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EQS-News: MorphoSys' Pelabresib zeigt in Phase 3-Studie MANIFEST-2 Verbesserungen bei allen vier Krankheitsmerkmalen der Myelofibrose (deutsch)

Veröffentlicht am 11.12.2023 01:31 Aktualisiert 11.12.2023 01:45
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MorphoSys (ETR:MORG)' Pelabresib zeigt in Phase 3-Studie MANIFEST-2 Verbesserungen bei allen vier Krankheitsmerkmalen der Myelofibrose

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EQS-News: MorphoSys AG / Schlagwort(e): Konferenz

MorphoSys' Pelabresib zeigt in Phase 3-Studie MANIFEST-2 Verbesserungen bei

allen vier Krankheitsmerkmalen der Myelofibrose

11.12.2023 / 01:31 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Medienmitteilung

Planegg/München, 10. Dezember 2023

MorphoSys' Pelabresib zeigt in Phase 3-Studie MANIFEST-2 Verbesserungen bei

allen vier Krankheitsmerkmalen der Myelofibrose

Kombination aus Pelabresib und Ruxolitinib führte zu einer signifikanten

Verkleinerung des Milzvolumens, die SVR35-Ansprechrate war fast doppelt so

hoch wie bei Placebo plus Ruxolitinib

Starker positiver Trend bei der Symptomreduktion und doppelt so viele

Patienten erreichten sowohl SVR35 als auch TSS50 im Vergleich zu Placebo und

Ruxolitinib

Verbesserung der Anämie, einschließlich höherer Hämoglobin-Ansprechraten,

weniger Patienten mit Transfusionsbedarf und weniger Anämie als Nebenwirkung

im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib

Verbesserung der Knochenmarkfibrose um mindestens einen Grad bei mehr

Patienten als im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib

Die Sicherheitsergebnisse stimmen mit denen früherer klinischer Studien

überein, mit weniger Nebenwirkungen des Grades >=3 im Vergleich zu Placebo

plus Ruxolitinib

MorphoSys veranstaltet am Montag, den 11. Dezember, eine

Investorenveranstaltung, um die Ergebnisse vorzustellen

Die MorphoSys AG (FSE: MOR; NASDAQ: MOR) hat heute umfassende Ergebnisse der

Phase 3-Studie MANIFEST-2 vorgestellt, in der Pelabresib, ein sich in

klinischer Entwicklung befindender BET-Inhibitor, in Kombination mit dem

JAK-Inhibitor Ruxolitinib bei JAK-Inhibitor-naiven Patienten mit

Myelofibrose untersucht wurde. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines

mündlichen Vortrags auf der 65. Jahrestagung der American Society of

Hematology (ASH) in San Diego, Kalifornien, präsentiert.

Myelofibrose ist durch vier Krankheitsmerkmale gekennzeichnet: eine

vergrößerte Milz, Anämie, Knochenmarkfibrose und krankheitsbedingte

Symptome. In der MANIFEST-2 Studie zeigte sich bei der Kombination von

Pelabresib und Ruxolitinib bei allen Krankheitsmerkmalen eine Verbesserung,

im Gegensatz zu Placebo und Ruxolitinib, der aktuellen Standardbehandlung

bei Myelofibrose. Die Dosierung von Ruxolitinib war in beiden Studienarmen

ähnlich und wurde auf Grundlage der zugelassenen Myelofibrose-Indikation

festgelegt.

"Die Ergebnisse von MANIFEST-2 zeigen klare Verbesserungen bei den vier

Merkmalen der Myelofibrose, einschließlich einer signifikanten Verringerung

der Milzgröße. Dies ist ein wichtiges Ergebnis, da die Verringerung der

Milzgröße bekanntermaßen in Zusammenhang mit dem Überleben der Patienten

steht", sagte Raajit K. Rampal, M.D., Ph.D., Direktor des Center for

Hematologic Malignancies und des Myeloproliferative Neoplasms Program am

Memorial Sloan Kettering Cancer Center. "Die umfassenden Ergebnisse, die bei

der ASH-Jahrestagung vorgestellt wurden, zeigen auch, dass die

Pelabresib-Kombination die Anämie, die krankheitsbedingten Symptome und die

Knochenmarkfibrose verbessert und dass sie gut verträglich ist. Diese

Ergebnisse deuten darauf hin, dass Pelabresib und Ruxolitinib als

Erstlinienbehandlung dieser schwerwiegenden Krankheit einen

Paradigmenwechsel herbeiführen könnten."

