Das sind gute Nachrichten für die Bank of Japan, die Anleger schätzen die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung in den USA viel höher ein, was den Yen fallen lässt. Die US-Nullzinssatzpolitik scheint zum Ende zu kommen. Das Zinsdifferential zwischen den US-Renditen sollte dann steigen.
Der Spread zwischen den zehnjährigen US-Renditen und japanischen Renditen wird nun grösser. Die USA deuten nun ein Ende der Ära des freien Geldes an und Japan, das bisher mit der Deflation zu kämpfen hatte, könnte nun eine einzigartige Möglichkeit sehen, dass die Inflation wieder ins laufen kommt.
Aktuell sind die japanischen Fundamentaldaten weiter schwach.
Heute Morgen sind die Maschinenaufträge für Mai um 3,6% im Monatsvergleich gefallen, nachdem sie im April um 3,1% zurückgegangen waren. Der USD/JPY hat nun seinen höchsten Wert seit einem Jahr erreicht und wir glauben, dass der JPY weiter schwächer werden sollte, da wir keine geopolitischen Unsicherheiten sehen. Der Sommer sollte sich für die BoJ als ruhig erweisen.
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