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Klimaschützer zu G20: 'Absurd große' Kluft zwischen Worten und Taten

Veröffentlicht am 10.09.2023 14:24 Aktualisiert 10.09.2023 14:30
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NEU DELHI/BERLIN (dpa-AFX) - Klimaschützer beklagen eine "absurd große" Lücke zwischen den Versprechen der großen G20-Wirtschaftsnationen und ihrem tatsächlichen Engagement im Kampf gegen die Erderhitzung. Insbesondere Russland und Saudi-Arabien hätten bei dem Gipfel in Neu Delhi verhindert, dass in der finalen Erklärung ein Ausstieg auch aus Öl und Gas angekündigt wurde, bilanzierte am Sonntag der Politische Geschäftsführer von Germanwatch, Christoph Bals. Dabei gehe es ihnen um Machterhalt. "Beide Länder wollen durch weitere Verkäufe von Öl und Gas ihre Stellung in der Welt absichern."

Als einen echten Hoffnungsschimmer, auch für die Weltklimakonferenz im Dezember in Dubai, wertete Bals, dass die G20 bis 20130 ihre Kapazität für Erneuerbare Energien bis 2030 verdreifachen wollen. Erstmals hätten die Staaten zudem anerkannt, dass Finanzströme "in einer ganz neuen Größenordnung" organisiert werden müssen, um den Klimaschutz, die Anpassung an die Erderwärmung sowie die Schadensbewältigung zu bezahlen. Um dafür Geld aufzutreiben, schlug Bals vor, den internationalen Schiffs- und Flugverkehr mit zusätzlichen Abgaben zu belegen.

Der Präsident des World Resources Institute, Ani Dasgupta, stufte die G20-Beschlüsse auch als unzureichend ein - gerade angesichts des heißesten Sommers aller Zeiten, den der Planet gerade durchlebt habe. Die G20 müssten armen Ländern, die am meisten unter der Klimakrise leiden, mit Geld helfen und ihnen Schulden erlassen. Auch müssten die G20 sich zügig von von den klimaschädlichen Energieträgern Öl, Kohle und Gas verabschieden. Erneuerbare Energien, etwa aus Wind und Sonne, seien in den meisten Weltregionen inzwischen ohnehin günstiger.

Die G20-Staaten sind für etwa 80 Prozent des weltweiten Ausstoßes klimaschädlicher Treibhausgase verantwortlich - also vor allem Kohlendioxid und Methan. Trotz aller Versprechen der Staatengemeinschaft haben die weltweiten Emissionen nach Zahlen der Internationalen Energie-Agentur im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand von 36,8 Gigatonnen erreicht.

Schon jetzt hat sich die Welt im Vergleich zur vorindustriellen Zeit um etwa 1,1 Grad erwärmt; Deutschland sogar um 1,6 Grad. Die acht wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen waren die letzten acht. Fatale Folgen der Klimakrise, je nach Region: Längere und heftigere Dürren und Hitzewellen, Unwetter, Stürme und Überschwemmungen.

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Kommentare (2)
Mike Prousa
Mike Prousa 11.09.2023 20:39
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Das Klima abkühlen könnten nur viel mehr Waldflächen aus Laubbäumen. Die Wärmepumpe und die Klimaanlagen heizen unsere Außentemperatur immer mehr auf. Das ist der falsche Weg zur Klimarettung. Für jeder dieser Maschinen braucht es sehr viel Rohstoffe die auch in riesigen Mengen gebraucht werden. Das selbe betrifft auch die EAuto Branche. Hier müssen Experten Lösungen finden aber keine Lobbyisten und keine ungebildeten und unfähigen Studienabbrecher. Die überhaupt keine Ahnung von Technik haben. Die sich dann aber wundern das die Menschen die AFD wählen.
Reiner Striegler
Zocker 11.09.2023 11:05
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Die meisten anderen Industrienationen wissen, dass sie ihre Industrie (und damit Arbeitsplätze und Steuereinnahmen) nur halten können, wenn sie eine sichere Energieversorgung garantieren. In Deutschland ist dieser Gedanke abhanden gekommen. Ideologie kommt vor allem anderen - wann wachen die Leute auf???
 
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