Umfassende Ergebnisse der MANIFEST-2 Studie

MANIFEST-2 ist eine globale, multizentrische, doppelblinde Phase 3-Studie,

in der 430 JAK-Inhibitor-naive erwachsene Patienten mit Myelofibrose im

Verhältnis 1:1 randomisiert wurden und entweder Pelabresib in Kombination

mit Ruxolitinib oder Placebo und Ruxolitinib erhielten, was sie zu einer der

größten bisher durchgeführten Studien bei dieser Krankheit macht.

Starke Verringerung des Milzvolumens und der Symptome

In der MANIFEST-2 Studie war der Anteil der Patienten, die in Woche 24 eine

Verringerung des Milzvolumens um >=35 % (SVR35), den primären Endpunkt,

erreichten, in der Gruppe mit Pelabresib und Ruxolitinib nahezu doppelt so

hoch wie in der Gruppe mit Placebo und Ruxolitinib (p < 0,001).

Für den ersten wichtigen sekundären Endpunkt zur Bewertung der

Symptomreduktion, die absolute Veränderung des Total (EPA:TTEF) Symptom Scores (TSS)

nach 24 Wochen, gab es eine starke numerische Verbesserung für Patienten,

die Pelabresib und Ruxolitinib im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib

erhielten. Die Ansprechrate für den zweiten wichtigen sekundären Endpunkt,

nämlich den Anteil der Patienten, die nach 24 Wochen eine Verringerung des

Total Sympotom Scores um >=50 % (TSS50) erreichten, war bei den Patienten,

die Pelabresib und Ruxolitinib erhielten, ebenfalls numerisch höher.

Signifikante Verbesserungen bei beiden wichtigen sekundären Endpunkten

wurden mit der Pelabresib-Kombination bei Patienten mit mittlerem Risiko

(Dynamic International Prognostic Scoring System [DIPSS] Int-1 und Int-2)

beobachtet, die über 90 % der MANIFEST-2-Population ausmachen.

Der Anteil der Patienten, die in Woche 24 sowohl SVR35 als auch TSS50

erreichten, war bei der Kombination aus Pelabresib und Ruxolitinib doppelt

so hoch wie bei Placebo und Ruxolitinib (40,2 % bzw. 18,5 %).

Einzelheiten sind in der folgenden Tabelle dargestellt.

Endpunkt Pelabresib + Placebo + Differenz

Ruxolitinib (n = Ruxolitinib (n =

214) 216)

SVR35 65,9 % 35,2 % 30,4 %*

P-Wert: p <

0,001

Absolute -15,99 (Mittlerer -14,05 (Mittlerer -1,94**

Veränderung Ausgangswert: 28,26) Ausgangswert: 27,36) P-Wert:

des TSS 0,0545

TSS50 52,3 % 46,3 % 6,0 %*

P-Wert: 0,216

*Differenz berechnet auf Basis gemeinsamer Risikodifferenz nach

Cochran-Mantel-Haenszel (CMH)

**kleinste quadratische Mittelwertschätzung

Verbesserung der Anämie

Patienten, die Pelabresib in Kombination mit Ruxolitinib erhielten,

berichteten über weniger Anämie als Nebenwirkung (43,9 %, Grad >=3: 23,1 %)

im Vergleich zu Patienten, die Placebo und Ruxolitinib erhielten (55,6 %,

Grad >=3: 36,4 %). Darüber hinaus benötigten im Pelabresib- und

Ruxolitinib-Arm in Woche 24 weniger Patienten eine Erythrozytentransfusion

als im Placebo-Arm (30,8 % bzw. 41,2 %).

Ein größerer Anteil der Patienten erreichte unter Pelabresib und Ruxolitinib

im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib eine Hämoglobinreaktion - definiert

als ein mittlerer Anstieg des Hämoglobinspiegels um >=1,5 g/dL gegenüber dem

Ausgangswert, ohne dass in den vorangegangenen 12 Wochen Transfusionen

verabreicht wurden (9,3 % bzw. 5,6 %). Die durchschnittlichen

Hämoglobinwerte waren bei den Patienten, die Pelabresib und Ruxolitinib

erhielten, höher als bei den Patienten, die Placebo plus Ruxolitinib

erhielten, und zwar von Woche 9 bis zu Woche 24. Eine Verbesserung der

Anämie wurden in allen untersuchten Patientenrisikogruppen beobachtet.

