Der Ölpreis hat sich am gestrigen Dienstag in die Nähe der 80-Dollar-Marke vorgearbeitet und konnte seinen bisherigen Jahreshöchststand von Mitte Juli übertreffen.
Die Nordseesorte Brent (159 Liter) erreichte in der Spitze das Niveau von 79,70 USD. Ein Grund für den rasanten Anstieg waren die Hurrikan-Warnungen für den Golf von Mexiko, denn dadurch könnte die Ölförderung in diesem Gebiet beeinträchtigt werden. Zudem beherrschen die Ängste vor einer Angebotsverknappung durch möglichen US-Sanktionen (diese sollen Anfang November voll in Kraft treten) gegen den Iran weiter das Geschehen.
Charttechnik:
Am Hoch von 79,70 USD war dann tatsächlich Schluss. Nach und nach haben die Bullen ihre fetten Gewinne realisiert und dadurch eine Korrekturphase eingeleitet. Diese hat einen sehr dynamischen Charakter angenommen und das Level von 77,44 USD aufgesucht. Dort versuchen aktuell die Rohstoff-Spekulanten die Aufwärtsbewegung erneut aufzunehmen, um das Hoch bei 79,70 USD und im Anschluss den runden 80er Bereich zu überqueren. Sollte der Versuch des Aufbäumens scheitern, so wäre unterhalb von 77,23 USD das kurzfristige Long-Szenario dahin.
Vorsicht: Die große Short-Umkehrkerze vom gestrigen Tag deutet auf ein Umdenken bei den Anlegern hin. Im Klartext: Eine Bestätigung könnte wieder für fallende Kurse sorgen.
Interessant: Statistisch gesehen erreichen die Ölpreise im Oktober regelmäßig ein Jahreshoch, auf das dann ein Preisrückgang bis zum neuen Jahr folgt.
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