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Ether Gebühren sind zu hoch – ist Ethereum gescheitert?

Krypto16.09.2021 18:04
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Investing.com – Für Ethereum ging es in den vergangenen 24 Stunden um 141 Dollar nach oben, was dem Ether Kurs bei 3.571 Dollar einen Gewinn von 4,11 Prozent verschafft. Damit kann sich der ETH der allgemeinen Schwäche entziehen, die unter den Top 10 Kryptowährungen herrscht.

US-Politikerin nimmt Kryptoindustrie erneut ins Visier

Die US-Senatorin Elizabeth Warren ist als bekennende Krypto-Gegnerin hinlänglich bekannt. Leider macht es ihr die Krypto-Branche nicht gerade schwer, immer wieder neue Munition zu finden. Zuletzt kritisierte sie zu Recht, dass es in Zeiten hoher Preisvolatilität zu steigenden Transaktionsgebühren und Ausfällen bei Börsen kommt.

Aus ihrer Sicht ist die Kryptoindustrie daran gescheitert, in den USA Finanzdienstleistungen erfolgreich zu etablieren. Mit dem jüngsten Flash-Crash sind die Kurse von Bitcoin und Ethereum so stark gefallen, dass der Markt innerhalb kürzester Zeit „400 Milliarden Dollar an Wert verloren hat“. Gleichzeitig waren Privatanleger nicht in der Lage auf ihre Positionen zuzugreifen, da selbst große Börsen wie Coinbase (NASDAQ:COIN) technische Probleme hatten.

Elizabeth Warren sagte:

„Die Gebühr für den Tausch zwischen zwei Krypto-Token betrug im Ethereum-Netzwerk mehr als 500 Dollar. Diese unvorhersehbaren Gebühren können Kleinanleger schnell in eine schwierige Situation bringen.“

Indirekt sagt sie damit, dass Ethereum gescheitert ist, zumindest im Hinblick auf die explodierenden Gebühren. Ob das in der Entwicklung befindliche ETH 2.0 hier Abhilfe schaffen kann, bleibt abzuwarten.

Mehr dazu in dem Artikel Die miesen Tricks der Kryptobörsen.

Ethereum als Zahlungsmöglichkeit in 950 Kinos

Ethereum wird künftig auch an den Kassen der Kinokette AMC Entertainment Holdings Inc (NYSE:AMC) akzeptiert. Dies stellte zumindest der CEO Adam Aron in Aussicht. Bis zum Ende des Jahres ist es bereits möglich mit Bitcoin zahlen zu können, wie er sagte:

„Kryptowährungsenthusiasten: Ihr wisst wahrscheinlich, dass @AMCTheatres angekündigt hat, dass wir bis Ende 2021 Bitcoin für Online-Ticketzahlungen akzeptieren werden. Ich kann heute bestätigen, dass wenn wir diesen Schritt vollziehen, wir auch Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash akzeptieren werden.“

AMC ist damit ein weiteres großes Unternehmen, dass der Krypto-Community die Möglichkeit gibt Dienstleistungen und Produkte fernab der zentral kontrollierten Währungen zu erwerben.

Künftig dürfte bei Zahlungsmöglichkeiten mit Bitcoin, Ethereum & Co. aber auch die Umweltverträglichkeit eine zunehmende Rolle spielen, wie sich bereits zeigte.

Im März kündigte Tesla Inc (NASDAQ:TSLA) an, dass sämtliche Elektrofahrzeuge auch mit Bitcoin erworben werden können. Es dauerte jedoch nur 2 Monate, bis Elon Musk die Reißleine zog. Denn das schöne grüne Image, dass er mit seinen Fahrzeugen verkauft, geriet mit der Bitcoin Zahlungsoption in Gefahr. Der BTC ist einfach zu energiehungrig.

Mehr dazu in dem Artikel Bitcoin, Ethereum, Dogecoin, Cardano, Ripple, Solana - alles Klimakiller?

Vitalik Buterin wird vom Time Magazine geehrt

Welchen Stellenwert sich Ethereum in den letzten Jahren erarbeitet hat, zeigt auch die Tatsache, dass es der Gründer Vitalik Buterin in das Time Magazine Ranking der 100 einflussreichsten Menschen 2021 schaffte.

Er war der Vordenker hinter dem Ether, ohne den wir heute möglicherweise noch nie etwas von dApps und NFTs gehört hätten. Seiner Leistung ist es letztlich zu verdanken, dass die Blockchain-Technologie in unser aller Leben ganz unbemerkt Einzug gehalten hat.

Ether technische Analyse

Gestern gelang der erhoffte Tagesschlusskurs über dem 23,6 Prozent Retracement der 1.720 bis 4.024 Dollar Rallye von 3.480 Dollar. Daraus ergibt sich die Möglichkeit nun die psychologische Marke von 4.000 Dollar und das jüngste Hoch zu testen.

Sollte es jedoch zu einem nachhaltigen Rückgang unter 3.480 Dollar kommen, müssen wir uns auf einen erneuten Test des 38,2 Prozent Retracements von 3.143 Dollar einstellen.

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Kommentare (1)
Oliver Schaffer
Swordfish 16.09.2021 20:03
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Die Antwort auf die Frage gibt Ihr Kollege Christian Warnke in seinem Beitrag weiter unten…ermüdend.
 
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