"Anämie kann die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen, da sie zu

starker Müdigkeit führt und Bluttransfusionen erforderlich macht", sagte

Professor Claire Harrison, Guy's and St. Thomas' NHS Foundation Trust,

London, Vereinigtes Königreich. "In der MANIFEST-2-Studie zeigten sich bei

den Patienten, die die Kombinationstherapie erhielten, deutliche Vorteile in

Bezug auf die Anämie, einschließlich höherer Hämoglobinwerte, weniger

Transfusionen von roten Blutkörperchen und weniger Nebenwirkungen wie Anämie

und Müdigkeit. Angesichts der starken Wirksamkeit, des

Verträglichkeitsprofils und der Anzeichen einer Krankheitsveränderung hat

die Kombination aus Pelabresib und Ruxolitinib das Potenzial, zum neuen

Therapiestandard in der Erstlinienbehandlung der Myelofibrose zu werden."

Verbesserung der Knochenmarkfibrose

Die Knochenmarkfibrose, die krankhafte Überwucherung des Knochenmarks durch

faseriges Narbengewebe, ist ein zentrales pathologisches Merkmal der

Myelofibrose. In der MANIFEST-2 Studie verbesserte sich in Woche 24 die

Fibrose des Knochenmarks bei einem größeren Anteil von Patienten um

mindestens einen Grad, die Pelabresib und Ruxolitinib erhielten (38,5 %

gegenüber 24,2 % bei Placebo und Ruxolitinib), und verschlechterte sich um

mindestens einen Grad bei einem kleineren Anteil von Patienten, die

Pelabresib und Ruxolitinib erhielten (16,3 % gegenüber 28,3 % bei Placebo

und Ruxolitinib). Die Knochenmarkfibrose wird anhand der Faserdichte auf

einer Skala von 0 (normal) bis 3 (am schwersten) eingestuft. Studien deuten

auf einen Zusammenhang zwischen dem Grad der Knochenmarkfibrose und der

Prognose der Patienten hin.

Biomarker-Analyse deutet auf Krankheitsveränderung hin

In einer Biomarker-Analyse wurden die durchschnittlichen Plasmaspiegel

entzündlicher Zytokine (IL-8, IL-6, TNF- und NF-B-regulierte Zytokine) bei

Patienten, die Pelabresib und Ruxolitinib erhielten, im Vergleich zu Placebo

plus Ruxolitinib, nach 24 Wochen reduziert. Erhöhte Zytokinwerte werden mit

allen vier Krankheitsmerkmalen in Verbindung gebracht; erhöhte IL-8-Werte

deuten auch auf schlechtere Überlebensaussichten hin. Diese biomolekularen

Verbesserungen könnten ein früher Hinweis auf eine krankheitsmodifizierende

Wirkung sein.

Gut verträgliches Sicherheitsprofil

Insgesamt wurden behandlungsbedingte Nebenwirkungen des Grades >= 3 bei

Pelabresib und Ruxolitinib seltener beobachtet als bei Placebo und

Ruxolitinib (49,1 % bzw. 57,5 %).

Im Pelabresib und Ruxolitinib-Arm waren die am häufigsten hämatologischen

Nebenwirkungen (>=10 %) Anämie (43,9 %; Grad >=3: 23,1 %), Thrombozytopenie

(32,1 %; Grad >=3: 9,0 %) und Abnahme der Thrombozytenzahl (20,8 %; Grad >=3:

4,2 %). In der Placebo- und Ruxolitinib-Gruppe waren die am häufigsten

hämatologischen Nebenwirkungen Anämie (55,6 %; Grad >=3: 36,4 %),

Thrombozytopenie (23,4 %; Grad >=3: 5,6 %) und Abnahme der Thrombozytenzahl

(15,9 %; Grad >=3: 0,9 %).

