🔥 Krall dir heiße Aktien mit unserer InvestingPro KI! Bis zu 50% sparen, los geht's!JETZT ZUGREIFEN

Goldpreis droht Wochenverlust - Fed-Vertreter für weitere Zinsanhebungen

Veröffentlicht am 19.08.2022, 05:28
© Reuters.
XAU/USD
-
XAG/USD
-
GC
-
HG
-
SI
-
PL
-
DXY
-

Von Ambar Warrick 

Investing.com - Der Goldpreis verbuchte am Freitag leichte Verluste und dürfte die Handelswoche insgesamt mit einem Minus beenden. Die hawkischen Signale seitens der Fed im Hinblick auf die Zinsanhebungen in den USA kamen dagegen dem Dollar zugute.

Bis 5:03 Uhr MEZ verlor der Goldpreis 0,1 % und notierte auf 1.756,59 USD je Feinunze, während der an der COMEX-Sparte der New Yorker Handelsbörse NYMEX gehandelte Gold-Future auf 1.769,70 USD je Feinunze gehandelt wurde. Beide Instrumente werden die Handelswoche voraussichtlich mit einem Minus von 2,6 % beenden.

Der Dollar Index konnte sich dagegen über unterstützende Kommentare von Fed-Vertretern freuen, nach denen die Zentralbank die Zinsen in diesem Jahr doch noch stärker anheben wird. Mit den Zinserhöhungen soll die grassierende Inflation gesenkt werden. James Bullard, Leiter der Fed in St. Louis Fed, sagte am Donnerstag, er unterstütze derzeit eine dritte Zinserhöhung in Folge um 75 Basispunkte im September.

Die Leiterin der Fed in San Francisco, Mary Daly, kündigte während der nächsten Sitzung der Fed ebenfalls eine mögliche Erhöhung um 50 bis 75 Basispunkte an. Ziel sei es, die Zinsen bis Jahresende auf über 3 % zu bringen.

Das am Mittwoch veröffentlichte Protokoll zur Juli-Sitzung der Fed zeigte, dass die meisten Mitglieder der Zentralbank eine deutliche Zinserhöhung zur Bekämpfung der Inflation befürworteten.

Dank der hawkishen Kommentare der Fed-Vertreter konnte sich der Dollar in dieser Handelswoche wieder deutlich erholen. Metallpreise gerieten dagegen unter Druck. Steigende Zinssätze im bisherigen Jahresverlauf haben dazu geführt, dass der Dollar Gold als bevorzugten sicheren Hafen weitgehend überholt hat. Dies ging sogar so weit, dass das gelbe Edelmetall sämtliche Zugewinne seit Beginn des Russland-Ukraine-Kriegs wieder abgeben musste.

Der Platin-Future verlor 0,1 %, während Silber 0,8 % verlor.

Unter den Industriemetallen stand beim Kupfer-Future am Freitag ein leichtes Minus. Im gesamten Wochenverlauf verlor das wichtige Industriemetall aufgrund schwacher Industrieproduktionsdaten aus China über 1 %.

Dazu gesellen sich die massiven Probleme auf dem riesigen Immobilienmarkt im Reich der Mitte, der mehr Gegenwind für die Wirtschaft erzeugt. Dies dürfte mittelfristig die Preise für Kupfer und andere Industriemetalle belasten.

Aktuelle Kommentare

Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2024 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.