Im Vereinigten Königreich wurde der größte Versuch zur Einführung der Vier-Tage-Woche durchgeführt. 61 Unternehmen mit rund 2900 Beschäftigten haben an dem Versuch teilgenommen. Die Ergebnisse sind positiv: 56 Firmen haben angekündigt, die Vier-Tage-Woche beizubehalten. Der Versuch zeigte, dass die Produktivität gesteigert oder zumindest gehalten werden konnte. Viele Beschäftigte begrüßen die Vier-Tage-Woche, weil sie dadurch mehr Zeit für ihre Kinder haben. Außerdem sind weniger Fehltage zu verzeichnen, was darauf zurückzuführen ist, dass die Mitarbeiter ausgeruhter und motivierter sind.
Eine Studie des Think-Tanks "Autonomy" hat den Versuch begleitet und konnte ein Minus von 65 Prozent bei den Fehltagen konstatieren. Dies trägt dazu bei, dass weniger Personen aufgrund von psychischen Krankheiten, wie Stress, Angstzuständen oder Depressionen, langfristig ausfallen. Die Ergebnisse des Versuchs zeigen auch, dass die Vier-Tage-Woche im Büro leichter umsetzbar ist als in produzierenden Unternehmen. Jedoch haben auch solche Unternehmen, wie beispielsweise ein Fish-und-Chips-Geschäft, an dem Versuch teilgenommen.
Für Jack Fearon, einen Mitarbeiter bei Target (NYSE:TGT) Composites im Norden von England, ist die Vier-Tage-Woche ein großer Vorteil. Seine Firma hat die Idee der Vier-Tage-Woche aufgegriffen und er und seine Kollegen sind ausgeruhter, motivierter und fehlen seltener. Anna Wenlock, die Firmengründerin, bestätigt, dass die Produktivität gestiegen ist, da die Mitarbeiter ausgeruhter und motivierter sind.
Die Studienergebnisse sollen nun dazu beitragen, Vorurteile gegenüber der Vier-Tage-Woche abzubauen und für ihre Einführung auch im politischen Raum zu werben. Will Stronge, Direktor des Think-Tanks "Autonomy", traf sich bereits mit Politikern aller Parteien im Unterhaus, um die Ergebnisse zu präsentieren.
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