
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In den letzten Tagen präsentierten sich die Aktienkurse als Wechselbad der Gefühle, auf einen guten Tag, folgte ein schlechter und umgekehrt. In Summe sind die Märkte in einer Seitwärtsbewegung gefangen mit leichter Tendenz zur Schwäche. Die heutige Sitzung der EZB wird mit Spannung erwartet (13:45 Zinsentscheidung). Um 14:30 folgt dann die Presseerklärung, die wohl wichtiger werden dürfte. EZB-Präsidentin Lagarde hatte bereits gestern angedeutet, dass das Wertpapierkaufprogramm (APP) bis Start Q3 beendet werden könnte. Zudem dürfte die erste Zinserhöhung der EZB seit 11 Jahren (!) vorbereitet werden, die dann auf den kommenden Sitzungen beschlossen wird. Die Markterwartungen liegen derzeit so, dass wir Ende 2022 einen Zinssatz von 1% haben würden, also auf den kommenden Sitzungen jeweils um 0,25% angehoben würde. Aufgrund der dynamischen Inflation ist die EZB jedoch stark in Zugzwang. Es könnte also durchaus sein, dass die EZB versuchen wird, Boden gut zu machen und sich verbal stark macht. Unwahrscheinlich, aber vielleicht sogar schon heute den ersten Zinsschritt verkündet? Auf der anderen Seite steht die Stabilität des Euroraumes! Starke Zinserhöhungen setzen vor allem den schwachen Euroländern zu. Dies ist sehr gut an den Zinsdifferenzen zu den schwachen Euroländern zu erkennen – besonders markant zu Italien. Während die 10jährigen deutschen Staatsanleihen gestern bei einem 52 Wochen Hoch von 1,35% notierten, liegen die 10jährigen von Italien inzwischen bei 3,43%. Die Zinsdifferenz hat sich in den letzten 6 Monaten nahezu verdoppelt. Im Ergebnis also steht die notwendige Inflationsbekämpfung im direkten Gegensatz zur Unterstützung und Stabilität gerade der südlichen Euro-Ländern. Dies wird besonders deswegen interessant, da immer klarer wird, dass der Krieg in der Ukraine, nach Corona Lockdowns, einen weiteren Dämpfer für das Wachstum der Weltwirtschaft zur Folge hat. Erneut senkte gestern die OECD ihre Prognose von bislang 4,5% Wachstum aus 3%, verbunden mit der Erwartung, dass sich die Inflation verstetigt. Der apano-Stimmungsindex registriert die geringfügige Stimmungsverschlechterung beim DAX, der an seinen Widerständen auf dem Weg nach oben gescheitert ist, mit 2 Punkten Abzug. In Summe verbleibt die Stimmung unverändert in neutralen Bereich. Mit dem apano-Stimmungsindex berechnet apano Investments seit 2012 täglich die globale Marktstimmung und steuert damit u.a. die hauseigenen Investmentfonds „apano HI Strategie 1“ und „apano Global Systematik“.
Obwohl wir noch auf weitere Einzelheiten zu einer Reihe von politischen Änderungen der Trump-Regierung warten, darunter langfristige Zollpläne und die Finanzpolitik, ist bereits...
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