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Nach Darstellung von SMC-Research habe SHS VIVEON AG (ETR:SHSGk) am letzten Freitag einer erneute Umsatz- und Gewinnwarnung veröffentlicht, die vierte Prognoseanpassung innerhalb der letzten zwölf Monate. Das Ausmaß der sich darin offenbarten Probleme habe sowohl die Anleger überrascht – wie die drastische Kursreaktion zeige – als auch die Analysten. Der SMC-Analyst Adam Jakubowski sieht bei der Aktie nun ein typisches Turnaround-Profil mit einer sehr hohen Kurschance im Erfolgsfall, aber auch mit sehr hohen Risiken. Bis eine klare Stabilisierung erkennbar sei, laute das neue Urteil daher „Hold“.
SHS VIVEON habe laut SMC-Research für 2022 eine Umsatz- und Gewinnwarnung veröffentlicht. Der Umsatz, für den bisher ein Rückgang im einstelligen Prozentbereich angekündigt gewesen sei, dürfte nun um 15 bis 20 Prozent schrumpfen. Dadurch werde auch das EBITDA, für das bisher ein „ausgeglichener oder leicht negativer“ Wert angestrebt worden sei, nun sehr deutlich ins Minus rutschen, SHS taxiere die EBITDA-Marge auf -30 Prozent.
Mit der Meldung habe SHS nicht nur die Anleger negativ überrascht, was die heftige Kursreaktion zeige, sondern auch die Analysten. So hatten sie bisher angenommen, dass die zahlreichen Neukundengewinne der letzten Jahre sukzessive für steigende wiederkehrende Erlöse sorgen würden. Doch auch diese dürften nach den Berechnungen der Analysten dieses Jahr nicht nur nicht wachsen, sondern schrumpfen. Auch hatten sie bisher angenommen, dass sich die Kapazitätsprobleme, von denen SHS bereits im Sommer berichtet habe, inzwischen etwas abgeschwächt haben. Doch nun spreche das Unternehmen von einer Verschärfung der Probleme.
Das Ausmaß der Zielanpassung lasse befürchten, dass die Abwärtsentwicklung nun eine Eigendynamik entfalte. Der Fokus der nächsten Monate dürfte sich damit eindeutig auf die Stabilisierung richten und weitreichendere Maßnahmen als lediglich das Zurückfahren der Wachstumspläne, was die Analysten noch im Herbst für ausreichend gehalten haben, erfordern.
Sie haben entsprechend ihr Schätzmodell in Richtung eines Turnaround-Szenarios umgebaut. Die Kernannahme sei, dass die Stabilisierung im Jahresverlauf 2023 gelinge und dass SHS ab 2024 mit dem EBITDA in die schwarzen Zahlen und anschließend zum profitablen Wachstum zurückkehren könne.
Auf dieser Basis biete die SHS-Aktie gerade nach dem jüngsten Kursrutsch ein sehr hohes Aufwärtspotenzial, dem aber auch sehr hohe Risiken gegenüberstehen, so die Analysten. Insbesondere dürfte SHS zusätzliches Kapital benötigen, falls sich die von den Analysten für 2023 unterstellte Stabilisierung verzögern oder gänzlich scheitern sollte. Somit biete die SHS-Aktie derzeit ein typisches Chance-Risiko-Profil einer Turnaround-Spekulation. Das Kursziel liege nun bei 6,60 Euro und damit 280 Prozent über dem aktuellen Kurs, doch angesichts der aktuellen Abwärtsdynamik ändern die Analysten ihr Urteil zunächst auf „Hold“, bis eine operative Stabilisierung deutlich erkennbar sei.
(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 07.12.2022 um 9:35 Uhr)
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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958
Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 07.12.2022 um 8:45 Uhr fertiggestellt und am 07.12.2022 um 9:15 Uhr von sc-consult GmbH (SMC-Research) erstmals veröffentlicht.
Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2022/12/2022-12-07-SMC-Comment-SHS-VIVEON_frei.pdf
Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.
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