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Die wohl beeindruckendste Silber-Rallye aller Zeiten setzt sich auch in der aktuellen Handelswoche unvermindert fort! Nachdem der Silberpreis bereits am vergangenen Freitag die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar spielend leicht hinter sich lassen konnte, steigt der Kurs des grau-glänzenden Edelmetalls heute erneut um fast 8 %! Für viele Anleger also ein klares Kaufsignal. Doch genau an dieser Stelle sollte man sehr vorsichtig vorgehen, denn die Wahrscheinlichkeit für eine Korrektur steigt mit jedem Tag ...
Saisonale Schwäche bei Silber voraus?
Ein Effekt, dessen Profitabilität bei Rohstoffmärkten seit über 400 Jahren belegt ist, ist der Handel von Saisonalitäten. Gerade im Edelmetallbereich zeigen diese erstaunlich hohe Trefferquoten. So sind der Dezember mit einer Trefferquote von 64 % sowie der Januar mit 73 % Trefferquote sehr starke Monate für Silber. Im Februar sieht es jedoch gänzlich anders aus …

(Der Dezember und Januar sind sehr starke Monate für Silber, während der Februar - Quelle: Tradingview.com)
Aus saisonaler Sicht kann Silber nur in 27 % der Fälle einen Gewinn erzielen! Damit ist der 2. Monat des Jahres aus statistischer Sicht der schwächste Monat des Jahres für den Silberpreis. An und für sich sollte das bei der aktuell starken Rallye sowie der physischen Knappheit des Edelmetalls kein Problem sein und vieles deutet darauf hin, dass dieses Jahr eine Ausnahme bilden könnte. Aber es gibt auch einen Punkt, der ein wenig Sorge bereitet.
Tritt im Februar ein “Gummibandeffekt” bei Silber ein?
Der Silberpreis kannte den ganzen Januar über nur eine einzige Richtung und zwar nach oben. Das deutet natürlich einerseits darauf hin, dass das aktuelle Jahr ebenso wie das letzte sehr stark für Silber werden könnte. Allerdings hat die letzte Korrektur Ende Dezember stattgefunden. Zudem führen solche parabolischen Anstiege oft zu einem gewissen Leichtsinn bei Anlegern in Form von stark gehebelten Positionen. Sollten institutionelle Investoren also Gewinne mitnehmen, könnte das über gerissene Stop-Loss von gehebelten Positionen sehr schnell zu einem relativ starken Rücksetzer führen. Der Februar scheint dafür aufgrund der saisonalen Schwäche ein sehr wahrscheinlicher Zeitpunkt für die Korrektur.

(Der Silberpreis ist seit Ende Dezember ohne Korrektur angestiegen - Quelle: Tradingview.com)
Auch das Sentiment der Privatanleger ist derzeit sehr longlastig, was ebenfalls für einen drohenden Rücksetzer bei Silber spricht. Eine starke Auffangzone ist dabei die Supportzone zwischen 95 und 100 Dollar. An dieser Stelle kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu starkem Kaufdruck, weshalb man hier neue Positionen aufbauen könnte. Gefährlich kann es hingegen werden, jetzt an der Spitze der Bewegung mit stark gehebelten Positionen in den Markt zu gehen, da das hohe Verluste nach sich ziehen kann.
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