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Nach einem kräftigen Anstieg am Montag bekam Gold am Dienstag noch einmal Rückenwind. Sowohl ein schwächerer US-Dollar als auch fallende Aktienkurse steigerten die Attraktivität des sicheren Hafens. Die aktuelle leichte Risikoaversion und die Schwäche bei Anleihen und dem Dollar deuten darauf hin, dass der jüngste Optimismus – großteils angetrieben durch einige US-Handelskonzessionen – bereits an Schwung verlieren könnte.
Am Montag beendete der S&P 500 seine neuntägige Gewinnserie, die längste seit fast zwei Jahrzehnten. Mehrere Unternehmen gaben warnende Hinweise, die daran erinnern, dass die volle Auswirkung des anhaltenden Zollstreits sich in den kommenden Monaten bemerkbar machen wird. Mit rückläufigen Aktienkursen strahlt Gold wieder in vollem Glanz.
Kann Gold ein neues Allzeithoch erreichen?
Die große Frage ist nun: Kann Gold ein neues Allzeithoch über 3.500 US-Dollar erzielen? Zum Zeitpunkt des Schreibens lag der Preis noch etwa 120 US-Dollar darunter, was einer Lücke von 3,5 % entspricht. Das Metall ist bereits um rund 5,5 % von seinem Tiefpunkt in der vergangenen Woche gestiegen. Das Momentum ist also definitiv stark.
Welche Faktoren könnten Gold ausbremsen?
Das Edelmetall, das seit seinem Höchststand nahe 3.500 US-Dollar vor zwei Wochen eher defensiv unterwegs war, findet nun wieder festen Boden – und das ziemlich beeindruckend. Eine scharfe Erholung setzte ein, nachdem die Aktienmärkte nicht weiter stiegen. Mit zurückhaltenden Gold-Bären, die angesichts des starken langfristigen Trends nicht zu aggressiv sein wollen, hat wahrscheinlich auch das Eindecken von Short-Positionen zu diesem jüngsten Anstieg beigetragen.
Doch mit einer in den letzten Wochen etwas nachlassenden Nachfrage nach sicheren Häfen, bedingt durch die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und ihren Handelspartnern, könnten die Preise wieder nachgeben, falls es in dieser Woche zu irgendwelchen Vereinbarungen kommt. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass es bald zu einem Deal mit China kommt, und diese Unsicherheit könnte das Abwärtspotenzial von Gold begrenzen.
Die anstehende FED-Zinsentscheidung
Die US-Notenbank (FOMC) wird voraussichtlich am Mittwoch den Leitzins unverändert bei 4,25–4,50 % belassen, obwohl Vorsitzender Powell unter intensiver Kritik steht, die Zinsen zu senken. Während Zinssenkungen für das nächste FOMC-Treffen am 18. Juni noch erwartet werden, tendiert die aktuelle Stimmung eher dazu, weiterhin auf dem Bremspedal zu bleiben und die jüngsten Ereignisse zu bewerten.
Die Notenbanker werden dieses Treffen wahrscheinlich nutzen, um die Unabhängigkeit der Fed zu betonen und die erhöhten Zölle und deren Auswirkungen auf die Inflation zu beurteilen. Alles in allem ist es unwahrscheinlich, dass Gold aufgrund dieses speziellen Fed-Meetings stark schwanken wird.
Technische Analyse: Wohin geht die Reise für Gold?
Wie zuvor bleibt der technische Ausblick für Gold positiv, solange wir keine tieferen Tiefs und tieferen Hochs sehen. Die jüngste zweiwöchige Konsolidierung half dabei, einige überkaufte Zustände in den Momentum-Indikatoren wie dem RSI abzubauen, was Käufern ermöglichte, bei Tests wichtiger Unterstützungsniveaus wieder einzusteigen.
Mit dem erneuten Kaufinteresse, das einige kurzfristige Widerstandsniveaus durchbrochen hat und weiterhin stark aussieht, würde ich die Möglichkeit neuer Höchststände bei Gold nicht ausschließen. Das gesagt, gibt es ein paar Zwischenwiderstände, auf die man achten sollte und die zumindest einige Gewinnmitnahmen auslösen könnten.

Wichtige Preisniveaus im Blick
Die nächste runde Marke bei 3.400 US-Dollar liegt zwischen den Fibonacci-Retracements von 61,8 % (bei 3.386 US-Dollar) und 78,6 % (bei 3.436 US-Dollar) im Bezug auf das Allzeithoch von 3.500 US-Dollar. Diese Levels könnten einige Gewinnmitnahmen auslösen, sollten wir sie erreichen.
Auf der Unterseite gibt es nun viele Unterstützungsniveaus, die durchbrochen werden müssten, bevor die Bären erneut ernsthaften Druck ausüben könnten. Bis dies geschieht, müssen diese Marktteilnehmer geduldig bleiben, besonders in diesem Marktumfeld.
Das erste wichtige kurzfristige Unterstützungsniveau liegt jetzt bei etwa 3.370 US-Dollar, gefolgt vom Montagshoch bei 3.337 US-Dollar. Darunter gibt es Unterstützung bei 3.300 US-Dollar und dann bei 3.269 US-Dollar.
Langfristige Unterstützungsniveaus umfassen 3.167 US-Dollar, 3.100 US-Dollar und schließlich den Bereich von 3.000 bis 3.020 US-Dollar.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Aufforderung noch ein Angebot oder eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Investitionen in Edelmetalle und andere Assets sind mit Risiken verbunden und sollten erst nach gründlicher Recherche und gegebenenfalls Beratung erfolgen. Jede Anlageentscheidung liegt in deiner eigenen Verantwortung.
