BHP: Solides Quartal – Analystenerwartungen erfüllt

Veröffentlicht am 21.01.2025, 11:12
Aktualisiert 21.01.2025, 12:32
© Reuters

Investing.com - Die Aktien von BHP (LON:BHPB) haben sich am Mittwoch kaum bewegt, nachdem der Bergbaukonzern solide operative Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt hat. Während wichtige Segmente stabil liefen und die Erwartungen der Analysten größtenteils erfüllt wurden, bleiben einige Herausforderungen bestehen.

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BHPs Eisenerzproduktion lag mit 66,3 Millionen Tonnen genau im Rahmen der Prognosen. Besonders die Western Australia Iron Ore (WAIO)-Sparte zeigte sich robust und lieferte 64,8 Millionen Tonnen.

Im Kupfergeschäft konnte BHP dagegen positiv überraschen. Die Produktion stieg um 7 Prozent auf 511.000 Tonnen, angetrieben durch eine starke Performance der Escondida-Mine in Chile. In Südaustralien musste das Unternehmen die Prognose allerdings leicht senken – hier hatten frühere Stromausfälle die Produktion gebremst, das Problem sei inzwischen jedoch gelöst.

Bei der Kohleproduktion zeigte sich ein gemischtes Bild: Während die Förderung von metallurgischer Kohle mit 4,4 Millionen Tonnen leicht unter den Erwartungen lag, konnte die Energiekohleproduktion mit 3,7 Millionen Tonnen um 3 Prozent zulegen. Allerdings blieben die erzielten Preise für thermische Kohle hinter den Erwartungen zurück und lagen laut BMO Capital Markets um 10 Prozent unter den ursprünglichen Schätzungen.

BMO-Analysten haben daraufhin ihre EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2025 leicht auf 27,3 Milliarden US-Dollar angehoben. Gleichzeitig warnen sie jedoch, dass die jüngsten Übernahmen – darunter die Filo-Akquisition und das Vicuña-Joint-Venture – die Nettoverschuldung des Konzerns in Richtung des oberen Endes der angepeilten Spanne von 5 bis 15 Milliarden US-Dollar treiben könnten. Dies könnte kurzfristig den Spielraum für Dividendenerhöhungen einschränken. Dennoch rechnen Analysten im Februar mit einer Mindestausschüttung von 0,48 US-Dollar je Aktie, was einer Jahresrendite von 4,3 Prozent entspräche.

Das Marktumfeld bleibt herausfordernd: Während die Eisenerzpreise mit durchschnittlich 81,1 US-Dollar pro Tonne leicht über den Erwartungen lagen, lief es bei der thermischen Kohle nicht ganz so gut. Der Kupferpreis hingegen entwickelt sich weiterhin erfreulich und hilft, die Schwäche in anderen Bereichen auszugleichen.

BHP hält an seinen Produktionszielen für das Gesamtjahr fest, hat jedoch in einigen Bereichen Anpassungen vorgenommen – insbesondere wurden die Kohleprognosen nach oben korrigiert, um die starke Nachfrage zu reflektieren.

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