Die häufigsten (>=10 %) nicht-hämatologischen Nebenwirkungen in der

Pelabresib- und Ruxolitinib-Gruppe waren Durchfall (23,1 %; Grad >=3: 0,5 %),

Dysgeusie (18,4 %; Grad >=3: 0,5 %), Verstopfung (18,4 %; Grad >=3: 0 %),

Übelkeit (14,2 %; Grad >=3: 0,5 %), Husten (12,7 %; Grad >=3: 0 %), Asthenie

(11,8 %; Grad >=3: 0,5 %), Müdigkeit (11,8 %; Grad >=3: 0,5 %), Schwindel

(11,3 %; Grad >=3: 0 %), Kopfschmerzen (11,3 %; Grad >=3: 0,5 %) und COVID-19

(11,3 %; Grad >=3: 0 %). Die häufigsten nicht-hämatologischen Nebenwirkungen

in der Placebo- und Ruxolitinib-Gruppe waren Verstopfung (24,3 %; Grad >=3:

0), Durchfall (18,7 %; Grad >=3: 1,4 %), Müdigkeit (16,8 %; Grad >=3: 0,9 %),

COVID-19 (15,9 %; Grad >=3: 1,9 %), Übelkeit (15,0 %; Grad >=3: 0 %), Asthenie

(13,6 %; Grad >=3: 0 %), Dyspnoe (13,1 %; Grad >=3: 0,9 %), Husten (11,2 %;

Grad >=3: 0 %) und Kopfschmerzen (10,7 %; Grad >=3: 0 %). Die Abbruchrate

aufgrund von Nebenwirkungen betrug 10,7 % bei Pelabresib und Ruxolitinib und

6,5 % bei Placebo plus Ruxolitinib.

Das Verträglichkeitsprofil der Kombinationstherapie aus Pelabresib und

Ruxolitinib stimmte mit früheren klinischen Studien überein. Es wurden keine

neuen Sicherheitssignale beobachtet.

"Die vier Krankheitsmerkmale der Myelofibrose - vergrößerte Milz, Anämie,

Knochenmarkfibrose und krankheitsbedingte Symptome - haben einen starken

Einfluss auf das Leben der Patienten. In de MANIFEST-2 Studie setzt die

Kombination aus JAK- und BET-Inhibitor bei allen vier Merkmalen an und hat

das Potenzial, den Krankheitsverlauf zu verändern", so Dr. Tim Demuth, Chief

Research and Development Officer von MorphoSys. "Wir sind zuversichtlich,

dass die umfassenden Daten wichtige Erkenntnisse über die vielversprechende

und gut verträgliche Kombination von Pelabresib und Ruxolitinib liefern

werden. Unser Ziel ist es nun, diese Erstlinientherapie für

Myelofibrose-Patienten mit mittlerem und hohem Risiko so schnell wie möglich

verfügbar zu machen. Wir freuen uns auf die Gespräche zu diesen Daten mit

den Zulassungsbehörden und bereiten sorgfältig die Zulassungsanträge vor,

die wir Mitte 2024 bei der U.S. Food and Drug Administration und der

European Medicines Agency einreichen wollen."

Investorenveranstaltung auf der ASH-Jahrestagung 2023

MorphoSys wird eine Veranstaltung für Investoren ausrichten, um diese

detaillierten Ergebnisse zu besprechen. Fragen werden durch das

Managementteam des Unternehmens und medizinische Experten beantwortet,

darunter Professor Claire Harrison, Guy's and St. Thomas' NHS Foundation

Trust, London, Großbritannien, und Ruben Mesa, M.D., FACP, President and

Executive Director, Atrium Health Levine Cancer Center und Atrium Health

Wake Forest Baptist Comprehensive Cancer Center.

Die Veranstaltung, die am Montag, den 11. Dezember, im Hilton San Diego

Bayfront Hotel stattfindet, beginnt mit einem Networking-Frühstück um 6:30

Uhr PST. Dem folgt um 7:00 Uhr PST (16:00 Uhr MEZ / 15:00 Uhr GMT / 10:00

Uhr EST) die Präsentation. Für diejenigen, die nicht persönlich bei ASH 2023

dabei sein können, wird es einen Webcast geben.

Teilnehmer des Webcast können sich vorab registrieren und erhalten dann die

Einwahldaten, um einfach und schnell an der Telefonkonferenz teilnehmen zu

können: [

https://services.choruscall.it/DiamondPassRegistration/register?confirmationNumber=5982651&linkSecurityString=c1a71840b].

Bitte wählen Sie sich 10 Minuten vor Beginn der Konferenz ein.

