Immobilienmarkt unter Druck - fallen die Hauspreise weiter?

Veröffentlicht am 25.02.2026, 11:04

Am Immobilienmarkt verschärft sich das Ungleichgewicht zwischen Verkäufern und Käufern. Das Angebot wächst inzwischen deutlich schneller als die Nachfrage - ein klarer Gegensatz zur Phase nach der Pandemie, als das Angebot knapp und die Nachfrage außergewöhnlich stark war. Hausbesitzer mit sehr niedrigen Hypothekenzinsen, die einen Verkauf lange hinausgezögert hatten, bringen ihre Immobilien nun zunehmend auf den Markt.

Wie unten dargestellt, entfernt sich der Markt damit von den verkäuferdominierten Bedingungen der Pandemiezeit und bewegt sich in Richtung eines Umfelds mit wachsendem Angebot, während qualifizierte und kaufbereite Interessenten weiterhin begrenzt bleiben. Die steigenden Bestände deuten darauf hin, dass sich die Preissetzungsmacht schrittweise von den Verkäufern zu den Käufern verlagert.

Ein Verhältnis mit mehr Verkäufern als Käufern bedeutet nicht zwangsläufig stark fallende Immobilienpreise, verändert jedoch die Dynamik spürbar. Immobilien verbleiben länger am Markt, Preisanpassungen nehmen zu und Bietergefechte werden seltener. Entscheidend ist, dass dieses Ungleichgewicht die durch hohe Preise und Finanzierungskosten eingeschränkte Kaufkraft widerspiegelt.

Trotz robuster Beschäftigungsaussichten und stabiler Haushaltsbilanzen bleibt die Nachfrage daher gedämpft. Wie die roten Rechtecke verdeutlichen, gingen Phasen mit einem Überhang an Verkäufern regelmäßig mit einer nachlassenden Wachstumsrate der Immobilienpreise einher.

Das grüne Rechteck zeigt umgekehrt, welche Dynamik entsteht, wenn die Zahl der Käufer die der Verkäufer deutlich übersteigt.

Fazit: Der Preisanstieg am Immobilienmarkt dürfte sich weiter abschwächen und möglicherweise zurückgehen, bis sich ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage einstellt. Weitere Details hierzu finden Sie im Tweet des Tages.

Eigenheimkäufer vs. Preise

Bitcoin steht kurz vor einem Bärenmarkt

Die klassische Definition eines Bärenmarktes bei Aktien oder Indizes sieht einen Rückgang von 20 % oder mehr vom jeweiligen Höchststand vor. Im Kryptomarkt hingegen wird ein Minus von 20 % häufig noch als normale Volatilität eingeordnet. Entsprechend argumentieren viele Krypto-Analysten, dass erst ein Kursrückgang von 50 % die Schwelle zwischen gewöhnlicher Marktbewegung und einem echten Bärenmarkt markiert.

Laut der untenstehenden Grafik von MacroBond beläuft sich der jüngste Rückgang von Bitcoin aktuell auf rund 40 - 45 % und nähert sich damit der viel beachteten 50 %-Marke. Sollte diese Schwelle unterschritten werden, würde dies faktisch das Ende des fünften Bullenmarktes bedeuten, der Anfang 2024 eingesetzt hat, und den Übergang in eine neue Bärenphase signalisieren.

Entwicklung der Bitcoin-Preise

US-Dollar

In den vergangenen neun Monaten hat sich der US dollar innerhalb des unten dargestellten blauen Rechtecks seitwärts bewegt. Ein bärischer Ausbruch aus dieser Spanne könnte Aktien und Edelmetallen Rückenwind verleihen. Ein bullischer Ausbruch hingegen dürfte spekulative Aktivitäten in diesen Anlageklassen bremsen und gleichzeitig Druck auf die Anleiherenditen ausüben.

Aktuell notiert der US-Dollar-Index in der Mitte dieser Handelsspanne und nähert sich seinem 200-Tage-Durchschnitt, der sich als technischer Widerstand erweisen könnte. Ein nachhaltiger Anstieg über diese Marke, verbunden mit einem höheren Hoch, würde jedoch für einen bullischen Ausbruch sprechen.

Unterstützt wird dieses Szenario durch das bestehende MACD-Kaufsignal sowie einen steigenden RSI. Beide Indikatoren stehen zudem kurz davor, eine bullische Divergenz auszubilden, sofern sie vor dem Dollar-Index neue Hochs markieren.

Bleiben Sie dran.

USD Preischart

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