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Neue Untersuchung: Zinkdefizit steigt um 30%

Von Björn JunkerRohstoffe12.10.2017 12:08
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Neue Untersuchung: Zinkdefizit steigt um 30%
Von Björn Junker   |  12.10.2017 12:08
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Die Lücke zwischen Zinkangebot und Zinknachfrage hat sich in den ersten acht Monaten 2017 um 30% ausgeweitet, zeigen neue Daten der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG).

Die in Lissabon ansässige Organisation teilte mit, dass das Defizit im Zinkmarkt gegenüber dem gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres von 221.000 auf 287.000 Tonnen gestiegen ist. Vorläufige Daten der ILZSG zeigten zudem, dass die insgesamt gemeldeten Lagerbestände in diesem Zeitraum um 274.000 Tonnen sanken.

Dabei stieg die weltweite Zinkminenproduktion zwischen Januar und August um 3,9% auf 8,63 Mio. Tonnen. Das sei vor allem auf einen Anstieg der Förderung in Eritrea, Indien, Peru und der Türkei zurückzuführen, welche den Rückgang der Zinkproduktion in Australien und den USA mehr als ausgeglichen habe, hieß es.

Wie die ILZSG weiter berichtete, ging die Produktion von Zinkmetall weltweit in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 0,1% auf 8,94 Mio. Tonnen zurück. Während die Zinkmetallproduktion in Kanada, China und Korea sank, stieg sie in Indien hingegen deutlich.

Trotz eines kleinen Rückgangs in China und Europa (1,3% bzw. 0,9%) legte die Verwendung von Zinkmetall im gleichen Zeitraum laut der ILZSG aber um 0,6% auf 9,23 Mio. Tonnen zu. Vor allem in Japan, Taiwan und den USA stieg der Verbrauch.

Gestiegen seien auch die Importe von Zink in Konzentraten nach China, so die Experten, und zwar um 38,9% auf 714.000 Tonnen. Allerdings sanken die chinesischen Nettoeinfuhren von Zinkmetall um 5,3% auf 302.000 Tonnen.

Schon im August hatte der maßgebliche Dreimonatspreis für Zink an der London Metals Exchange (LME) die Marke von 3.000 USD pro Tonne durchbrochen und sich seitdem auf diesem Niveau, das zuletzt 2007 erreicht wurde, gehalten.

Das sind natürlich geradezu traumhafte Voraussetzungen für die Produzenten des Industriemetalls. Zu diesen gehört die von GOLDINVEST.de schon sehr lange beobachtete Pasinex Resources (WKN A1JWFY / CSE PSE), einer der wenigen reinen Zinkproduzenten. Das kanadische Unternehmen schreibt bereits schwarze Zahlen und hat seinen Zinkausstoß zuletzt immer weiter gesteigert. Aufgrund der extrem hohen Zinkgehalte des abgebauten Materials und niedriger Förderkosten generiert Pasinex dabei Bruttomargen von mehr als 50%. Analysten gehen davon aus, dass das Unternehmen für 2017 einen Nettogewinn von 7,1 Mio. CAD melden kann.

Da Pasinex zum Spotpreis verkauft, kann das Unternehmen direkt von der Zinkpreisrallye profitieren. Zusammen mit der geplanten weiteren Produktionssteigerung, dürfte die Bilanz 2018 noch besser ausfallen. Pasinex arbeitet aktuell zudem an der Erstellung einer ersten, dem kanadischen Standard NI-43101 entsprechenden Ressourcenschätzung für seine türkische Pinargozu-Mine, die im 50:50 Joint Venture mit einem türkischen Minenkonzern betrieben wird. Diese dürfte für einiges an Interesse vor allem im kanadischen Markt sorgen.


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