Der Live-Webcast (Ton und Präsentation) kann direkt über

https://media.choruscall.eu/mediaframe/webcast.html?webcastid=q3lG25n3 oder

unter "Veranstaltungen und Konferenzen" auf der MorphoSys Website

www.morphosys.com im Bereich "Investoren" aufgerufen werden. Im Anschluss an

die Veranstaltung wird an gleicher Stelle eine synchronisierte Aufzeichnung

der Telefonkonferenz zur Verfügung stehen.

Über MorphoSys

Bei MorphoSys haben wir eine klare Mission: Wir wollen Menschen mit Krebs

ein besseres und längeres Leben ermöglichen. Als globales, kommerziell

ausgerichtetes Biopharma-Unternehmen nutzen wir modernste Wissenschaft und

Technologien, um neuartige Krebsmedikamente zu entdecken, zu entwickeln und

Patienten zur Verfügung zu stellen. MorphoSys hat seinen Hauptsitz in

Planegg, Deutschland und führt sein Geschäft in den USA von Boston,

Massachusetts. Mehr Informationen finden Sie auf www.morphosys.de. Folgen

Sie uns auf LinkedIn und X (Twitter).

Über Pelabresib

Pelabresib (CPI-0610) ist ein selektiver niedermolekularer Wirkstoff in der

Entwicklungsphase, der durch die Hemmung der Funktion von BET-Proteinen (BET

- Bromodomain- und Extra-Terminal-Domain) die Anti-Tumor-Aktivität fördern

soll, um so die Expression von abnormal exprimierten Genen bei Krebs zu

verringern. Pelabresib wird derzeit zur Behandlung von Myelofibrose

untersucht und wurde noch nicht von einer Zulassungsbehörde zugelassen.

Die Entwicklung von pelabresib wurde zum Teil von der Leukemia and Lymphoma

Society® finanziert

Über MANIFEST-2

MANIFEST-2 (NCT04603495) ist eine globale, doppelblinde, randomisierte

klinische Phase-3-Studie mit Pelabresib in Kombination mit Ruxolitinib

gegenüber Placebo plus Ruxolitinib bei JAK-Inhibitor-naiven Patienten mit

Myelofibrose. Der primäre Endpunkt der Studie ist eine Verringerung des

Milzvolumens um mindestens 35 % (SVR35) gegenüber dem Ausgangswert nach 24

Wochen. Ein wichtiger sekundärer Endpunkt der Studie ist eine Verbesserung

des Total Symptom Scores (TSS50) um 50 % oder mehr gegenüber dem

Ausgangswert nach 24 Wochen.

Der neue zentrale sekundäre Endpunkt, die absolute Veränderung des TSS,

wurde hinzugefügt, um die Veränderung des durchschnittlichen TSS vom

Ausgangswert bis zur Woche 24 der Behandlung direkt zu messen, und ist als

erster zentraler sekundärer Endpunkt im hierarchischen Testschema von

MANIFEST-2 aufgeführt. Die Entscheidung, das Protokoll der klinischen Studie

MANIFEST-2 zu aktualisieren, wurde im Anschluss an ein Typ-C-Treffen mit der

US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) im September 2023

getroffen. Die endgültige Änderung des klinischen Protokolls unterliegt der

Genehmigung durch Gesundheitsbehörden außerhalb der USA.

Weitere sekundäre Endpunkte sind das progressionsfreie Überleben, das

Gesamtüberleben, die anhaltende Verbesserung der Milzgröße und des Total

Symptom Scores und die Verbesserung der Knochenmarkfibrose sowie weitere

Endpunkte.

Constellation Pharmaceuticals, Inc., eine Tochtergesellschaft von MorphoSys,

ist der Sponsor der MANIFEST-2 Studie.

