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Versuchen Sie es noch einmal mit einem anderen Suchbegriff
Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.0999 (07.46 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.0978 im europäischen Handel markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 105.47. In der Folge notiert EUR/JPY bei 116.00. EUR/CHF oszilliert bei 1.0905.
„More of the same“ steht auf der Arzneiverordnung der japanischen Regierung.
Laut Medienberichten soll sich das Konjunkturprogramm der Regierung Abe auf 232,5 Mrd. Euro stellen. Die Details sollen heute bekannt gemacht werden. Circa die Hälfte des Volumens sollen auf öffentliche Ausgaben entfallen. Die erzielte Marktwirkung beim JPY und beim Nikkei sind sehr überschaubar.
Das Problem mag darin liegen, dass Arzneien sich bei latentem Gebrauch abnutzen. Dann lassen sich nur noch große Neubewertungen/Reaktionen über eine drastische Erhöhung der Dosis erreichen. Genau das wurde aber nicht geliefert.
Mehr noch stellt sich die Frage, ob das Thema Strukturreformen, dass jetzt auch vom IWF belegt wird, mit diesen Programmen im erforderlichen Maße adressiert ist? „More of the same“ liefert die Antwort!
Wir freuen uns von Herzen, dass der IWF den Umdenkprozess hin zu Strukturreformen und nachhaltigen Investitionen nach so vielen Jahren (seit 2008) gewagt hat.
Fakt ist, dass sich der IWF damit auf dem Pfad des Aristoteles bewegt. Mehr noch wird darin auch implizit eine Kritik an den Lösungswegen der USA und Japans und in Teilen des UK offenbar.
Auch ist implizit darin eine Bestätigung der Politik Chinas und der an den Projekten „One Road – One Belt“ und Seidenstraße teilnehmenden Ländern enthalten.
Wir freuen uns im Team sehr, da es uns in diesem Report genau um diese Inhalte ging und wir nicht ermüdeten, sie hier zu thematisieren.
Hillary Clinton ist US-Präsidentschaftskandidatin der Demokraten.
Sie hat wirklich Teflon-Eigenschaften. Der Bengasi-Skandal konnte ihr nichts anhaben. Sicherheitsvorschriften gelten im Mail-Verkehr in den USA offensichtlich nur für Außenminister, die nicht Clinton heissen (in Theorie strafrechtlich bewährt).
Es laufen übrigens für Nicht-US-Außenminister in den USA Strafverfahren wegen genau derselbsben Vorwürfe, die gegen Clinton erhoben wurden und aktuell gegen sie nicht weiterverfolgt werden.
Auch die jüngsten E-Mails bezüglich der Bevorzugung Clintons gegenüber Sanders wird sportlich vom Tisch gewischt, indem man die Verantwortung der Veröffentlichung Moskau zuschiebt, ohne jedoch dafür handefeste Beweise zu liefern.
Für unbestechliche Demokraten ist es übrigens unerheblich, welche Quellen man hat, wenn die Quellen richtige Datensätze liefern, die faktische Defizite erheblichen Ausmaßes aufdecken. Wikileals hat übrigens schon neue Veröffentlichungen angekündigt!
Die gewählte Methodik des demokratischen Establishments, dieses undemokratische Verhalten innerhalb der Partei zu kaschieren, ist bezüglich der Schadensminimierung nicht unweise.
Es ist aber moralisch schon ein starkes Stück, über diesen technischen Trick eine sachliche Debatte über dieses demokratische Defizit der Elite der Demokraten, das mindestens Ausdruck nachhaltiger Unfairness ist, das Thema entkräften zu wollen.
Fakt ist, dass die Durchsetzung der Kandidatin Clinton mit all diesen Mitteln am Ende genau das Thema in der US-Öffentlichkeit forcieren wird, das Bernie Sanders und Donald Trump befördert hat:
„Das Establishment der USA lebt nach eigenen Regeln, die auf Vorteilnahme bezüglich Macht und Wohlstand basieren!“
An dieser Stelle könnte mehr geschrieben werden, beispielsweise zu der westlichen Wertegemeinschaft. Man könnte, wir machen das aber lieber nicht …
Diese Kandidatenkür der Demokraten könnte ein Katalysator für Donalds Trump Erfolg werden.
Das politische Bild in den USA liefert definitiv keine positive Katalysatoreigenschaft für den USD – mehr gibt es nicht zu sagen.
Heute steht die Sitzung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve auf der Agenda. Es wird keine Veränderung in der Zinspolitik erwartet.
Entscheidend wird die Verbalakrobatik sein, die geliefert wird. Lässt sich aus den Zeilen eine Erkenntnis gewinnen, wann der nächste Zinsschritt erfolgt? Strukturelle Fragen, die nicht politisch korrekt sind, könnten sogar die Richtung des nächsten Zinsschritts hinterfragen. Was bedeutet die intellektuelle Kehrtwende im IWF für den Krisenlösungsansatz in den USA?
Nun, ja, nach 20 Uhr sind wir heute unter Umständen etwas schlauer!
Datenpotpourri USA: Einige positive Ausreisser!
Der Absatz neuer Wohnimmobilien setzte quantitativ positive Akzente. Per Berichtsmonat Juni stellte sich der Absatz in der auf das Jahr hochgerechneten Fassung auf 592.000 (Prognose 560.000) nach zuvor 572.000 (revidiert von 551.000).
Der Richmond Fed Composite Index legte im Juli dramatisch von zuvor -10 (revidiert von -7) auf +10 Punkte zu. Damit kam es zum zweithöchsten Anstieg seit 1998, der einen Umfang von sieben (!) Standarbaweichungen ausmacht.
Da explodiert gerade die Konjunktur Richmonds nach oben! Wir sind gespannt, ob diese Sentimententwicklungen auch reale und vor allen Dinge in harten Fakten (Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung) Folgen haben werden!
Der Index des Texas Service Sector Outlook lieferte per Juli gleichfalls positive Akzente. Der Index stieg von zuvor -7,7 auf -1,3 Punkte.
Auch das Verbrauchervertrauen nach der Lesart des Conference Board setzte bezüglich der Erwartungshaltung positive Akzente. Der Index sank lediglich von zuvor 97,4 (revidiert von 98,0) auf 97,3 Punkte. Die Prognose lag bei 95,8 Zählern.
Der Case/Shiller Hauspreisindex enttäuschte dagegen per Berichtsmonat Mai. Im Jahresvergleich sank der Anstieg der Hauspreise von zuvor 5,4% auf 5,2% im 20-Städtevergleich. Die Prognose lag bei 5,6%.
Der von Markit erhobene Dienstleistungsindex verzeichnete per Juli für die USA unerwartet einen Rückgang von zuvor 51,4 auf 50,9 Punkte und markierte damit den tiefsten Stand seit fünf Monaten. Der Composite Index von Markit nahm von zuvor 51,2 auf 51,5 Punkte zu.
Fazit:
Das US-Datenbild lieferte in den letzten Wochen vermehrt positive Ausreisser. Einige Datensätze werfen Qualitätsfragen auf.
Aktuell ergibt sich ein Szenario, das den Euro gegenüber dem USD favorisiert. Ein Unterschreiten des Unterstützungsniveaus bei 1.0950 – 1.0970 dreht den Bias.
Viel Erfolg!
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