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Rekord-Deal: nordamerikanische Investoren sichern sich Mehrheit an Telekom-Funktürmen

Von Philip HopfAktienmärkte14.07.2022 16:15
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Rekord-Deal: nordamerikanische Investoren sichern sich Mehrheit an Telekom-Funktürmen
Von Philip Hopf   |  14.07.2022 16:15
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Rund €10.7 Milliarden – so viel lassen sich zwei Investoren aus Nordamerika die Mehrheit an der Funkturm-Sparte der Deutschen Telekom kosten. Hierfür erhalten das kanadische Vermögensverwaltungsunternehmen Brookfield und der US-amerikanische Infrastrukturinvestor Digital Bridge 51% der Telekom-Tochter GD Towers. Diese betreibt mehr als 100.000 Funktürme an rund 40.000 Standorten in Deutschland und Österreich und beschäftigt in diesem Rahmen in etwa 800 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund €1.1 Milliarden und erzielte einen bereinigten operativen Gewinn in Höhe von etwa €640 Millionen. Der Wert des Unternehmens beläuft sich nach Angaben der Deutschen Telekom auf €17.5 Milliarden – ohne Schulden und Barmittel. Es ist damit zu rechnen, dass die Behörden den Deal zeitnah abnicken werden und die Übernahme entsprechend noch bis zum Ende dieses Jahres über die Bühne gehen dürfte. Und zwar als einer der größten Deals im Bereich der Infrastruktur in der europäischen Wirtschaftshistorie.

Trotz bestehender Partnerschaft – kein Zuschlag für Cellnex

Bis zuletzt galt das spanische Unternehmen Cellnex als großer Favorit hinsichtlich einer GD Towers-Übernahme – auch weil der von Tobías Martínez Gimeno geführte Telekommunikationsdienstleister als Marktführer in Europa gilt und zudem bereits im Rahmen mehrerer Projekte mit der Telekom zusammenarbeitet. Ebenso wie ein von den Finanzinvestoren KKR (NYSE:KKR) (Kohlberg Kravis Roberts & Co.), GIP (Global Infrastructure Partners) und Stonepeak ins Leben gerufene Konsortium, zog sich der €30-Milliarden-Konzern Cellnex jedoch am Mittwoch aus dem Wettstreit zurück. Telekom-CEO Timotheus Höttges hatte zuletzt immer wieder betont, dass man den Deal mit dem Investor durchführen werde, der das beste Angebot macht – und dieses kam nun wohl aus Nordamerika. Am Ende war es wohl das Komplettpaket des Investoren-Duos Brookfield/Digital Bridge, das den Ausschlag gab: So bleibt die bisherige Führung um CEO Bruno Jacobfeuerborn und CFO Thomas Ried weiter im Amt und wird dementsprechend auch zukünftig die Geschäfte von GD Towers lenken. Zudem behält die Telekom 49% der Anteile und sicherte sich weiter wichtige Minderheitsrechte: Unter anderem steht es dem Unternehmen auch weiterhin zu, 2 der 5 Mitglieder des Shareholder Komitees zu bestimmen – einschließlich des ersten Vorsitzenden. Darüber hinaus hält sich die Deutsche Telekom (ETR:DTEGn) vertraglich die Möglichkeit offen, bei Bedarf wieder die Mehrheit an ihrer Tochterfirma zurückzuerlangen.

Telekom möchte Mehrheit an Tochter T-Mobile US (NASDAQ:TMUS) erlangen

Die knapp €11 Milliarden, die der Deal in die Telekom-Kassen spült, sollen nach Aussagen von Geschäftsführer Höttges zum einen dazu verwendet werden, den auf einem Rekordhoch liegenden Schuldenberg in Höhe von rund €132 Milliarden etwas zu verkleinern. Zum anderen ermöglichen es die frischen Barmittel dem Telekommunikations-Schwergewicht, weitere Aktien des äußerst ertragreichen Tochterunternehmens T-Mobile US zu akkumulieren. So strebt es die Deutsche Telekom an, sich 50.1% und somit die Mehrheit des $170 Milliarden schweren Konzerns zu sichern. Derzeit hält man noch deren 48.3%.

Die Deutsche Telekom-Aktie gab im Zuge der Bekanntgabe der Übernahme etwas mehr als 2% nach und notiert zum Zeitpunkt der Publikation dieses Artikels bei rund €18.80. Im Rahmen unseres DAX40-Aktienpakets haben wir am vergangenen Sonntag unseren Abonnenten die neueste Analyse zum Wertpapier der Deutschen Telekom zukommen lassen. Wir müssen selbstverständlich unser Produkt schützen und möchten deshalb nicht zu viel verraten. Es sei aber gesagt, dass es absolut im Rahmen des Möglichen läge, dass der Titel sein Tief bereits gesehen hat. Die nächste Analyse des Wertpapiers steht am Sonntag, den 14. August auf dem Programm.

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