wachstum seit 2011 ausweisen und ganze US-Warenhausketten scheiterten oder ihre Filialnetze einkürzten, während der produzierende Sektor längst in einer Rezession steckt (Auftragseingänge auf dem Niveau von 2012) und der Immobilienmarkt und die Baubranche nur mit aggressiver Hypothekenvergabe auf der Qualitätsbasis 2007 am Leben erhalten werden.
Deswegen hat JP Morgan jetzt betont, dass die Risiken für eine US-Rezession im Laufe der kommenden 12 Monate mit 37% auf dem höchsten Niveau seit Beginn der Erholung sind. Die Deutsche Bank ist bei einem vergleichbaren Indikator übrigens bei einer Wahrscheinlichkeit von 60%. Wir verweisen auf den Jahresausblick 2016: USA – Flirt mit Rezession … Diese Prognose hatte nichts mit Kristallkugeln, sondern mit Strukturen zu tun …

Damit sind wir dann bei dem Lied von Katja Ebstein: „Wunder gibt es immer wieder“

Wir nehmen vor diesem Hintergrund folgende Daten zur Kenntnis:
Die Beschäftigung außerhalb des Agrarsektors nahm per Juni um 287.000 Jobs zu. Die Prognose lag bei 175.000. Der Vormonatswert wurde von 38.000 auf 11.000 revidiert.
Im Dienstleistungssektor wurden 278.000 Jobs geschaffen.
Ein Hintergrund: Wegen des Niedriglohns werden Festangestellte zum Teil gekündigt und gegen Teilzeitkräfte ausgetauscht = Mehr Quantität bei geringerer Lohnsumme, die volkswirtschaftlich relevant ist!
Die durchschnittlichen Stundenlöhne verfehlten mit +0,1% die bei +0,2% angesiedelte Prognose.
Die durchschnittliche Arbeitszeit verharrte bei 34,4 Stunden.
Die Partizipationsrate legte leicht von 62,6% auf 62,7% zu.
Die Arbeitslosenquote nahm von zuvor 4,7% auf 4,9% zu.

Als Grafik bieten wir heute die Partizipationsrate und den Chart der Menschen, die aus der Statistik entfernt worden sind. „Food for thought!“

1
1

2
2

Aktuell ergibt sich ein Szenario, das den USD gegenüber dem Euro favorisiert. Ein Überwinden des Widerstandsniveaus bei 1.1120 -50 dreht den Bias.

Viel Erfolg!

''Um den gesamten Bericht zu lesen, klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link''

Forex Report per 11. Juli 2016
 

Verwandte Beiträge

Rafael Müller
USD/JPY Analyse: BoJ unter Zugzwang Von Rafael Müller - 28.02.2025

Das Währungspaar US-Dollar zum japanischen Yen (USD/JPY) hat in den letzten Wochen seit dem Jahreswechsel von 158,8760 auf die Vorgängertiefs aus Anfang Dezember um 148,6370 JPY...

Forex Report per 11. Juli 2016

Kommentieren

Community-Richtlinien

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Mit Apple anmelden
Mit Google registrieren
oder
Registrierung