Sichern Sie sich 40% Rabatt
👀 👁 🧿 Biogen: +4,56% nach Quartalszahlen. Unsere KI erkannte das Potenzial bereits im März 2024.
Welche Aktie wird als nächstes durchstarten?
Jetzt Aktien finden

Gläubigergruppe lehnt Argentiniens Umschuldungspläne ab

Veröffentlicht am 20.04.2020, 11:26
Aktualisiert 20.04.2020, 11:27
© Reuters.

London (Reuters) - Argentiniens Pläne für eine Umschuldung zur Bewältigung der durch die Corona-Pandemie verschärften Wirtschaftskrise stoßen auf Widerstand.

Eine Gruppe ausländischer Gläubiger lehnte den von der Regierung vorgeschlagenen Forderungsverzicht ab. Ein Ausweg aus der Schuldenkrise sei zwar weiterhin möglich, da man davon ausgehen könne, dass zahlreiche Gläubiger bereit seien, ihren Beitrag dazu zu leisten, teilte das Argentinien-Gläubiger-Komitee (ACC) mit, dem unter anderem Investmentfonds, Vermögensverwalter und Versicherer angehören. Zunächst seien aber Verhandlungen nötig, in denen die Regierung die finanzielle Lage und einen konkreten Kurs in der Wirtschaftspolitik zur Lösung der Probleme erläutere.

Um einen möglichen Staatsbankrott zu vermeiden, hatte die argentinische Regierung in der vergangenen Woche Umschuldungspläne vorgelegt. Sie sehen Entlastungen in Höhe von rund 40 Milliarden Dollar vor allem über eine Stundung und Reduzierung von den Zinszahlungen bei Staatsanleihen vor, aber auch einen teilweisen Forderungsverzicht von Investoren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte die Schuldenlast Argentiniens jüngst als untragbar und einen “bedeutenden Beitrag der privaten Gläubiger” als notwendig bezeichnet. Die Ratingagentur Fitch erklärte kürzlich, es bestehe die Gefahr eines unmittelbaren Zahlungsausfalls, falls die Gläubiger den Plan der Regierung zur Umschuldung nicht akzeptieren würden.

Erst 2001 war Argentinien in die Staatspleite gerutscht, nachdem es seine Schulden nicht mehr bedient hatte. 2015 schaffte es die Regierung in Buenos Aires dann wieder, sich am freien Kapitalmarkt zu finanzieren. Bis heute hat sich das einst reichste Land Südamerikas aber nicht komplett von den Folgen der damaligen Krise erholt.

Aktuelle Kommentare

Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2024 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.