Über Myelofibrose

Myelofibrose ist eine Form von Blutkrebs und gehört zu einer Gruppe der

Krankheiten, die als myeloproliferative Neoplasmen bezeichnet werden. Sie

wird durch genetische Anomalien in den Stammzellen des Knochenmarks

verursacht und ist durch vier Krankheitsmerkmale gekennzeichnet: eine

vergrößerte Milz, Anämie, eine gestörte Mikroumgebung des Knochenmarks, die

zu Fibrose führt, und krankheitsbedingte Symptome wie starke Müdigkeit,

nächtliche Schweißausbrüche, Juckreiz, verstärkte Blutungen und erhebliche

Schmerzen aufgrund der vergrößerten Milz. Für viele Menschen, die mit

Myelofibrose leben, bedeutet die Kombination der Symptome oft eine

erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Zum Zeitpunkt der Diagnose

bestimmen mehrere Faktoren wie Alter, genetische Veranlagung und Blutwerte

die Langzeitprognose eines Patienten. Etwa 90 % der neu diagnostizierten

Patienten haben eine Erkrankung mit mittlerem bis hohem Risiko, die eine

schlechtere Prognose und eine höhere Wahrscheinlichkeit für

krankheitsbedingte Symptome aufweist. Während JAK-Inhibitoren, die

derzeitige Standardtherapie, einige Aspekte der Krankheit behandeln, bietet

kein Wirkstoff eine umfassende Kontrolle der Krankheit. Es besteht ein

dringender Bedarf an neuartigen, gut verträglichen therapeutischen Optionen,

die den natürlichen Verlauf der Myelofibrose verändern können, um den

Patienten ein tiefgreifendes und dauerhaftes Ansprechen auf alle vier

Merkmale der Erkrankung zu ermöglichen.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen über die

MorphoSys-Gruppe. Die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen

spiegeln die Einschätzung von MorphoSys zum Zeitpunkt dieser Mitteilung

wider und beinhalten bekannte und unbekannte Risiken und Unsicherheiten, die

dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage und

die Liquidität, die Leistung oder die Erfolge von MorphoSys oder die

Ergebnisse der Branche wesentlich von den in den zukunftsgerichteten

Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten historischen oder

zukünftigen Ergebnissen, der Finanzlage und der Liquidität, der Leistung

oder den Erfolgen abweichen. Selbst wenn die Ergebnisse, die Leistung, die

Finanzlage und die Liquidität von MorphoSys sowie die Entwicklung der

Branche, in der das Unternehmen tätig ist, mit diesen zukunftsgerichteten

Aussagen übereinstimmen, können sie keine Vorhersagen über Ergebnisse oder

Entwicklungen in zukünftigen Zeiträumen treffen. Zu den Faktoren, die zu

Abweichungen führen können. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen

können, gehören die Tatsache, dass die Erwartungen von MorphoSys falsch sein

könnten, die inhärenten Ungewissheiten im Zusammenhang mit

Wettbewerbsentwicklungen, klinischen Studien und

Produktentwicklungsaktivitäten sowie behördlichen Zulassungsanforderungen,

die Abhängigkeit von MorphoSys von Kooperationen mit Dritten, die

Einschätzung des kommerziellen Potenzials seiner Entwicklungsprogramme und

andere Risiken, die in den Risikofaktoren im Jahresbericht von MorphoSys auf

Formular 20-F und anderen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereichten

Unterlagen angegeben sind. Angesichts dieser Ungewissheiten wird dem Leser

empfohlen, sich nicht auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen beziehen sich nur auf den Zeitpunkt der

Veröffentlichung dieses Dokuments. MorphoSys lehnt ausdrücklich jede

Verpflichtung ab, solche zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument zu

aktualisieren, um geänderte Erwartungen in Bezug darauf oder auf geänderte

Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, auf denen eine solche Aussage beruht

oder die die Wahrscheinlichkeit beeinflussen können, dass die tatsächlichen

Ergebnisse von den in den zukunftsgerichteten Aussagen genannten abweichen,

zu reflektieren, es sei denn, dies ist ausdrücklich gesetzlich oder

regulatorisch vorgeschrieben.

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte:

Medien Kontakte: Thomas Biegi Investoren Kontakt: Dr. Julia

Vice President Tel: +49 (0)151 Neugebauer Leiterin Investor

74612318 Relations Tel: +49 (0)89 / 899 27 179

[1]thomas.biegi@morphosys.com [1]julia.neugebauer@morphosys.com 1.

1. mailto:julia.neugebauer@morphosys.com

mailto:thomas.biegi@morphosys.

com

Eamonn Nolan Director,

Communications Tel: +1

617-548-9271

[1]eamonn.nolan@morphosys.com

1.

mailto:eamonn.nolan@morphosys.

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11.12.2023 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: MorphoSys AG

Semmelweisstr. 7

82152 Planegg

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Fax: +49 (0)89 899 27-222

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