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OPEC+: Produktionskürzungen um 1 Million Barrel scheint beschlossene Sache

Rohstoffe & Futures 04.10.2022 16:02
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Von Alessandro Albano

Investing.com – Die OPEC+ bereitet sich nach der auf dem letzten Treffen beschlossenen Kürzung um 100.000 Barrel darauf vor, die Fördermenge bei ihrem für Mittwoch angesetzten Treffen um mehr als 1 Million Barrel Rohöl pro Tag zu reduzieren. Diese Senkung ist vergleichbar mit derjenigen, die unmittelbar nach dem Covid-Ausbruch vorgenommen wurde, als die Benchmark-Preise ein Rekordtief erreichten.

Ziel des Kartells ist es, die Brent- und WTI-Kontrakte in eine Spanne von 90 bis 100 Dollar pro Barrel zu bringen, nachdem die Preise in den letzten Wochen von den im Mai und Juni erreichten Höchstständen von 122 Dollar unter 80 Dollar gefallen sind.

Nach Angaben der Financial Times würde Saudi-Arabien eine Produktionskürzung am ehesten befürworten, denn sie würde es dem Land ermöglichen, „seine Kapazitätsreserven länger aufrechtzuerhalten“.

Der Grund dafür ist laut den von der FT zitierten Quellen, dass die russische Produktion im Jahr 2023 zurückgeht und Riad einspringen muss, um die Versorgungslücke auf dem Markt zu schließen.

Darüber hinaus will sich das Kartell angesichts sinkender Produktionsindizes und stetig steigender Inflation gegen einen möglichen Nachfragerückgang in Importländern wie China absichern. Die Experten der OPEC+ bekräftigten in ihrem jüngsten Ausblick jedoch erneut ihren Optimismus hinsichtlich der Rohölnachfrage. Laut ihrer Analyse wird es sowohl 2022 (3,1 Millionen Barrel pro Tag) als auch 2023 (2,7 Millionen) ein robustes Wachstum geben.

Hinzu kommt das Überangebot im August, demselben Monat, in dem die Rohölpreise fielen. Im August wurde ein Gesamtvolumen von 29,65 Millionen Barrel pro Tag erreicht, denn die Produktion stieg gegenüber Juli um 618.000 Barrel pro Tag, ein Anstieg, der laut OPEC-Bericht auch auf „die Erholung der libyschen Versorgung nach den jüngsten Unterbrechungen“ zurückzuführen ist.

„Im Vorfeld des OPEC+-Treffens am Mittwoch, bei dem eine Produktionskürzung von über einer Million Barrel pro Tag erwartet wird, steigen die Ölpreise weiter an“, so Craig Erlam, Senior Market Analyst bei Oanda.

Die Senkung scheint sicher zu sein, da das Kartell beschlossen hat, die für heute angesetzte Sitzung des Gemeinsamen Technischen Ausschusses abzusagen. In dieser Sitzung werden normalerweise Maßnahmen beschlossen, nachdem die Auswirkungen auf Angebot und Nachfrage auf dem Markt analysiert wurden.

Aber angesichts der immer düsterer werdenden Wirtschaftsaussichten, stellt sich Erlam die Frage, „ob die Allianz (ETR:ALVG) weit genug gehen wird, um Ölpreise von 90 bis 100 Dollar zu erreichen, welche sie sich so sehr wünscht.“

Dem Analysten zufolge „wird jede Reduzierung mit der Aussicht auf weitere Maßnahmen einhergehen, mit denen etwaige Defizite ausgeglichen werden könnten, sollte ein konservativerer Ansatz gewählt werden“.

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Moritz Schneider
Moritz Schneider 04.10.2022 18:24
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Helmut Bauer
Helmut Bauer 04.10.2022 18:24
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