Leonardo-Aktie: Jetzt Kauf? Analysten sehen Potenzial
- Nvidia liefert erneut ab – und gibt dem KI-Investmentcase frischen Rückenwind.
- Der Ausblick übertrifft wieder einmal die Erwartungen - doch die Aktie reagiert erstaunlich verhalten. Ein Warnsignal?
- Während alle auf Nvidia schauen, formiert sich im Hintergrund womöglich die nächste Tech-Erholung.
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Die in der vergangenen Woche vorgelegten Zahlen der NVIDIA Corporation (NASDAQ:NVDA) übertrafen die Erwartungen deutlich. Zusätzlich stellte das Unternehmen eine Prognose für die kommenden Quartale in Aussicht, die ebenfalls oberhalb des Marktkonsenses liegt.
Im vierten Quartal steigerte Nvidia den Umsatz um 73 % auf 68,13 Mrd. USD und lag damit klar über den Analystenschätzungen von 66,21 Mrd. USD.
Auch der Ausblick fiel optimistisch aus: Für das erste Geschäftsquartal stellt Nvidia einen Umsatz von 78 Mrd. USD in Aussicht. Damit liegt die Prognose spürbar über den erwarteten 72,6 Mrd. USD.
Im Vorfeld hatten sich Investoren zunehmend besorgt gezeigt, dass der kräftige Anstieg der Ausgaben für KI-Hardware nicht nachhaltig sein könnte. Entsprechend kursierten Befürchtungen über eine mögliche Blasenbildung im Sektor. Die aktuellen Ergebnisse haben zumindest dazu beigetragen, diese Sorgen zu relativieren.
Gleichzeitig waren die positiven Zahlen nicht völlig überraschend. Die Nvidia-Aktie legte am Mittwoch um 1,41 % zu und markierte damit ein Viermonatshoch, während der Nasdaq mit einem Plus von 1,26 % schloss. Die unmittelbare Marktreaktion auf die nachbörslich veröffentlichten Ergebnisse blieb insgesamt moderat.
Zwar sprang die Aktie zunächst um mehr als 4 % an, gab diese Gewinne jedoch wieder ab und notierte zum Zeitpunkt der Berichterstellung nahezu unverändert. Neben der Tatsache, dass viele der guten Nachrichten bereits eingepreist waren, belasteten auch geopolitische Sorgen über einen möglichen Konflikt zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten die Stimmung.
Ungeachtet dessen unterstreichen die Zahlen, dass die Investitionen in Künstliche Intelligenz unvermindert weiterlaufen. Das ist ein positives Signal für den gesamten Technologiesektor, einschließlich der Softwarewerte.
Gerade Software-Aktien standen zuletzt unter Druck, da die Sorge dominierte, KI könne bestehende Geschäftsmodelle überflüssig machen. Jensen Huang, CEO von Nvidia, widersprach dieser Einschätzung am Rande der Ergebnisvorlage deutlich.
"Ich glaube, die Märkte missverstehen die Situation", sagte Huang im Gespräch mit CNBC und wies Befürchtungen zurück, KI-Agenten könnten das gesamte Segment der Unternehmenssoftware kannibalisieren. Seiner Einschätzung nach werden viele Softwareanbieter agentenbasierte KI nutzen, um ihre Produkte weiterzuentwickeln und Effizienzpotenziale zu heben.
Zusammengefasst stützen die Ergebnisse von Nvidia die These, dass Technologieaktien in den kommenden Monaten attraktiv bleiben könnten. Dazu zählen auch Softwarewerte, die Huang trotz der aktuellen Skepsis als potenzielle Gewinner einstuft.
Vor diesem Hintergrund besteht die Möglichkeit, dass mehrere Titel, die in den vergangenen Wochen unter Druck geraten sind, wieder in einen positiven Trend übergehen.
7 angeschlagene US-Tech-Aktien mit Potenzial für einen deutlichen Rebound
Vor diesem Hintergrund haben wir das Screener-Tool von Investing.com genutzt, um im US-Technologiesektor gezielt nach Titeln zu suchen, die zuletzt deutlich unter Druck geraten sind, gleichzeitig aber ein signifikantes Erholungspotenzial aufweisen.
Im Fokus standen dabei klar definierte Kriterien:
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Marktkapitalisierung von mehr als 5 Mrd. USD
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Kursrückgang von über 20 % innerhalb eines Monats
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Aufwärtspotenzial laut InvestingPro Fair Value von mehr als 25 %
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Aufwärtspotenzial auf Basis der Analystenziele von über 25 %
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Score zur finanziellen Gesundheit von über 2,5 (auf einer Skala von 5)
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Score zur Cashflow-Bewertung von über 2,5 (auf einer Skala von 5)
Auf Grundlage dieser Filter konnten wir sieben Titel identifizieren, die aus fundamentaler Sicht attraktiv erscheinen und bei einer Stimmungsaufhellung im Technologiesektor überproportional profitieren könnten.
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Konkret handelt es sich um US-Technologiewerte, die im vergangenen Monat zwischen 22,8 % und 31,8 % verloren haben und laut InvestingPro Fair Value derzeit zwischen 33,1 % und 56,7 % unterbewertet erscheinen. Die Analystenschätzungen implizieren zudem ein Aufwärtspotenzial von 31,4 % bis 98,8 %.
Darüber hinaus bietet InvestingPro zahlreiche weitere Möglichkeiten, um aussichtsreiche Aktien zu identifizieren. Über vorkonfigurierte Suchprofile lassen sich mit nur einem Klick Titel herausfiltern, die eine bestimmte Kombination definierter Kriterien erfüllen.
Die Screening-Optionen decken unter anderem Anlagethemen wie "Value", "Growth", "Quality" und "Defensive" ab und ermöglichen es Investoren mit unterschiedlichen Risikoprofilen und Strategien, gezielt passende Aktien zu selektieren.
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Im Folgenden die zentralen Funktionen, mit denen ein InvestingPro-Abonnement die Performance Ihrer Aktieninvestitionen unterstützen kann:
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Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken. Er stellt weder eine Aufforderung noch ein Angebot, eine Beratung oder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzinstrumenten dar und soll in keiner Weise zum Kauf von Vermögenswerten animieren. Bitte beachten Sie, dass jede Form der Kapitalanlage mit Risiken verbunden ist. Die Verantwortung für Anlageentscheidungen sowie für daraus resultierende Risiken liegt allein beim Anleger. Es werden keine Anlageberatungsdienstleistungen erbracht.


