Sichern Sie sich 40% Rabatt
⚠ Aufgepasst! Die Berichtssaison ist da und wir haben die Aktien, die gerade abheben!
+19,7% seit Jahresstart - steig ein für den ultimativen Höhenflug!
Liste freischalten

'Krieg': Meta will Verträge mit australischen Medien nicht verlängern

Veröffentlicht am 01.03.2024, 06:37
Aktualisiert 01.03.2024, 06:45
© Reuters

CANBERRA (dpa-AFX) - Aufschrei in der australischen Medienwelt: Der Facebook-Eigentümer Meta (NASDAQ:META) hat angekündigt, millionenschwere Verträge mit mehreren großen Nachrichtenunternehmen in Australien nicht zu verlängern. Der US-Internetriese hatte sich Anfang 2021 unter anderem mit der australischen ABC, News Corp (NASDAQ:NWSA) , dem australischen Guardian und Nine Entertainment auf Zahlungen für journalistische Inhalte geeinigt. Die Deals kamen damals wenige Wochen nach der Verabschiedung eines umstrittenen Mediengesetzes in Australien zustande.

Mit dem Gesetz wurden Google (NASDAQ:GOOGL) und Facebook dazu gezwungen, örtliche Medienunternehmen zu bezahlen, um deren Inhalte zu verbreiten. Australien wollte damit erreichen, dass Werbeeinnahmen gerechter verteilt werden. Es folgte ein längerer Disput zwischen Facebook und der Regierung, der teilweise eskalierte - im März 2021 aber mit einer Einigung endete. Die Verträge, die in wenigen Wochen auslaufen, hatten den beteiligten Medien jährlich Millionenbeträge in die Kassen gespült.

In einer Mitteilung von Facebook heißt es nun, dass die User die Plattform aber nicht für Nachrichten und politische Inhalte nutzten, und dass der Konzern sein Geld anders investieren wolle. "Dies ist Teil unserer fortlaufenden Bemühungen, unsere Investitionen besser auf unsere Produkte und auf Dienstleistungen auszurichten, die die Menschen am meisten schätzen."

Die australische Regierung kritisierte die Ankündigung scharf. Australische Nachrichtenverleger verdienten eine angemessene Vergütung für die von ihnen bereitgestellten Inhalte, teilte Kommunikationsministerin Michelle Rowland mit. Sie werde das Finanzministerium und die Wettbewerbsaufsichtsbehörde um Rat bitten. Die Regierung könnte Facebook einem Bericht der ABC zufolge zu einem Schlichtungsverfahren mit Medienunternehmen zwingen, um die Vergütung für Nachrichteninhalte festzulegen.

"Die Regierung und lokale Medienunternehmen werden gegen den Facebook-Eigentümer Meta in den Krieg ziehen", schrieb die Zeitung "Australian Financial Review". Grünen-Politikerin Sarah Hanson-Young betonte: "Einem großen Technologieunternehmen wie Meta darf nicht gestattet werden, User, Journalisten und demokratisch gewählte Regierungen zu schikanieren, indem es entscheidet, welche Gesetze des Landes es einhalten will.

Aktuelle Kommentare

andersrum aber auch nicht.
Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2024 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.