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Seltene Erden-Produktion vor allem in China stark gestiegen

Von Björn JunkerRohstoffe08.02.2022 10:55
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Seltene Erden-Produktion vor allem in China stark gestiegen
Von Björn Junker   |  08.02.2022 10:55
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Vorläufigen Daten der U.S. Geological Survey (USGS) zufolge stieg der Abbau der so genannten Seltenen Erden (Rare Earth Elements oder REE) 2021 auf geschätzte 280.000 Tonnen Seltene Erden-Oxidäquivalent. Das wäre ein Plus von 17% gegenüber den 240.000 Tonnen aus dem Jahr 2020.

Dabei hatte China einmal mehr die Rolle des größten REE-Produzenten der Welt inne. Die Volksrepublik förderte vergangenes Jahr 168.000 Tonnen REE und damit 20% mehr als die 140.000 Tonnen des Vorjahres. Auf den Plätzen lagen die USA mit 43.000 Tonnen, Myanmar mit 26.000 Tonnen und Australien mit 22.000 Tonnen.

Laut der USGS betrug die Produktionsquote Chinas laut dem Ministerium für Industrie und Informationstechnologie letztes Jahr 168.000 Tonnen, wobei 148.850 Tonnen auf die so genannten „leichten“ Seltenen Erden entfielen und 19.150 Tonnen auf Ionenadsorptionstone.

Interessanterweise zeigt der Bericht auch auf, dass der Beitrag anderer Länder aus der Minenproduktion zur REE-Förderung des vergangenen Jahres der zweitgrößte der vergangenen Jahre war und rund 40% oder 112.000 Tonnen der gesamten REE-Produktion von 280.000 Tonnen ausmachte.

Die einzigartigen Eigenschaften Seltener Erden führen dazu, dass sie in zahlreichen verschiedenen Anwendungen zu Einsatz kommen. Unter anderem sind sie von großer Bedeutung für die Erneuerbaren Energien und für Elektromobile aber auch für Elektronik, wie sie zum Beispiel im Rüstungssektor zum Einsatz kommt.

Auf GOLDINVEST.de verfolgen wir aus dem Seltene Erden-Sektor die fortgeschrittene Explorationsgesellschaft American Rare Earths (ASX:ARR) (WKN A2P8A0 / ASX ARR), die über mehrere REE-Projekte unter anderem in Arizona und Wyoming verfügt. American Rare Earths hatte zuletzt einige bedeutende Fortschritte gemeldet, die vom Markt auch schon honoriert wurden.

Interessant erscheint uns auch Searchlight Resources (TSXV:SCLT) (WKN A2JRPS) mit dem Kulyk Lake-Projekt in Saskatchewan, auf dem man 2009 Stich- und Grabenproben gesammelt und im Labor des Saskatchewan Research Council hatte analysieren lassen.

Darunter waren eine Probe mit 56,18% Gesamtgehalt an Seltenen Erden (Total (PA:TTEF) Rare Earth Oxides, TREO), davon 12,49% Critical Rare Earth Oxides (CREO), sowie eine weitere Probe mit 30,6% TREO inkl. 6,82% CREO. Unter CREO versteht man übrigens die Kombination aus Praseodymoxid (Pr6O11), Neodymoxid (Nd2O3), Terbiumoxid (Tb4O7) und Dysprosiumoxid (Dy2O3). 2010 wurden dann Proben einer Reihe anschließend gezogener Gräben analysiert, die unter anderem 45,1% TREO und 10,08% CREO über 0,6 Meter, 24,44% TREO und 5,49% CREO über 0,7 Meter und 19,75% TREO und 4,41% CREO über 0,7 Meter erbrachten.

Searchlight steht noch ganz am Anfang der Arbeiten auf Kulyk Lake, sodass das Risiko entsprechend hoch ist, allerdings könnte unserer Ansicht nach die Bestätigung der älteren Daten im aktuellen Umfeld auch die Aufmerksamkeit des Marktes auf die kleine Gesellschaft lenken.

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