Leonardo-Aktie: Jetzt Kauf? Analysten sehen Potenzial
Die EU und die USA haben eine Einigung im Zollstreit erzielt. Die Reaktionen sind erwartungsgemäß durchwachsen. Während die einen die Einigung begrüßen, weil damit Stabilität und Verlässlichkeit zurückkehrt, kritisieren die anderen die zu großen Zugeständnisse der EU. Generell wird eine Einfuhrsteuer auf von der EU in die USA gelieferte Waren in Höhe von pauschal 15 % erhoben. Auf Stahl und Aluminium bleiben die sehr hohen 50 %.
Das kann man natürlich kritisieren, aber am besten ist zunächst eine Einigung, da Unsicherheit und Unklarheit Gift ist für die Wirtschaft, auf beiden Seiten des Atlantiks. Das Risiko besteht nun darin, dass dieser „Deal“ durch den US-Präsidenten wieder gekippt werden könnte. Das Droh- und Druckmittel „Zölle“ könnte schnell wieder auf der Tagesordnung erscheinen. Ob die Zölle über seine Amtszeit hinaus überleben, bleibt indes ebenso fraglich.
Die Reaktionen an den Märkten sind ebenso von Sortierung geprägt. Nach 09:00 Uhr am Montag sind zunächst vor allem die Autotitel Volkswagen (ETR:VOWG), Daimler Truck (ETR:DTGGe), BMW (ETR:BMWG) und sogar Porsche (ETR:P911_p) und Mercedes (ETR:MBGn) stark angestiegen, um die Gewinne sogleich wieder zum Teil zurückzugeben.
Volkswagen hat am vergangenen Freitag die Quartalszahlen vorgelegt. Und deshalb wollen wir heute einen genauen Blick auf das Unternehmen und die Aktie richten:
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Volkswagen mit massivem Gewinneinbruch – Porsche besonders stark betroffen
Volkswagen hat im zweiten Quartal 2025 einen deutlichen Rückgang beim Gewinn verzeichnet. Der Konzern verdiente nach Steuern nur noch 2,29 Milliarden Euro – ein Minus von 36,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bereits im ersten Quartal war der Gewinn um 41 Prozent eingebrochen.
Das operative Ergebnis sank um rund 29 Prozent auf 3,83 Milliarden Euro. Damit lag die operative Marge bei 4,7 Prozent, im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz ging trotz leicht gestiegener Auslieferungen um drei Prozent auf 80,6 Milliarden Euro zurück.
Hohe Belastungen durch Zölle und E-Autos
Besonders belastend wirkten sich die US-Zölle aus, die in der ersten Jahreshälfte mit 1,3 Milliarden Euro zu Buche schlugen. Hinzu kamen Kosten für Sparprogramme bei Volkswagen, Audi und der Softwaretochter Cariad. Auch der gestiegene Absatz von Elektroautos drückte auf die Marge, da diese weniger Gewinn abwerfen als die Verbrennermodelle.
Porsche-Gewinn bricht um 91 Prozent ein
Besonders drastisch fiel der Einbruch bei der VW-Tochter Porsche aus: Der operative Gewinn im Autogeschäft sank im zweiten Quartal auf nur noch 154 Millionen Euro – ein Rückgang von rund 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz der Marke ging um knapp 13 Prozent auf rund 8,3 Milliarden Euro zurück.
Porsche reagiert mit einem Sparprogramm: Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart rund 1.900 Stellen abgebaut werden. Weitere Kürzungen sind bereits geplant. Zu den konkreten Gründen für den Gewinneinbruch äußerte sich das Unternehmen bislang nicht.
VW senkt Jahresprognose
Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen senkt Volkswagen seine Erwartungen für das laufende Jahr. Die operative Marge soll nun nur noch zwischen 4,0 und 5,0 Prozent liegen – bislang war man von 5,5 bis 6,5 Prozent ausgegangen. Besonders Zölle und die schwache Entwicklung bei Porsche und Audi drücken auf die Bilanz.
Finanzchef Arno Antlitz erklärte, das Ergebnis liege trotz der Belastungen am oberen Ende der internen Prognose. „Doch entscheidend ist, wie viel am Ende in der Kasse bleibt.“ Der Umbau des Konzerns müsse daher konsequent vorangetrieben und gegebenenfalls beschleunigt werden. So sollen bei der Kernmarke VW bis 2030 rund 35.000 Stellen abgebaut werden – fast ein Viertel der Belegschaft.
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