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Walmart profitiert stark von hoher Nachfrage in Coronakrise

Veröffentlicht am 19.08.2020, 08:49
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Der US-Supermarktriese Walmart (NYSE:WMT) hat im zweiten Quartal von der Corona-Krise und den damit einhergehenden Ausgangsbeschränkungen profitiert. Der Konzern konnte Grössenvorteile und sein E-Commerce-Geschäft nutzen. Umsatz und Gewinn fielen deutlich besser aus als am Markt erwartet. Allein im Kernmarkt USA stieg der Umsatz im Quartal per Ende Juli um 9,3 Prozent. Analysten hatten im Factset-Konsens mit 5,9 Prozent gerechnet, nachdem im ersten Quartal ein Wachstum von 10 Prozent zu Buche gestanden hatte. Dabei profitierte der weltgrösste Einzelhändler auch vom Wegfall kleinerer Konkurrenten, die ihre Pforten wegen der Pandemie schliessen mussten. Im E-Commerce-Geschäft konnte Walmart seinen Umsatz zudem nahezu verdoppeln. Vor allem nahmen die Kunden verstärkt das Angebot in Anspruch, ihre Einkäufe online zu bestellen und dann auf dem Parkplatz der Filiale abzuholen. Nicht zuletzt erhielt der Umsatz einen Schub durch das Unterstützungsprogramm der Regierung, das für eine hohe Nachfrage in zahlreichen Kategorien sorgte. Seit Juli nähere sich der Umsatz mit dem Auslaufen der Hilfen wieder normalen Niveaus an, teilte der Konzern mit. Insgesamt steigerte Walmart den Umsatz im zweiten Quartal um 5,6 Prozent auf 137,7 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich verdiente der Konzern 6,5 Milliarden Dollar nach 3,6 Milliarden.

Aktien Schweiz

Der SMI reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 10.168 Punkte. Bei den Einzelwerten legte die Clariant-Aktie gegen den Trend um 4,8 Prozent zu. Teilnehmer verwiesen darauf, dass es erneutes Übernahmeinteresse durch Private Equity geben soll. "Die Übernahmegerüchte sind nicht neu", so ein Aktienhändler. Für die Geberit-Aktie ging es nach den Zahlen für das zweite Quartal um 0,1 Prozent nach oben. Nach Einschätzung von Jefferies hat das Unternehmen die Gewinnerwartungen zwar übertroffen, doch dürfte die Bestätigung des Managements von Nachfragerisiken in das zweite Halbjahr hinein die Erwartungen hinsichtlich des Verlaufs der Erholung dämpfen. Die erste quantitative Prognose des Unternehmens für 2020 decke sich mit den Erwartungen und dürfte nur begrenzte Änderungen der Konsenserwartungen nach sich ziehen. Deutliche Abgaben verzeichneten dagegen erneut die Aktien aus dem Finanzsektor. Für die Titel der UBS (SIX:UBSG) ging es um 1,3 Prozent nach unten, CS Group verloren 2,0 Prozent und die Papiere von Zurich Insurance (SIX:ZURN) büssten 0,7 Prozent ein.

Aktien international

Europa

An den europäischen Aktienmärkten hat sich am Dienstag nach einer Achterbahnfahrt eine leichtere Tendenz durchgesetzt. Der DAX fiel um 0,3 Prozent auf 12.882 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verlor 0,5 Prozent auf 3.290 Punkte. Damit scheiterte ein Ausflug des DAX über die 13.000er Marke genauso wie zuvor eine Attacke auf die charttechnische Unterstützung bei 12.800 Punkten. "Angesichts des steigenden Euro sind die Anleger hin- und hergerissen", sagte ein Marktteilnehmer. Die Gemeinschaftswährung näherte sich der Marke von 1,20 Dollar - mit 1,1965 Dollar stand sie am Nachmittag auf dem höchsten Stand seit Mai 2018. Das bietet US-Anlegern zwar die Chance auf Währungsgewinne, dämpft aber auch die Exportchancen. Auf Unternehmensseite war es insgesamt sehr ruhig. BHP (minus 2,5 Prozent) hatte überzeugende Zahlen für das Ende Juni beendete Geschäftsjahr vorgelegt. Für Lagardere ging es an der Pariser Börse dagegen um 3,4 Prozent nach unten. Hintergrund war die frühzeitige Verlängerung des Vertrags von CEO Arnaud Lagardere, Sohn von Gründer Jean-Luc Lagardere, um vier Jahre. Persimmon (LON:PSN) stiegen an der Londoner Börse um 5 Prozent.

USA

Erneut mit einer uneinheitlichen Tendenz hat die Wall Street am Dienstag den Handel beendet. Dabei markierten S&P-500 und Nasdaq-Composite kurz nach der Startglocke neue Rekordstände. Der Markt bewegte sich weiter im Spannungsfeld zwischen Coronavirus-Neuinfektionen, den stockenden Verhandlungen um ein neues Konjunkturhilfspaket und dem sich weiter verschärfenden Handelsdisput zwischen den USA und China. Das der S&P-500 nur knapp und erst nach mehreren Anläufen das alte Rekordhoch überwinden konnte, zeige die herrschende Zurückhaltung am Markt, merkte ein Teilnehmer an. Der Dow-Jones-Index reduzierte sich um 0,2 Prozent auf 27.778 Punkte. Der S&P-500 legte dagegen um 0,2 Prozent auf 3.390 Punkte zu und schloss damit auf einem neuen Rekordstand. Der Nasdaq-Composite gewann 0,7 Prozent auf 11.211 Punkte. Die Aktien von Home Depot verloren 1,1 Prozent. Auch die US-Baumarktkette beflügelte die hohe Nachfrage in Corona-Zeiten, was Gewinn und Umsatz kräftiger als erwartet steigen liessen. Steigende Kosten blieben aber ein Thema, heisst es im Handel. Der US-Chipkonzern Oracle (NYSE:ORCL) hat sich laut einem Zeitungsbericht als möglicher Käufer der chinesischen Video-App Tiktok positioniert. Oracle stiegen um 2,2 Prozent.

Asien

Erneut ohne einheitliche Tendenz zeigen sich die Aktienmärkte in Ostasien am Mittwoch. Während zur Wochenmitte die Börse in Schanghai nach den jüngsten liquiditätsgetriebenen Aufschlägen etwas zurückbleibt, können Tokio, Sydney und Seoul zulegen.

Anleihen

Am Rentenmarkt legten die Notierungen leicht zu. Die US-chinesischen Spannungen, das Ausbleiben einer Einigung im Streit über ein zweites Corona-Hilfspaket und auch die Verunsicherung durch den Wahlkampf in den USA liessen Anleger den vermeintlich "sicheren Hafen" ansteuern, so Händler. Die Rendite zehnjähriger Papiere verlor 2,4 Basispunkte auf 0,67 Prozent. 

Analysen

IR erhöht Rhön-Klinikum auf Halten (Verkaufen) - Ziel 18 EUR
IR erhöht K+S-Ziel auf 6,50 (5,50) EUR - Halten
IR erhöht Lanxess-Ziel auf 51 (50) EUR - Halten
UBS senkt Ziel Novo Nordisk (NYSE:NVO) auf 415 (425) DKK - Neutral

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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