😎 Sommerzeit, Hammer-Deals! Bei InvestingPro winken jetzt bis zu 50% Rabatt auf KI-Aktien-TippsJETZT ZUGREIFEN

Ramelow: Missbrauch beim Mindestlohn erfordert Kontrollen

Veröffentlicht am 01.03.2015, 14:46
Aktualisiert 01.03.2015, 14:48
Ramelow: Missbrauch beim Mindestlohn erfordert Kontrollen

ERFURT (dpa-AFX) - Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) ist gegen eine Einschränkung der Kontrollen beim Mindestlohn. "Es gibt seit 40 Jahren in Deutschland eine Dokumentationspflicht der Arbeitszeiten. Die ist jetzt verschärft worden, um Missbrauch beim Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde zu verhindern", sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur.

Thüringen hat als Reaktion auf die Kritik von Unternehmen an zu viel Bürokratie beim Mindestlohn eine Anlaufstelle für Firmen beim Wirtschaftsministerium eingerichtet. "Wir hören uns Kritik aus der Wirtschaft an und werden uns in Ruhe die Situation anschauen", sagte Ramelow. Sollten sich gravierende Mängel herausstellen, werde Thüringen das über den Bundesrat thematisieren. "Mir gefällt zum Beispiel auch nicht, dass Firmen für Mindestlohn-Verstöße von Subunternehmern haften sollen", bemerkte der Ministerpräsident. Ramelow, der viele Jahre als Gewerkschaftsfunktionär gearbeitet hat, kritisierte Unternehmen, die versuchten, die Mindestlohnregelung auszuhebeln. Als Beispiel nannte er eine Friseur-Kette, bei der die Mitarbeiter verpflichtet worden seien, erarbeitete freie Tage an Feiertagen zu nehmen. "Das ist Betrug." Der Staat müsse durch Kontrollen eingreifen können, wenn sich schwarze Schafe in der Wirtschaft mit solchen Regelungen Kostenvorteile verschaffen wollten.

Aktuelle Kommentare

Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2024 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.